Wolfgang Fröhling über sein Doppelhaushälften-Projekt

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Ein philosophischer Ansatz
konsistente Bildserien entwickeln
FotoTV.Liveset mit Oliver Rausch
Haiku und die Fotografie 2
Technik und Vorgehensweise
Rückkehr zur analogen Fotografie
Boris Becker über bewusstes Fotografieren
Boris Becker, SK Stiftung Kultur
Photographien 1984-2009
Fotofestival Arles 2015
Kleiner Rundgang durch das Fotofestival 2015
Andere Blickwinkel in der Fotografie
Bildgestaltung abseits des Mainstreams
Haiku und die Fotografie 3
praktische Anwendung des Prinzips
Play it again...
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18.05.2022

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Wolfgang Fröhling

Doppelhaushälften als Fotoprojekt

In diesem Interview erzählt der Fotograf Wolfgang Fröhling aus Bottrop im Ruhrgebiet über seine Passion vergängliche Objekte in seiner Heimat zu fotografieren, welche durch die Modernisierung langsam verschwinden.

Häufig stellt sich die Frage: Was soll ich eigentlich fotografieren? Muss ich zwingend lange Reisen um die ganze Welt machen, um gute Motive für meine Fotos zu finden? Wolfgang Fröhling sagt "Nein". Seine Passion: Dinge im Ruhrgebiet festhalten, die durch die Modernisierung langsam verschwinden. Ob dies nun Sperrmüll-Quartiere waren, welche sich an der Straße ansammelten oder die Hinterhöfe von Häusern ehemaliger Bergleute. So kam Fröhling auch auf das Fotoprojekt der Doppelhaushälften. Diese alten Zechenhäuser in seiner Heimatstadt Bottrop wurden bei der Privatisierung immer als Haushälften verkauft, wodurch diese je nach neuem Besitzer unterschiedlich renoviert wurden. Dadurch entstanden ganze Siedlungen mit unterschiedlich anzusehenden Haushälften und dem Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen, die Fröhling allesamt versucht, fotografisch einzufangen.

Abgeschlossen ist das Fotoprojekt Doppelhaushälften noch nicht, da Fröhlings Passion, die Serie entstehen zu lassen bleibt und er auch die Nachbardörfer seiner Heimat Bottrop erkunden möchte.