Fusion Technik und klassisches HDR im Vergleich

HDR, Tonemapping, Fusion, Exposure Blending
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Luminar-Tutorial mit Stefan Schäfer
Play it again...
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0 h 27 m 46 s
16.11.2011

HDR mit Belichtungsreihen

Fusion Technik und klassisches HDR im Vergleich

Nachdem Euch Dieter Bethke im letzten Film einen Überblick darüber verschafft hat, welche HDR-Techniken es gibt und wie man HDR's erzeugen kann, werden in diesem Film zwei HDR-Techniken mit Belichtungsreihen näher betrachtet. Hierbei handelt es sich zum einen um den 32-Bit HDR/Tonemapping-Workflow und zum anderen um die Fusion-Technik (direkte Überblendung von Belichtungen).

Ein Motiv mit einem hohen Kontrastumfang wird zunächst mittels Belichtungsreihen so fotografiert, dass jedes Motivdetail in mindestens einem der Einzelbilder korrekt belichtet wird. Diese korrekt belichteten Stellen werden dann zu einem einzigen HDR-Bild zusammengefügt.

Beim klassischen 32-Bit HDR werden die Bilder der Belichtungsreihe mittels der HDR-Synthese kombiniert. Dabei entsteht ein sehr großer Kontrastumfang, den Ausgabegeräte wie Monitor und Drucker nicht darstellen können. Damit dennoch Schatten und Lichter erkennbar sind, wird das Tone Mapping angewendet, welches den Gesamtkontrast der HDR-Datei in ein ausgabefähiges JPEG oder TIFF hineinkomprimiert.

Bei der Fusion-Technik, auch Exposure Blending genannt, werden die einzelnen Aufnahmen wie in Photoshop-Ebenen übereinander gelegt. Hierbei wird durch eine Maskierung aus jedem einzelnen Bild der Belichtungsreihe nur der korrekt belichtete Anteil für das fertige Bildergebnis übernommen. Die Fusion Technik eignet sich besonders für Nachtaufnahmen. Die Überblendung der einzelnen Bildinformationen der Belichtungsreihe kann per geeigneter Software aber auch weitestgehend automatisch erfolgen. Dennoch liefert die Fusion Technik zumeist ein Ergebnis, welches sich sehen lassen kann.