Mitch Epstein

Reflections

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Zeitgenössische Fotokunst bei FotoTV.
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Ein Interview mit David Drebin
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Instant Photographer
Axel Beyer, Bebra curiosa, Bebraismus
Über den Bebraismus und Räume in Räumen
Play it again...
Play it again...
4.01064
0 h 14 m 51 s
27.05.2010

In unserem Archiv haben wir einen tollen Film wiedergefunden, den wir Euch nicht vorenthalten wollen. In einer der ersten Aufnahmen von FotoTV spricht Mitch Epstein darüber, wie er 1970 als Jahrbuchredakteur zur Fotografie kam. Er fand keinen Fotografen, der die Bilder liefern konnte, die er haben wollte, also nahm er selbst die Kamera in die Hand.

Vom Fotofieber befallen, studierte er dann an der Copper-Union in New York. Hier sammelte er erste Erfahrungen mit Farbfotografie, und fand durch Auslandsaufenthalte seinen visuellen Weg.
Er lebte in Paris, und erfuhr eine Kultur, die seiner völlig fremd war. Er ging nach Indien, wo er seine Bildsprache, die er sich in Amerika zulegte, weiterführen konnte. Seine spätere Vietnamreise sollte zu einer Selbsterkenntis führen, die seine Art zu fotografieren prägen sollte.

Mitch Epstein spricht über "Family Business", einer Arbeit über das gescheiterte Geschäft seines Vaters. Er fotografiert Gegenstände, die sein Vater über Jahre hinweg ansammelte, und später aufgeben musste.

Mit seinem Projekt "American Power" reflektiert Epstein über die Formen der Energiegewinnung. Er versucht hiermit über Amerika zu reflektieren, und über die verschiedenen Herangehensweisen, verschiedener amerikanischer Region, die je nach Umfeld andere Mittel zur Energiegewinnung ansetzen.

"The City" ist ein weiteres Projekt, das sich Mitch Epstein annahm. Espstein behandelt das Thema der Öffentlichkeit und Privatsphäre. Dabei musste er schmerzlich erkennen, dass er mit seiner Kamera nicht mehr der Beobachter war. er wurde zum Beoachteten.

Who watches the watcher?