Fotografie zwischen Wahrnehmung und Raum
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Viola Epler
Zwischen Ort und Bild - Aufzeichnung der Livesession
Die Dokumentar- und Architekturfotografin Viola Epler gab uns in einer Livesession einen Einblick in ihre Arbeit und ihren persönlichen Zugang zur Fotografie. Ausgehend von der eigenen Wahrnehmung erkundet sie Orte und deren Wirkung. Ihre Bilder entstehen aus Bewegung, Erinnerung und dem Versuch, das im Raum Erfahrene sichtbar werden zu lassen.
Im Mittelpunkt dieser Livesession vom 13. April 2026 steht die Frage, wie sich empfundene Emotionen und Eindrücke in Bilder übersetzen lassen und wie Umgebungen das menschliche Erleben prägen. Dabei spielt die Bewegung durch den Raum eine zentrale Rolle als Methode der Beobachtung und Annäherung.
Ein weiterer Aspekt ihrer Arbeit ist der Umgang mit fotografischem Material: Bilder werden aus ihrer chronologischen Reihenfolge gelöst und in neue Zusammenhänge gebracht. Durch Auswahl und Neuordnung entsteht ein bildnerischer Raum, der über die reine Abbildung hinausgeht.
Viola Epler beschäftigt sich zudem mit der Wahrnehmung bedeutender Orte aus Kindheit und Jugend und setzt diese in Beziehung zu aktuellen Erfahrungen. Ihre fotografische Arbeit versteht sie als eine Form der Reflexion von Vergangenheit und Gegenwart sowie von dem, was uns umgibt und beeinflusst.
Als Host der Session war Antje Terhaag dabei.
Viola Epler (*1986 in Köln) arbeitet als freiberufliche Fotografin in den Bereichen Dokumentar- und Architekturfotografie. Sie studierte Fotografie mit Schwerpunkt Dokumentarfotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Prof. Elisabeth Neudörfl und schloss ihr Studium 2013 mit einem Bachelor ab. Zuvor studierte sie an der Freien Akademie der bildenden Künste in Essen.
In ihrer Arbeit setzt sie sich mit der Wahrnehmung von Raum, der Soziologie der Stadt sowie dem Verhältnis von Mensch zu Stadt, Landschaft und Natur auseinander.
Foto: Jordana Schramm








