Bildgestaltung von Fotos in mehreren Ebenen
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Bewährte Gestaltungskonzepte 12
Frank Dürrach über vielschichtige Bilder
In dieser Folge unseres Jahresthemas stellt Frank Dürrach das Gestaltungskonzept der Vielschichtigkeit vor. Darunter versteht er Fotos, in denen mehrere Bildebenen gleichzeitig präsent sind und sich teilweise durchdringen. Diese Überlagerungen führen dazu, dass der Betrachter die Ebenen im Kopf auseinanderhalten muss. Genau darin entsteht die Spannung solcher Bilder.
Spiegelungen sind ein klassisches Mittel, um Vielschichtigkeit zu erzeugen. Glasflächen, Wasser oder auch spiegelnde Oberflächen wie Metall und Plastik lassen Innen- und Außenwelt, Alt und Neu oder Realität und Reflexion miteinander verschmelzen. Doch auch Doppelbelichtungen, Langzeitbelichtungen oder halbtransparente Materialien wie beschlagene Scheiben oder gelochte Flächen können diesen Effekt hervorrufen.
Anhand zahlreicher Beispiele, von Straßenfotografie über Portraits bis hin zu experimentellen Arbeiten, zeigt Frank, wie vielseitig Vielschichtigkeit einsetzbar ist. Sie kann Bilder komplex machen, die länger betrachtet werden wollen. Vielschichtigkeit kann auch ganz subtil wirken, indem sie Motive verfremdet und reduziert. Gleichzeitig erlaubt sie, mehrere Bedeutungsebenen zu verbinden und so eine starke Bildaussage zu erzeugen.
Das Konzept eignet sich besonders, um poetische und geheimnisvolle Bilder zu gestalten. Frank zeigt in seinen Bildbeispielen, wie man alltägliche Situationen nutzt oder bewusst inszeniert, um vielschichtige Bilder zu schaffen, die über das rein Abbildhafte hinausgehen und eine eigene Geschichte erzählen.








