Robert Lebeck 1

Die Anfänge als Fotoreporter

Robert Lebeck, Fotograf, Fotojournalist, Reportage, Fotografie
Fotograf im Nachkriegsdeutschland
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Der Säbelraub
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Die 60er Jahre
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Das Spätwerk
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Anfänge einer Journalistenkarriere
Judith Joy Ross, Fotografie
Portraits from an American Idealist
Play it again...
Play it again...
4.447915
0 h 16 m 35 s
08.09.2011

Mit diesem Interview beginnen wir eine neue siebenteilige Serie über einen deutschen Fotoreporter.

Robert Lebeck, 1929 in Berlin geboren, sitzt an seinem Schreibtisch und schließt den Kreis seiner Karriere.
Nur 200 Schritte von seiner jetzigen Wohnung entfernt, erblickt er im benachbarten Krankenhaus das Licht der Welt. Doch bevor er dieses Licht einzufangen weiß, benötigt er noch ein paar Jahre, darunter auch die Kriegsjahre, in denen er als 15-jähriger Schüler an der Flugabwehrkanone stehen musste.

Von seiner geliebten Frau erhält er 1952 zum 23. Geburtstag seine erste Kamera, eine Retina. Mit dieser zieht er natürlich sofort los und fängt die ersten Bilder ein. Euphorisch von seinen Werken versucht er die Bilder einer Tageszeitung zu verkaufen. Doch dieser Anlauf geht kräftig in die Hose, anstelle eines Auftrags erhält Lebeck ein freundliches Lächeln. Ans Aufgeben hat er zum Glück nicht gedacht, sondern versuchte es besser zu machen.

Der 2. Anlauf läuft schon viel besser, weil Robert Lebeck mittlerweile weiß, was die Leute sehen wollten.
Seinen Namen unter den Bildern zu lesen war schon Balsam für die Seele, aber das Gehalt war einfach viel zu niedrig: 8,- D-Mark pro Foto. Mit den gleichen Bildern, in derselben Größe erhält er von einer Illustrierten 75,- DM pro Foto. Dies ist der Moment, in dem klar wird: Robert Lebeck würde nur noch für Illustrierte arbeiten.