Fotografische Unikate im Kollodium-Nassverfahren

Vandyke Edeldruck Verfahren
Vernon Trent zeigt ein weiteres Edeldruckverfahren
Die Dunkelkammera
Ein Fotolabor im kleinen Gehäuse
Belichtung auf Direktpositivpapier
Analoge Prints ohne Negativ
Portraits im Stil von Jim Rakete fotografieren
Ralph Man über die Arbeitsweise eines weiteren Meisters
Atmosphäre erzeugen mit der Belichtungskorrektur
Live-Aufzeichnung mit Marwin Vigoo
Wetter für Polarlichter in Skandinavien vorhersagen
Polarlicht im hohen Norden
Fotograf Andreas Bübl über das Rembrandt-Licht
Rembrandt-Licht im Heimstudio
Schwarzweiß-Fotos entwickeln – Schritt für Schritt live
Live-Aufzeichnung mit Marwin Vigoo
Play it again...
Play it again...
0 h 16 m 14 s
12.07.2012

Wird geladen

Das Kollodium - Nassverfahren

Historische Fotografien von Stefan Sappert

In diesem Beitrag stellt Euch Stefan Sappert das Kollodium-Nassverfahren vor. Dieses fotografische Verfahren wurde um 1851 von Frederic Scott Archer und Gustav Le Gray entwickelt, um fotografische Abbildungen auf Glasplatten zu erstellen.

Der Nassverfahren-Arbeitsprozess hat sich seit der Jarhundertwende nicht geändert. Man benötigt eine Dunkelkammer in Reichweite, weil die Bearbeitungszeit sehr schnell gehen muss. Die damaligen Fotografen besaßen eine mobile Dunkelkammer, um Ihre belichteten Glasplatten schnell entwickeln zu können.

Die Platten müssen direkt nach der Beschichtung, im nassen Zustand belichtet werden. Direkt im Anschluß werden diese in der Dunkelkammer entwickelt und fixiert. Die Spuren der Laborarbeit bleiben auf den Glasplatten erhalten, wodurch jede Glasplatte zu einem Unikat wird.

Der aufwändige Arbeitsprozess und die eigenwillige Ästhetik sind die beiden Faktoren, die Steffen Sappert, gerade im Zeitalter der digitalen Fotografie, an dieser Art zu fotografieren fasziniert.