Christoph Schieder – Persönliche Serien und urbane Fotoprojekte
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Christoph Schieder
Vom persönlichen Familienarchiv bis zur urbanen Serie
Christoph Schieder gab in dieser FotoTV.-Live-Session Einblick in seine fotografische Arbeit zwischen professionellem Alltag und künstlerischer Praxis.
Zum Einstieg zeigt er Beispiele aus seiner Auftragsarbeit und beschreibt, womit er seinen Lebensunterhalt verdient – als Ausgangspunkt für den Übergang in seine freien Projekte. Im Zentrum stehen persönliche Serien, die sich mit Familie, Erinnerung und Verlust beschäftigen. Dazu gehört die Arbeit „Lothars Wohnung“, in der Schieder Fotografien einer bewohnten Wohnung Aufnahmen derselben Räume nach deren Räumung und Sanierung gegenüberstellt. Ebenso spricht er über eine Serie über seinen Großvater, die autobiografisch geprägt ist und sich mit Nähe, Zeit und Vergänglichkeit auseinandersetzt.
Im weiteren Verlauf wendet er sich seiner Arbeit im urbanen Raum zu – von frühen Landschaftsaufnahmen auf dem Tempelhofer Feld bis hin zu neueren Projekten wie „Periphic“. Ein Schwerpunkt liegt auf seinen aktuellen Arbeiten, die überwiegend mit dem Smartphone entstehen. In diesem Zusammenhang geht es auch um Self Publishing, Zines und Bücher, unter anderem um Projekte wie „Schöner wär’s wenn’s schöner wär“ (gemeinsam mit Christian Reister) oder „dank ma an die Liebe“.
Als Host der Session war Antje Terhaag dabei.
Christoph Schieder wurde in Köln geboren und lebt in Berlin. Dort entdeckte er seine Leidenschaft für die Fotografie und absolvierte eine Fotografenlehre. Nach einer Zwischenstation in Hamburg, wo er als Fotoassistent, freier Fotograf und Grafiker arbeitete, kehrte er 2004 nach Berlin zurück.
Er gehört zu den letzten Meisterschülern von Arno Fischer. In seinen Arbeiten beschäftigt sich Christoph Schieder mit den Themen Familie, Tod und urbaner Raum.
Foto: Christian Reister








