Fine Art Printing: Warum das gedruckte Foto zählt

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0 h 21 m 21 s
07.09.2026

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Bootcamp Fine Art Printing 1

Einführung mit Peter Hytrek

Mit einem Besuch bei der Firma Dinax startet das neue FotoTV-Bootcamp „Fine Art Printing“. Moderator Marc Ludwig trifft dort auf Peter Hytrek, der das Unternehmen 1993 gegründet hat. Aus einem eigenen Fotolabor heraus entstand irgendwann die Softwarelösung Mirage, weil die vorhandene Steuerungssoftware für Tintenstrahldrucker mit den Farbräumen moderner Kameras nicht mehr mithalten konnte. Bis heute betreibt Dinax parallel ein Labor für Museen, Galerien und Fotokünstler.

Im Gespräch ordnet Peter Hytrek den Begriff Fine Art ein: Er stammt ursprünglich aus der Kunstwelt und hat mit Fotografie an sich zunächst nichts zu tun – erst in den vergangenen 15 bis 20 Jahren hat sich die Fotografie als eigenständiges Sammlerobjekt in Galerien etabliert. Ein zentrales Thema der Folge ist, was mit Bildern passiert, die nie über den Bildschirm hinauskommen: Sie verschwinden in Ordnern, werden bestenfalls kurz in einer Timeline geliked und geraten dann in Vergessenheit.

Wie wenig es kostet, ein Bild würdig zu präsentieren, zeigt Peter Hytrek an einem mitgebrachten Beispiel: ein auf Karton aufgezogener Ausdruck mit Passepartout in einem Rahmen ohne Glas, für rund 100 bis 120 Euro. Er macht deutlich, an welcher Stelle des klassischen Bearbeitungsprozesses die Präsentation steht – und warum gerade sie oft übersprungen wird, obwohl sie ein Bild erst wirklich wirken lässt.

Die Folge steckt den Rahmen für das gesamte Bootcamp ab: Drucker, Papier und die passenden Computereinstellungen mit dem weiteren Dinax-Experten Marvin-Lee-Roy. Wer verstehen will, warum sich der Griff zum eigenen Drucker lohnt, findet hier den Einstieg.