Der litauische Fotograf Aleksandras Macijauskas im Interview

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4.6
0 h 18 m 35 s
13.02.2019

Aleksandras Macijauskas

Das Festhalten der Zeit

Antanas Sutkus, mit dem wir bereits ein zweiteiliges Interview führen konnten, organisierte zusammen mit seiner Frau Rima eine Reise für FotoTV. durch seine litauische Heimat. Dort konnten wir einige der bekanntesten Meister der litauischen Fotografie interviewen. Als Erstes davon wollen wir euch das Interview mit Aleksandras Macijauskas zeigen.

Die Familie des 1938 in Kaunas geborenen Fotografen hatte, wie viele andere zu der Zeit auch, unter der sowjetischen Besetzung zu leiden. Der Vater starb als Partisan-Rebell, die Mutter wurde nach Sibirien geschickt, sodass Aleksandras Macijauskas bei seinen Großeltern aufwuchs.

Mit der Fotografie kam er in Berührung, weil es seine Frau befohlen hatte. Er solle doch bitte ein Foto von der gemeinsamen Tochter machen. So besuchte er einen Fotoclub und entdeckte dort eine Leidenschaft, die ihn den Rest seines Lebens begleiten sollte. Technik interessiert ihn dabei wenig, was zählt ist die Intuition: Zur richtigen Zeit den Auslöser drücken, um so einen unverfälschten Moment aus dem Leben für die Ewigkeit festhalten zu können.

In diesem Interview spricht Aleksandras Macijauskas über die Schwierigkeiten, die sich in einem kommunistischen Land ergeben, wenn man genau diese unverfälschten Momente fotografieren wollte.