Dokumentarfotograf Mathias Depardon über seine Arbeiten
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Mathias Depardon
Der Fotograf über seine Projekte
In diesem Interview vom Fotofestival in Baden spricht der französisch-belgische Dokumentarfotograf Mathias Depardon über seine Projekte und Bilder. Er gibt Einblicke in seinen Werdegang, seine Arbeitsweise und seine langfristigen dokumentarischen Ansätze.
Depardon berichtet, wie er nach einem Studium der Journalistik zur Fotografie fand und zunächst als Fotojournalist arbeitete, bevor er sich auf langfristige Dokumentarprojekte konzentrierte. Ein erstes zentrales Thema seiner freiberuflichen Arbeit ist eine mehrjährige Reihe zu Migration, die ihn von Belgien über Südeuropa bis in die Türkei führte. Auch seine Berichterstattung rund um den Arabischen Frühling und seine intensive Beschäftigung mit der Region rund um das Schwarze Meer kommen zur Sprache.
Ein besonderer Fokus liegt auf seinem fortlaufenden Projekt zur Wassersituation im Südosten der Türkei. Depardon dokumentiert dort seit Jahren die Folgen großer Staudammprojekte an Euphrat und Tigris, darunter die Überflutung historischer Städte wie Hasankeyf. Er erläutert die politischen, sozialen und kulturellen Auswirkungen dieser Eingriffe und beschreibt Wasser als zentrales geopolitisches Thema der Region. Abschließend spricht er über seinen bewussten Wechsel zu einem langsameren, langfristigen Arbeiten, den Einsatz analoger Fotografie und die Bedeutung von Nähe, Zeit und persönlicher Begegnung in der Dokumentarfotografie.








