Juliane Eirich im Interview über ihre nächtliche Fotografie

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Farbdia-Entwicklung - Der Prozess
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Farbdia-Entwicklung - Ansetzen der Chemie
Der Start in die analoge Diafilm-Entwicklung
Einführung in die Farbdia-Entwicklung
Künstlerin Isabelle Banco über ihr Projekt
Rosarum Corpus
Die Reihenfolge in der SW-Bearbeitung
Grundsätzliche Entwicklung in Schwarz-Weiß
Bernhard Rauscher erstellt Portraits mit dem Lightblade
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Fotokünstler Cassìo Vasconcellos im Interview, La Gacilly
Vom Dschungel Brasiliens auf das Flugfeld
Wie man einen Postapokalyptischen Look auf seine Bilder anwenden kann
Lightroom-Tutorial mit Olaf Giermann
Play it again...
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0 h 12 m 18 s
22.11.2007

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Durch die Nacht mit Juliane Eirich

Die New Talent Preisträgerin 2007

Juliane Eirich ist die Preisträgerin des im zweiten Jahr von fotomagazin und Voigtländer verliehenen New Talent Awards. In diesem Film trifft sie auf Manfred Zollner, den stellvertretenden Chefredakteur dieser Zeitschrift.

Der Preis soll junge Fotografen, die in jungen Jahren bereits großes Talent und eine eigenständige Herangehensweise an das Medium Fotografie zeigen, in ihrer Arbeit unterstützen.

Der Schwerpunkt der gebürtigen Münchnerin liegt auf einer Mischung aus Nacht- und Architekturfotografie. Wenn die Nacht dem Gebäude seinen Sinn entzieht, ihm jedoch gleichzeitig eine Seele einhaucht, findet Juliane Eirich ihre Motive. Dann erscheinen Gebäude, die in der Nacht ihrem Zweck enthoben werden geradezu menschlich.

Die Nachtfotografie bringt eine Ruhe mit sich, die der jungen Fotografin besonders liegt. Orte, die tagsüber voller Menschen und Hektik sind, entspannen sich im Schoß der ruhigen Nacht. Dies überträgt sich auf die Arbeitsweise, die Juliane Eirich wiederum auf ihre Bilder überträgt.

Besonders virtuos schafft die Fotografin die Gratwanderung zwischen zwei sich fremden Elementen. So schafft sie es zum Beispiel, in ihrer Serie „Schneenacht“ eine stürmische, kalte Nacht in einem gemütlichen und warmen Bild zusammenzufassen.

Ihre Motive sucht sich Juliane Eirich passend zu ihren bevorzugten Formaten, nämlich dem Panorama und dem Quadrat, genau aus.

Durch ihre zahlreichen Auslandsaufenthalte ist Juliane Eirich ständig neuen Eindrücken ausgesetzt; somit ist ihr Werk, genauso wie ihre Sicht auf die Dinge in ständiger Bewegung und im Wandel.