Fatimah Hossaini: Künstlerische Frauenportraits
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Fatimah Hossaini
Die Frauen von Kabul
In diesem Interview stellen wir euch die Fotokünstlerin Fatimah Hossaini vor. Sie wurde in Teheran geboren und arbeitete viele Jahre in Afghanistan. In ihren fotografischen Arbeiten beschäftigt sie sich vor allem mit der Darstellung von Frauen und weiblicher Identität in gesellschaftlich restriktiven Umgebungen.
Hossaini studierte zunächst Wirtschaftsingenieurwesen, entschied sich jedoch später, ihrer künstlerischen Leidenschaft zu folgen und Fotografie an der Universität Teheran zu studieren. Ab 2013 lebte und arbeitete sie in Kabul, wo sie auch an der Universität Fotografie unterrichtete. Dort entwickelte sie einen großen Teil ihres fotografischen Werks.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Portraits von Frauen, die sie in sorgfältig inszenierten Bildern darstellt. Anders als viele internationale Fotografen, die Afghanistan vor allem als Kriegsschauplatz dokumentierten, wollte Hossaini andere Aspekte zeigen: Stärke, Selbstbewusstsein und die oft übersehene Schönheit weiblicher Lebensrealitäten.
Die Arbeit an diesen Projekten war mit großen Herausforderungen verbunden. Als Fotografin, die Frauen im öffentlichen Raum portraitierte, bewegte sie sich häufig in einem sensiblen gesellschaftlichen Umfeld. Nicht selten wurde sie mit Männern konfrontiert, die sie bedrängten, ihre fotografischen Arbeiten zu unterlassen.








