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0 h 12 m 47 s
05.08.2010

Pierre Gonnord

Portraits von Außenseitern

Pierre Gonnord Interview

Eigentlich hatte er nach einer Ausrede gesucht, um mit Menschen in Kontakt zu kommen, also begann Pierre Gonnord mit der Fotografie. Zunächst holte er sich Menschen direkt von der Straße in sein Wohnzimmer, wo sein erstes kleines Fotostudio aufgebaut war. Nach und nach wurde seine Bekanntheit immer größer, sodass die Leute nicht nur aus seiner Straße, bald sogar aus der ganzen Stadt zu ihm kamen.

Seine Art, Menschen zu porträtieren verfeinerte sich mit der Zeit. Inspiriert von El Greco, einem Maler der Spätrenaissance - der aus Griechenland stammend in Spanien lebte und arbeitete - erarbeitete sich Pierre Gonnord einen wiedererkennbaren Stil, dem er bis heute treu bleibt.

Mit seiner Arbeit an Bildern von Obdachlosen stellt Gonnord Fragen nach der Bedeutung von Obdachlosigkeit. Er traf Menschen, die meist unverschuldet in diese Situation kamen. Er traf Boxer, Fabrikarbeiter und Poeten. Das Gespräch mit den Porträtierten, die Geschichte der Leute zu erfahren ist ein wesentlicher Bestandteil des Entstehungsprozesses. Die einzige Information, die über die Personen preisgegeben wird, ist der Name. So kann der Betrachter aus diesem Namen Alter und Herkunft schließen.

Gonnords Schaffen inspiriert sich aus Einflüssen der Renaissancemalerei, wie auch der von Francisco de Goya, aus der Literatur Garcia Lorcas, von zeitgenössischen Fotografen und vor allem aus der Umgebung, in der er lebt. Gonnord verbindet all diese Einflüsse und erschafft Fotografien, die seine eigene Persönlichkeit widerspiegeln.

Mehr über Pierre Gonnord aus Wikipedia

Gonnord ist Autodidakt. Seine Werke wurden ausgestellt im Centro Cultural Conde Duque (Madrid, Spanien); der Universität Salamanca; der Maison Européenne de la Photographie in Paris; bei den Rencontres d’Arles; im Museo de Bellas Artes de Sevilla; im FRAC Auvergne-Ecuries de Chazerat, Clermont-Ferrand; bei den Foto-Festivals von Bologna, Helsinki und Oslo; in Portugal und den USA.

Seine Werke finden sich auch in der Sammlung des Museo Reina Sofía in Madrid.