Analoge Negative abfotografieren statt scannen
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Digitalisierung von analogem Material 3
Abfotografieren von Negativen
In der dritten Folge der Reihe zur Digitalisierung von analogem Material beschäftigt sich Marwan El-Mozayen mit einer Alternative zum klassischen Scanner: dem Abfotografieren von Negativen und Dias. Ausgangspunkt ist die Frage, ob moderne Digitalkameras und sogar Smartphones eine sinnvolle Lösung für die Digitalisierung analoger Vorlagen sein können.
Zunächst ordnet Marwan einfache Einstiegsvarianten ein, etwa das Abfotografieren mit dem Smartphone und speziellen Apps. Diese Lösungen ermöglichen schnelle Ergebnisse mit geringem Aufwand, sind jedoch in ihrer Genauigkeit und Reproduktionsqualität klar begrenzt. Sie eignen sich vor allem für eine schnelle Sichtung oder für Bilder, die primär für mobile Nutzung gedacht sind.
Anschließend geht es um anspruchsvollere Setups mit Digitalkamera. Marwan erklärt, welche Komponenten für hochwertige Reproduktionen entscheidend sind: eine gleichmäßige und farbneutrale Lichtquelle, planparallele Ausrichtung, geeignete Halterungen für Film und Kamera sowie passende Objektive. Dabei wird deutlich, dass gute Ergebnisse nur dann entstehen, wenn alle Teile des Systems sauber aufeinander abgestimmt sind.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf typischen Problemstellen wie Staub, Filmwölbung, Farbverfälschungen und der Nachbearbeitung von Farbnegativen.








