Günter Rössler
Ein Leben in vielen Akten
Zusammenfassung:
Ein Leben in vielen Akten - so lässt sich Günter Rösslers Geschichte am besten charakterisieren. Er hat viele Stationen der Fotografie durchlaufen.
Nach dem Krieg ging er von Leipzig in den Westen nach Bad Nauheim, wo er in einem Fotoladen als Verkäufer und Retuscheur arbeitete. Nach einiger Zeit kehrte er aber wieder zurück nach Leipzig, um an der Hochschule für Grafik und Buchkunst zu studieren, wo er der Assistent von Prof. Widmann wurde.
In dieser Zeit lernte Günter Rössler auch seine erste Frau Ruth kennen und machte die ersten Mode- und Aktaufnahmen. Es entstanden Kontakte zu diversen Mode-Zeitschriften, wie die Sibylle und die Modischen Maschen, für die er dann arbeitete.
Über die Modefotografie, kam er dann schließlich zur Aktfotografie.
Hinweis: Für das Jahr 2010 gibt es einen Kalender mit Aktbildern von Günter Rössler. Infos unter: 0341/3380119
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Kommentare
Schade,...
...dass der Film nicht länger dauerte. Beeindruckender Mann, klasse Fotos, toller Beitrag!
Fängt etwas schwerfälliger
Fängt etwas schwerfälliger an als vergleichbare Beiträge -mündet aber wieder in einen interssanten Lebenslauf mit beeindruckenden Fotos!
Lebenswerk
Ein Lebenswerk von 80 Jahren in 8 Minuten zu erzählen ist halt schwer :-)
Mehr davon...
Ich finde die Arbeiten von Günter Rössler wirklich großartig. Super Film :-)
Uwe
Endlich
Danke Mark ich dachte schon es kommt kein Beitrag über Günter Rössler um so mehr freue ich mich jetzt super
gruß Hartmut
Ein Highlight
Unglaublich schöne Bilder...
Bernd
Erotische Akte
Als der Beitrag über Klaus Ender erschien, dachte ich sofort. hoffentlich wird da Günter Rössler nicht vergessen, für mich in der DDR d e r Fotograf erotischer Akte. So brachte der Film ein Wiedersehen mit Arbeiten, die mir noch aus Veröffentlichungen in der DDR-Zeitschrift FOTOGRAFIE in Erinnerung sind. Und belebte noch einmal Gedanken über die so verdienstvolle POtsdamer Ausstellungsreihe Akt und Landschaft im Pavillon auf der Freundschaftsinsel. Immer sehr gut besucht (wohl weniger wegen der Landschaftsbilder), mit der Wende dann Opfer der bunten, nun allen zugänglichen Reizüberflutung. Aktfotografie zeigte sich in dieser Ausstellung direkt, ohne Mätzchen, in wunderbarer Natürlichkeit - auch des Lichts - nicht selten auch in sachlich-nüchterner Darstellung von Frauen etwa, die nun gar nichts mit Pinup-Schönheiten gemein hatten (vielleicht auch angeregt von einer Potsdamer Ausstellung französischer Fotografie in den 80ern mit Aktaufnahmen älterer Frauen). Unvergessen aber auch die humorvolle Sequenz "Vision des Patienten" von Peter Leske.
Danke also für diese Erinnerungen und herzliche Grüße (unbekannterweise) an Günter Rössler.
Klarstellung
Der Kommentar von Ulrich Joho (Günter Rössler betreffend) bringt Wunschdenken und Fakten durcheinander. Sein Satz: "...belebte noch einmal Gedanken über die so verdienstvolle Potsdamer Ausstellungsreihe Akt und Landschaft im Pavillon auf der Freundschaftsinsel."
kann zu Irritationen führen. AKT & LANDSCHAFT habe ich 1975 initiiert und mit meinem Fotofreund Gerd Rattei durchgeführt.
Der überaus große Erfolg erhob AKT & LANDSCHAFT 1979 zum nationalen Leistungsvergleich der DDR-Fotografen, zu dem ich Rössler neben Dutzenden anderer Fotografen zur Teilnahme einlud.
Nach meiner Ausreise nach Österreich (1981) wurde ich durch Stasi-Willkür in den DDR-Analen gelöscht und vom Kulturbund nebst Nachfolger GfF - bis heute nicht rehabilitiert!
Lt. Mailwechsel mit Ulrich Joho hat er (trotz Potsdamer Fotoclub-Mitgliedschaft) nichts von den Hintergründen gewusst. Das deckt sich mit meiner Erfahrung, dass Kulturbund und Nachfolger meine Urheberschaft verschweigen und sich als die "Macher" fühlen. Wenn Ulrich Joho also meint, dass diese Ausstellung "so verdienstvoll ist", sollte er die ehren, denen Ehre gebührt.
Unter http://www.klaus-ender.com/akt_landschaft/akt_u_landschaft.html
und in diversen Artikeln kann sich der Leser hier informieren: http://www.klaus-ender.de/links.html
Klaus Ender (AFIAP)
Ich verbeuge mich!
Ich verbeuge mich vor dem Grand Segnieur der Fotografie. Die Natürlichkeit seiner Bilder, die nur durch eine besondere Beziehung zu seinen Modellen möglich ist, prägen sein Lebenswerk.
Cornel Krämer