Pascal Maitre über die Essenz der Fotografie

Pascal Maitre
Planet Holzkohle
DDR, Harald Schmitt, Thomas Hoepker, Fotojournalismus
Harald Schmitt und Thomas Hoepker im Gespräch
Gerhard Weber, Reportage, 60er, 70er, 80er
Sozial dokumentarische Fotografie
Jamel Shabazz
Visuelle Medizin
Meeting Sofie: Live-Session mit Snezhana von Büdingen-Dyba
Ein dokumentarisches Fotoprojekt
Ed Kashi, Fotojournalist
Visual Storyteller
Konzertfotograf der frühen Toten Hosen
Konzertfotograf der frühen Toten Hosen
Das fotografische Werk von Michael Schmidt
Thomas Weski über den Berliner Fotografen
Play it again...
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0 h 13 m 51 s
20.05.2026

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Pascal Maitre - Teil 2

Weitere Geschichten aus der Welt

Im zweiten Teil des Interviews erweitert Pascal Maitre den Blick auf weitere Langzeitprojekte und zentrale Motive seiner Arbeit. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Leben ohne Zugang zu Elektrizität in weiten Teilen Afrikas. Mit seinen Bildern dokumentiert er, wie sich dieser Mangel auf Alltag, Gesundheit und Infrastruktur auswirkt.

Ein prägendes Beispiel ist die fotografische Begleitung einer Geburt bei nahezu vollständiger Dunkelheit. Solche Situationen stehen exemplarisch für die Herausforderungen, denen viele Menschen täglich begegnen.

Darüber hinaus spricht Maitre über seine Arbeit in Konfliktregionen, etwa in Mali oder Afghanistan. Besonders eindrücklich ist seine Begegnung mit Ahmad Shah Massoud. Das entstandene Bild gehört heute zu den ikonischen Aufnahmen seiner Karriere und verweist auf die Rolle der Fotografie als historisches Dokument.

Neben den inhaltlichen Aspekten wird auch seine Bildsprache thematisiert. Maitre arbeitet bewusst mit intensiven Farben und starken visuellen Kontrasten. Selbst in schwierigen oder von Krisen geprägten Kontexten entstehen so Bilder, die durch ihre ästhetische Klarheit eine besondere Wirkung entfalten.

Pascal Maitre versteht sich als Chronist, der mit seiner Fotografie der Nachwelt ein Bild der Welt hinterlässt, in der er gelebt hat.