Nadia Shira Cohen über ihre Reportage God's Honey

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3.833335
0 h 20 m 04 s
04.04.2024

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Nadia Shira Cohen

Fotoreportagen aus dem Herzen des Nirgendwo

In diesem Film berichtet euch Fotografin Nadia Shira Cohen von einem ihrer Langzeitprojekte, für das sie 2016 eine Auszeichnung beim World Press Photo Award erhielt und beim La Gacilly Fotofestival den Prix Photo der Fondation Yves Rocher gewann.

Nadia Shira Cohen kommt aus den USA und ist in Boston geboren. Mittlerweile ist ihr Lebensmittelpunkt in Rom. Mit der Fotografie begann sie in der Kindheit und war bereits dort eher dokumentarisch unterwegs, etwas, das sich später als ihre Berufung herausstellen sollte.

Nadia mag es, Geschichten mit ihrer Kamera festzuhalten, die einerseits mitten im Leben sind, andererseits aber sich eher am Rande abspielen und in den Medien eher wenig Beachtung finden.

Eine dieser Geschichten brachte sie auf die Halbinsel Yucatan in Mexiko. In mehreren Reisen und längeren Aufenthalten entstand hier ihr Langzeitprojekt „God‘s Honey“ (Der Honig der Götter). Das auch als Land der Mayas bekannte Gebiet beherbergt noch Reste der Mayakultur. Seit Jahrtausenden wird hier die Bienenzucht betrieben. Yucatan galt als größter Honigproduzent der Welt. Dies änderte sich jedoch, als die mexikanische Regierung den dortigen Bauern erlaubte, deren Soja-Produktion mit genmanipulierten Pflanzen zu steigern. Diese Methode wurde ausgerechnet von mennonitischen Bauern in Anspruch genommen, die ansonsten ein Leben ohne technischen Fortschritt propagieren. Für die Bienenvölker bedeutete diese Änderung jedoch, das sie mit den Jahren verschwinden und der Honig mit Pestiziden verseucht ist.

Nadia Shira Cohen begleitete mit ihrer Kamera beide Parteien des Konflikts und versuchte auf ihre Art beide Seiten der Geschichte fotografisch festzuhalten.

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