Themen
Robert Lebeck 5
Robert Lebeck 1
Robert Lebeck 2
Robert Lebeck 3
Robert Lebeck 4
Robert Lebeck 6
Zusammenfassung:
Was tut ein Sammler, wenn er ausgesammelt hat? Er fängt eine neue Sammlung an.
Robert Lebeck hat schon früh angefangen zu sammeln. Zunächst interessierte er sich für Jugendstilmöbel, und stieg irgendwann auf das Sammeln von Kunstmalerei des 20. Jahrhunderts um.
Aus finanziellen Gründen, entschied er sich eines Tages Postkarten zu sammeln. Später kamen alte Fotografien und schließlich Illustrierte aus aller Herren Länder hinzu.
Nach über 18 Jahren stellte Robert Lebeck aus seiner fotografischen Sammlung eine Ausstellung für das Folkwang-Museum in Essen zusammen, zu dem das Katalogbuch "Kiosk" erschien.
Die Fotografische Sammlung Robert Lebecks hat im Kölner Museum Ludwig ihren Platz gefunden.
150 Jahre Farbfotografie
Zusammenfassung:
150 Jahre ist es her, als in einem aufwändigen Verfahren das erste Farbfoto der Welt entstand. Eine Aufnahme einer schottischen Ordensschleife, welche 1861 in London öffentlich gezeigt wurde.
Das Verfahren war damals sehr kompliziert, da die Farbaufnahmen auf 3 einzelne Filme belichtet wurden. Die Projektion eines solchen Farbfotos wurde mit Hilfe von drei Projektoren realisiert, die die Grundfarben rot, grün und blau deckungsgleich zusammenfügten. Hierfür wurde damals extra eine Spezialanfertigung eines Dreifachprojektors konstruiert.
Neben dem ersten Farbfoto der Welt zeigt Gert Koshofer weitere Bilder aus 150 Jahren Farbfotografie und gibt interessante Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Verfahren.
Die Bildglättung
Zusammenfassung:
Das Pariser ARCP ist das "Atelier de Restauration et de Conservation des Photographies", ein Pariser Institut, welches sich das Restaurieren und Konservieren von alten Fotografien auf die Fahnen geschrieben hat. Die Leiterin Anne-Cartier Bresson hat dort ein Team von hoch qualifizierten Spezialisten aufgebaut, die uns bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen lassen.
In diesem Film geht es um das Glätten von gewellten Bildern. Die leitende Restauratorin des ARCP, Marsha Sirven, erläutert anhand einiger Fotografien von Eduard Boubat aus dem Bestand des Museums für moderne Kunst Paris, wie man gewellte Fotografien glätten kann. Die Wellung des Fotopapiers wird häufig durch Klebebänder im Passepartout verursacht, wenn die Fotos sich durch feuchte Umgebungsluft ausdehnen wollen.
Zunächst werden die Bilder gereinigt und von den Klebebändern befreit. Die Glättung erhält man, indem die Fotografien hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden, sodass sich das Material wieder gleichmässig ausweiten kann. Anschließend wird das Fotopapier in einem langwierigen Trockenprozess wieder glatt gepresst.
Hilla Becher III
Zusammenfassung:
Hilla Becher erzählt in diesem FotoTV Beitrag über die Veröffentlichung des ersten selbstgestalteten Buches "Anonyme Skulpturen", dem eine gleichnamige Zeitschrift vorausging.
Weiter spricht Frau Becher über die unzähmbare Arbeitswut Bernd Bechers und seine Unermüdlichkeit bei der Arbeit an den vielen fotografischen Projekten.
Auch die Studenten der Bechers sind ein Thema. Das Verhältnis der Beiden zu ihren Schülern war immer sehr familiär und Frau Becher wehrt sich gegen das Klischee der "Becherschüler Handschrift", da die Arbeiten Ihrer Schüler immer sehr vielseitig waren, wie Hilla Becher betont.
Die digitale Pinhole-Fotografie I
Zusammenfassung:
Dieses Mal gehen wir an den Ursprung der Fotografie zurück. Die Rede ist von der Pinhole-Fotografie, also dem Fotografieren mit einer Lochkamera.
Martin Timm zeigt Euch in diesem Film, dass die Lochkamera kein Relikt aus einer Zeit ist, als man zu Fotoshootings noch auf einem Pferd galoppiert ist. Auch im 21.Jahrhundert hat die Pinhole-Fotografie ihre Daseinsberechtigung. Das Tolle daran: Man kann mit relativ preisgünstigem Equipment einzigartige Bildeindrücke kreieren. Jede digitale Spiegelreflexkamera lässt sich in wenigen Schritten in eine Lochkamera umbauen.
Martin Timm geht in diesem ersten Teil kurz auf die Geschichte der Pinholefotografie ein und schildert, was seiner Meinung nach das Fotografieren mit winzig kleinen Löchern so besonders macht. Außerdem erfahrt Ihr in einem kleinen Optik-Exkurs, wie die Pinhole-Fotografie funktioniert und warum die Lochgröße eine entscheidende Rolle spielt.
Anschließend stellt Euch Martin noch seinen Pinhole-Vorsatz für die DSLR vor, der aus einer Reihe von Zwischenringen, einem Balgengerät und Teilen einer Coladose besteht. Hierbei handelt es sich sozusagen um einen Luxus-Pinhole-Vorsatz. Die preiswerte Alternative bastelt Martin mit Euch im zweiten Teil des Films.
Hilla Becher II
Zusammenfassung:
Die anfängliche Arbeit von Bernd und Hilla Becher war geprägt von Entbehrungen und Improvisation. Mit einem vollbepackten Wohnwagen durchsuchten sie ganz Europa nach den gewünschten Fotomotiven, dabei immer abwägend, ob das letzte Geld für ein 13x18 Negativ oder ein Brot investiert werden sollte.
Die Wahl ihrer Motive wie Schwerindustrie, Gasbehälter und Wassertürme, stellte das Fotografenpaar in Belgien unter den Generalverdacht der Spionage und manches mal musste die Flucht vor der Polizei angetreten werden. Frau Becher erklärt dabei mit einem Augenzwinkern, dass eine Nacht im Gefängnis ja wenigstens mit einer anständigen Mahlzeit verbunden gewesen wäre. Doch dazu kam es nicht.
Ein Stipendium des British Council ermöglichte die Arbeit in England. Auch die Unterstützung des National Coalboard trug dazu bei, die Zeit dort so produktiv nutzen zu können.
Neben den Ausführungen über die Zeit in England, Belgien und den USA, geht Frau Becher auch auf die Auswahl ihrer Motive und die Komposition der Bilder ein.
Hilla Becher I
Zusammenfassung:
Hilla und Bernd Becher haben mit dem Oevre ihrer fast 50-jährigen Zusammenarbeit nicht nur die deutsche, sondern auch die internationale Kunstwelt stark geprägt und beeinflusst.
Bernd Becher, ein studierter Kunstmaler, begründete das "Becher Werk" mit zeichnerischen Studien der Metallindustrie seiner Siegerländer Heimat. Zusammen mit seiner Frau Hilla begann er dann, die deutsche Industrielandschaft zu fotografieren, wobei es ihnen maßgeblich darum ging, die Schönheit dieser komplexen Gebäude und deren kulturellen Wert darzustellen.
In diesem Film erzählt Hilla Becher unter anderem über die Anfänge ihrer Zusammenarbeit mit Bernd Becher in Siegerland und Ruhrgebiet, über die bescheidene Schönheit der Siegener Arbeiterbehausungen und darüber wie es gelang, die geschlossene Zeche Zollern II bis heute für die Nachwelt zu erhalten.
Bildbände in Farbenphotographie
Zusammenfassung:
In der hier gezeigten Zeitreise zurück in die Kindertage der Fotografie, stellt Gert Koshofer historische Bildbände der Verlagsanstalt für Farbenphotographie vor. 30 Fotobände über deutsche Städte und Landschaften erschienen ab 1913 im Berliner Verlag.
Doch nicht nur das bloße Alter macht diese Werke besonders und sehenswert, denn es handelt sich durchweg um echte Farbfotografien. Es ist zu vermuten, dass diese Farbfotos mir der Wechselschlitten-Kamera von Adolf Miethe erstellt wurden, über die es auch schon einen FotoTV Film gibt.
Die verschiedenen deutschen Länder und deren Städte, ja sogar die deutschen Kolonien in Afrika, sind in Farbe zu bewundern. Ein wirklich unwirkliches Gefühl beschleicht den Betrachter beim Durchblättern dieser fast vergriffenen Raritäten, auf denen in den Weltkriegen zerstörte Orte, in Farbe und unversehrt zu bewundern sind.
Ute Mahler
Zusammenfassung:
Ute Mahler ist Fotografin und Dozentin. 1949 wurde sie in Berka in Thüringen geboren und begann nach ihrem Abitur und einem Volontariat bei der DEWAG in Berlin ihr Studium der Fotografie in Leipzig.
Seit 1975 ist sie freiberuflich als Fotografin für Zeitschriften wie die Sibylle oder später auch den Stern tätig. Nach der Wende gründete sie unter anderem mit ihrem Mann Werner Mahler die Fotoagentur OSTKREUZ.
Ute Mahler erzählt in diesem Beitrag von ihrer Arbeit in der damaligen DDR, ihren ersten großen Aufträgen für den Stern, wie die Arbeit mit Ibrahim Böhme, der damals Spitzenkanditat der SPD-Ost und (wie sich später herausstellte) zuvor Spitzel der SED war. Ferner schildert sie uns wie sie den Mauerfall aus Sicht ihrer Fotografie erlebt hat.
Außerdem erzähltt Ute Mahler von der Entstehung ihrer wohl bekanntesten Modefotografie mit Julia Koberstein, sowie ihrer Langzeitserie "Zusammen Leben".
photokinaTV - 60 Jahre photokina III
Zusammenfassung:
Gert Koshofer präsentiert uns in diesem dritten Teil weitere Highlights aus 60 Jahren Photokina.
Er entführt uns in die Vergangheit der Kameratechnik und berichtet über die Tops & Flops der alten Kameras.
Diese Sendung und alle anderen photokinaTV-Beiträge gibts auch bei iTunes als Podcast zum Download:
itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=296254887









