Schneelandschaften finden und fotografieren
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Wetterkunde für Fotografen 8
Bastian Werners Gespür für Schnee
In diesem Teil der Reihe Wetterkunde für Fotografen zeigt euch Bastian Werner, wie ihr ideale Schneelandschaften zuverlässig vorhersagen und fotografisch nutzen könnt. Zu Beginn stellt er einige Bildbeispiele vor, die zeigen, was er unter einer perfekten Winterlandschaft versteht: eine geschlossene Schneedecke ohne störende Gräser oder Äste, frischer Neuschnee auf den Bäumen und weiches Licht am Morgen oder Abend.
Im weiteren Verlauf erklärt Bastian, welche Bedingungen für solche Aufnahmen erfüllt sein müssen. Entscheidend ist, dass nach dem Schneefall kein Tauwetter einsetzt, damit der Schnee nicht von den Ästen fällt und die Oberfläche gleichmäßig bleibt. Außerdem spielt die Schneehöhe eine zentrale Rolle. Erst ab etwa zehn bis fünfzehn Zentimetern entsteht jene homogene, ruhige Fläche, die für stimmungsvolle Winterfotos ideal ist.
Anhand verschiedener Wetterkarten zeigt Bastian, wie ihr Neuschneemengen, Schneefallzeiten und Temperaturverläufe korrekt einschätzt. Er demonstriert, wie man aus akkumulierten Niederschlagskarten, Stundenniederschlag, Temperaturwerten und Wolkenbedeckung ableiten kann, wann sich der Aufbruch wirklich lohnt. Ergänzend kommen Messwerte echter Wetterstationen und Webcams hinzu, mit denen sich die Situation vor Ort zuverlässig prüfen lässt.








