Fotografische Unikate im Kollodium-Nassverfahren

Die Dunkelkammera
Ein Fotolabor im kleinen Gehäuse
Belichtung auf Direktpositivpapier
Analoge Prints ohne Negativ
Vandyke Edeldruck Verfahren
Vernon Trent zeigt ein weiteres Edeldruckverfahren
Storymapping: Geschichten mit Spannung anreichen
Die Spannung in die Geschichte bringen
Robert Conrad
Orte ohne Menschen
Adrian Rheinländer im Interview
Aesthetics of Failure
Adaptive Presets: Lokale Korrekturen übertragen
Maike Jarsetz stellt das neue Feature vor
Das Schwarz-Weiß-Filmnegativ unter der Lupe
Schwarz-Weiß-Entwicklung - das Resultat
Play it again...
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0 h 16 m 14 s
12.07.2012

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Das Kollodium - Nassverfahren

Historische Fotografien von Stefan Sappert

In diesem Beitrag stellt Euch Stefan Sappert das Kollodium-Nassverfahren vor. Dieses fotografische Verfahren wurde um 1851 von Frederic Scott Archer und Gustav Le Gray entwickelt, um fotografische Abbildungen auf Glasplatten zu erstellen.

Der Nassverfahren-Arbeitsprozess hat sich seit der Jarhundertwende nicht geändert. Man benötigt eine Dunkelkammer in Reichweite, weil die Bearbeitungszeit sehr schnell gehen muss. Die damaligen Fotografen besaßen eine mobile Dunkelkammer, um Ihre belichteten Glasplatten schnell entwickeln zu können.

Die Platten müssen direkt nach der Beschichtung, im nassen Zustand belichtet werden. Direkt im Anschluß werden diese in der Dunkelkammer entwickelt und fixiert. Die Spuren der Laborarbeit bleiben auf den Glasplatten erhalten, wodurch jede Glasplatte zu einem Unikat wird.

Der aufwändige Arbeitsprozess und die eigenwillige Ästhetik sind die beiden Faktoren, die Steffen Sappert, gerade im Zeitalter der digitalen Fotografie, an dieser Art zu fotografieren fasziniert.