Polaroid Lift Anleitung

Polaroid, The Impossible Project
Die Wiedergeburt des Polaroidfilms
Photographica und Film: Auktion für historische Kameras
Auction Team Breker
Die Verlaufsumsetzung in Photoshop verstehen lernen
Uwe Johannsen geht in Photoshop in die Tiefe
Portraitlook mit Aufsteckblitz fotografieren
Schönes Bokeh mit großer Blende
Den Porty-Look richtig fotografieren lernen
Kontrastreiche Aufnahmen mit kleiner Blende
Outdoor-Shooting mit Aufsteckblitz fotografieren
Aufhellen und das Sonnenlicht betonen
Kreative Bildgestaltung mit Alltagsgegenständen
Dem Motiv Tiefe und Atmosphäre verleihen
Dauerlicht Shooting mit einer Polaroidkamera
Dauerlicht Shooting im Studio
Play it again...
Play it again...
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0 h 17 m 24 s
25.02.2007

Polaroid Lift Off

Mit Sonja Tausch-Treml

In diesem Beitrag stellt Euch Sonja Tausch-Treml zwei fast ausgestorbene Fototechniken vor.

Beim Polaroid-Lift-Off-Verfahren und dem Transfer-Verfahren werden die Bildschicht einer Polaroidaufnahme von ihrem Trägermaterial gelöst und auf ein Papier übertragen. Für diese Verfahren werden die Polaroidfilme verwendet, die in Polaroid-Filmkassetten für Fachkameras eingelegt werden. Auch Passbilder wurden mit diesen Filmen häufig erstellt. Die Filme für Consumer-Sofortbildkameras eignen sich für die hier vorgestellten Techniken dagegen nicht.


Sonja Tausch-Treml verwendet Dias als Motive für die Belichtung der Polaroids, die sie in der Dunkelkammer in den Vergrößerer legt und damit das Sofortbildmaterial belichtet. Die Belichtungszeiten sind dabei sehr kurz. Das entwickelte Polaroidbild wird ins kochende Wasser gelegt, damit sich die Gelatineschicht mit der Bildinformation vom Träger löst. Die Bildschicht wird anschließend auf Aquarellpapier übertragen.


Beim Polaroid-Transferverfahren trennt man das Polaroid-Positiv vom Negativ bevor der Abzug voll entwickelt ist und arbeitet mit dem Negativ weiter, indem man es auf das vorher im heißen Wasser aufgeweichte Aquarellpapier mit der Schichtseite nach unten legt und festdrückt. Die Trägerschicht wird dann von dem Papier gelöst, sodass die Emulsionsschicht auf diesem verbleibt. Durch diese in diesem Beitrag vorgestellten Techniken entstehen Unikate mit einer außerordentlichen Bildwirkung, was in Zeiten der unendlichen Vervielfältigbarkeit von Digitalaufnahmen ein wohltuender Anachronismus ist. Zwei Verfahren, für das sich die Wiederbelebung eurer Dunkelkammer lohnt.