James Nachtwey - Concerned photography

XDR-TB James Nachtwey TED Prize Winner
We are the Treatment
warphotographer reportagefotografie
Der exklusive FotoTV Preview
Chernobyl Legacy
Chernobyl Legacy
Paolo Pellegrin
Fotojournalismus im Nahen Osten
John G. Morris, Robert Capa, D-Day
Über Leben und Arbeit mit Robert Capa
Trockene Lippen retuschieren in Photoshop
Wie man Risse und trockene Haut retuschiert
Kreative Polaroidfotografie outdoor
Ralph Man und die Optionen beim Outdoor-Shooting
Technische Upgrades für Polaroidkameras
Technik und Zubehör
Play it again...
Play it again...
4.363635
0 h 23 m 41 s
27.03.2009

James Nachtwey

TED Prize Winner 2007

Die TED (Technology Entertainment Design) ist eine Konferenz in Monterey, Kalifornien, auf der sich einmal pro Jahr eine Gruppe von rund 1.000 Fachleuten der unterschiedlichsten Gebiete treffen und ihre Ideen austauschen.

Während dieser Konferenz wird der TED Prize verliehen, der mit 100000 US-Dollar dotiert ist. Mit dem Betrag soll versucht werden, die Welt zu verändern und ein gemeinnütziges Werk zu starten.

In den letzten Jahren haben unter anderm Bono und Bill Clinton diesen Preis erhalten, im Jahr 2007 war es ein Fotograf, James Nachtwey.

In diesem Bonusfilm seht Ihr die Dankesrede, die der Fotojounalist 2007 gehalten hat.

Unter diesem Link seht Ihr schließlich, was mittlerweile aus seinem Wunsch, die Welt ein wenig zu verändern, geworden ist.


Mehr über James Nachtwey aus Wikipedia:

James Nachtwey fotografiert nach der Maxime, möglichst dicht am Motiv zu sein; er ist „within a rifle butt's reach, sitting upright, his finger poised above the shutter“ (Chris Wright). Nachtwey vermeidet Teleobjektive und spektakuläre Aufnahmestandpunkte; stattdessen bevorzugt er Weitwinkelobjektive und begibt sich auf Augenhöhe der von ihm fotografierten Subjekte, er geht „nah ran“, ganz nach Robert Capas − eigentlich im übertragenen Sinn gemeinten − „goldener Regel“ des Fotojournalismus: „If your pictures aren't good enough, you’re not close enough.“

Nachtweys Methodik hat sich im Laufe seiner drei Jahrzehnte umfassenden Tätigkeit als Fotograf verändert; in den 80er Jahren versuchte er noch, archetypische Einzelbilder zu finden, die komplexe Geschehnisse in ein einziges Bild komprimieren konnten. Heute arbeitet er dagegen überwiegend in Serien, die auch den Kontext zeigen, und nur noch selten in alleinstehenden Einzelbildern.

Er fotografiert sowohl digital als auch mit analogem Film, bevorzugt jedoch Negativfilm. Digitale Fotos werden für ihn jedoch zunehmend notwendig, um knappe Termine für Auftragsarbeiten erfüllen zu können. Nachtwey betont jedoch die überragende Bedeutung des geschulten Auges gegenüber der Technik: „documentary photography and photojournalism are based on perception, not on technology.“