Themen
Christopher Makos
Zusammenfassung:
An einem verschneiten Tag in Hamburg trafen wir Christopher Makos in der Flo Peters Galerie zu einem Interview und anschließendem Ausstellungsrundgang.
Makos erinnert mit seiner wilden Frisur, seiner dick umrandeten Brille und seiner todschicken Jacke in seiner Extravaganz an Künstler wie Andy Warhol. Um diesen großen Meister der Pop-Art geht es in diesem Film.
Makos begegnete Warhol bei der Eröffnung der Warhol Retrospektive in der Whitney Gallery in New York. Der Fotograf war völlig überrascht, ihn dort vorzutreffen, er hielt Warhol längst für tot! Fortan begleitete Makos den Pop-Art Künstler auf Schritt und Tritt und unternahm mit ihm unter anderem eine Reise nach China. Fotografien dieser Reise sind Bestandteil dieser Ausstellung.
Des Weiteren wurden in der Flo Peters Galerie Polaroids gezeigt, die Christopher Makos in den 70er Jahren geschossen hat und dann für viele Jahre in der Versenkung landeten. Auf diesen Sofortbildaufnahmen finden sich illustre Persönlichkeiten wie Lou Reed, Debbie Harry und Man Ray, bei dem Christopher Makos studierte.
Axel Beyer - Bebra Curiosa
Zusammenfassung:
Vor kurzem hat Axel Beyer sein Projekt "Bebra Curiosa" in der Fotopension in Köln ausgestellt. Wir haben ihn dort zu einem Interview getroffen.
Er hat FotoTV von seinen Anfängen in der Fotografie und von anderen Projekten erzählt. Vor allem aber sprach er mit uns über sein Fotoprojekt "Bebra Curiosa", das er als Fotobuch veröffentlicht hat.
Für das Projekt hat er die Stadt Bebra, bekannt als die Hauptstadt des Spiesbürgertums, fotografiert und mittels Bildbearbeitung daraus neue Raumwelten erschaffen. Dadurch enstehen Räume in Räumen und unmögliche Perspektiven, wie man sie von M. C. Escher kennt.
Begleitet Axel Beyer auf einem Rundgang durch seine Ausstellung und erfahrt mehr über das Projekt und den Fotografen.
Sebastian Schmidt
Zusammenfassung:
Der Berliner Fotograf Sebastian Schmidt kam durch einen riesigen Zufall als Kind zur Fotografie. Als er im Sperrmüll mit Freunden spielte, fand er eine kleine, funktionstüchtige Kamera und kaufte sich vom Taschengeld seinen ersten Film. Obwohl die Bilder noch nicht gut waren, erkannte damals sein Vater, dass dies ein Thema war, das Sebastian Spaß machen würde. Jedoch - aus einem inneren Impuls heraus - landeten tausende Dias im Müll, und Sebastian Schmidt war mit dem Thema Fotografie für ein paar Jahre erstmal bedient.
2005 ließ er sich durch einen Freund inspirieren und kaufte sich eine digitale Spiegelreflexkamera und fand zu seinem jetzigen Sujet: Die Straßenfotografie. Bereits nach 2 Jahren hatte Sebastian seine erste Ausstellung und wird durch eine Galeristin vertreten.
Auf den Straßen dieser Welt ist Sebastian Schmidt nun unterwegs und fängt skurrile wie auch nachdenkliche Motive ein. Ein großer Bestandteil seiner Fotografie nimmt dabei seine Reihe "Der einsame Mensch" ein, die aufzeigt, wie einsam und verloren man sich in den großen Metropolen dieser Welt fühlen kann.
Nadav Kander II
Zusammenfassung:
Bei diesem Interview hat uns der Fotograf Nadav Kander von seinen Anfängen in der Fotografie erzählt. Außerdem zeigt er uns einige seiner Arbeiten und spricht über seine Projekte.
In diesem zweiten Teil stellt uns Kander einige seiner Projekte vor:
"God's Country" ist eine Reihe von amerikanischen Landschaften. In seinen Landschaftsaufnahmen geht es immer um die Einmischung von Menschen in die Natur. Für ihn haben die Amerikaner eine besonders deutliche Handschrift.
"Obama's People" ist eine Porträtreihe, die vor allem von ihrer "Nicht-Beleuchtung" und dem schlichten weißen Hintergrund ausgezeichnet wird. Er spricht darüber, wie er an die Serie herangegangen ist und darüber, wie er sie fotografiert hat.
"Color Fields" hingegen ist eine sehr schlichte Reihe von Landschaften, die sehr schnell in der Dunkelheit verschwinden. Er erzählt, wie ihn die Bilder an das schnell abfallende Licht erinnern, dass man hat, wenn man mit Taucherbrille in einem See taucht.
Außerdem spricht er über die Schwierigkeiten, die er meistern musste, als er Obama fotografieren sollte. Das Shooting fand nicht, wie gewöhnlich, in einem Büro oder einem Ballsaal, sondern an einem Marinestützpunkt statt.
Für Nadav Kander's Porträts sind die kleinen Dinge der Gestik entscheidend. Indem er diese einfängt, gelingt es ihm, diese ausdrucksstarken Fotos zu erstellen.
PS: Wir bedanken uns bei CAMERA WORK für das Organisieren des Interviews und die Bereitstellung der Räumlichkeiten.
FotoTV.News 35: Rencontres d'Arles 2011
Zusammenfassung:
Die neueste Ausgabe der FotoTV.News ist ein Bericht über die Rencontres d'Arles 2011.
Es ist schon langsam zur Tradition geworden, dass FotoTV im Juli eines jeden Jahres nach Südfrankreich fährt, um über das Fotofestival in Arles zu berichten. Auch dieses mal waren wir vor Ort und berichten über:
- The Mexican Suitcase: Eine Ausstellung mit Bildern, die den spanischen Bürgerkrieg dokumentieren. Die dazugehörigen Negative wurden vor kurzem wiederentdeckt.
- Die Ausstellung "From Here On": eine radikale Fotoausstellung, bei der die ausgestellten Fotografen nicht mehr als Fotografen fungieren.
- The Inside Out Project: Eine Art Photobooth in Arles
- Das Fotografenkollektiv Tendance Floue: Interview mit Mat Jacob, einem Mitglied der Tendance Floue
Für die filmische Unterstützung in Arles bedankt sich das Team von FotoTV bei Gunnar Bellstedt.
Der Feed zur Sendung kann abonniert werden, indem man diese Adresse aufruft:
itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=296254887
Nadav Kander I
Zusammenfassung:
Bei seinem Interview hat uns der Fotograf Nadav Kander von seinen Anfängen in der Fotografie erzählt. Außerdem zeigt er uns einige seiner Arbeiten und spricht über seine Projekte.
In diesem ersten Teil spricht er über seine israelischen Wurzeln, seinen Weggang aus Afrika und darüber, wie er Fotograf wurde.
Die Mystik in seinen Bildern und das Unwohlsein, dass diese hervorrufen, faszinieren die Betrachter seiner Bilder. Kander spricht mit uns über seine Herangehensweise an Landschaftsaufnahmen und Porträts.
Außerdem beschreibt er das, was er die allgemeine, innere Verfassung nennt. Er ist der Ansicht, dass Menschen zwar nicht immer auf die selbe Weise reagieren, aber zumindest auf die selben Dinge.
Dies nutzt Kander, wenn er seine Fotografien erstellt. Er fängt Gefühle und Stimmungen ein, um so dafür zu sorgen, dass die Bilder in bestimmter Weise auf den Betrachter wirken.
PS: Wir bedanken uns bei CAMERA WORK für das Organisieren des Interviews und die Bereitstellung der Räumlichkeiten.
Thomas Eickholt
Zusammenfassung:
Hier ist ein Interview über die Ausstellung "FOTOGRAFIE" von Thomas Eickholt.
Eickholt ist als Fotograf und Filmemacher im Ruhrpott tätig und beschäftigt sich meist mit kritischen Themen. Der Film entstand im Zuge der Ausstellung, welche im Mai 2011 im jungen Museum Bottrop zu sehen war. Hier standen Streetaufnahmen im Vordergrund, die das Leben im urbanen Bereich dokumentierten und sich unter anderem mit Misständen in der Gesellschaft und Politik auseinander setzten.
Gerd Ludwig II
Zusammenfassung:
In diesem zweiten Teil führt uns Gerd Ludwig durch seine Fotoausstellung in Zingst. Die Ausstellung trägt den Titel "Piece on Earth, or Earth to Pieces". Gezeigt werden Landschaften, die von Menschenhand zerstört wurden oder im Begriff sind, zerstört zu werden.
Im ersten Teil konnten Ihr bereits erfahren, dass Gerd Ludwig ein Faible für Russland hat. So verwundert es nicht, dass das erste Bild, welches er uns in diesem Film vorstellt, im sibirischen Magnitogorsk entstanden ist. Es zeigt im Hintergrund die Lenin-Werke, die größte Metallschmelze der Welt. Im Vordergrund zeigt das Bild den zugefrorenen Ural-Fluß, auf dem Männer Löcher ins Eis gestochen haben und angeln. Auch das nächste Bild zeigt eine Szenerie in Russland: den ausgetrockneten Aralsee.
Weitere Bilder der Reihe sind Landschafts-Fotografien, die der Gerd Ludwig für eine Serie für National Geographic über die Grimm'schen Märchen erstellt hat.
Between Rock and Jazz
Zusammenfassung:
In diesem Fotografen-Portrait erzählt Euch die amerikanische Konzert- und Bandfotografin Lisa Tanner etwas über ihre Arbeiten.
Die Fotografie wurde Lisa Tanner regelrecht in die Wiege gelegt. Ihr Vater Lee, der kürzlich für seine Jazzfotografien den Lucie Award erhielt, entfachte in Lisa schnell das Feuer der Begeisterung für die Musik und die Fotografie. Als der Jazz seine Glanzzeiten hatte, moderierte Lee Tanner eine eigene Jazz-Sendung im Fernsehen. Miles Davis, Chet Baker, Charles Mingus, Thelonious Monk: sie alle waren in seine Sendung gekommen, spielten und wurden fotografiert - von Lee und der kleinen Lisa, die es sich nicht nehmen ließ, eigene Fotos zu machen.
Später, als die Rockmusik über das Land fegte, fing die mittlerweile 17 Jährige Lisa an, Rockbands im Backstage-Bereich abzulichten. Bald darauf wurde sie fest unter Vertrag genommen und fotografierte Konzerte von Gruppen, die bei Atlantic Records unter Vertrag standen, vornehmlich Größen des britischen Progressive Rock wie Genesis, Yes und Emerson, Lake & Palmer, die in den USA durch Atlantic Records vertrieben wurden. Für diese Bands war Lisa nicht nur Fotografin, sondern auch Presseagentin und organisierte tagsüber Interviews während sie Abends vor der Bühne ihrem eigentlichen Beruf hinterherging.
Ihre aktuelle Arbeit führte Lisa Tanner wieder an ihre Wurzeln, sie fotografierte Jazz-Musiker. Darüberhinaus fotografiert sie gerne Kinder, die ihrer Meinung nach viel mit Rockmusikern gemeinsam haben.
Gerd Ludwig I
Zusammenfassung:
In diesem Fotografenportrait stellen wir Euch den Dokumentarfotografen Gerd Ludwig vor.
Der 1947 in Alsfeld geborene Gerd Ludwig begann nach der Schulzeit zunächst ein Studium der Literatur und Politikwissenschaften, bevor er dieses für Reisen nach Skandinavien und Nord Amerika abbrach. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland probierte er es noch einmal mit dem Studieren, dieses Mal Fotografie an der Folkwangschule in Essen und schloss dieses nach fünf Jahren ab. Bald darauf folgten Arbeiten für Geo, Stern und andere Zeitschriften, sowie Aufträge für Werbekampagnen.
Gerd Ludwig besitzt ein Faible für Russland und bereiste und dokumentierte das Land schon diverse Male. Auch das verseuchte Gebiet rund um Tschernobyl gehörten zu seinen Reisezielen. Das besondere Verhältnis zu Russland sieht Ludwig darin begründet, dass er als Kind oftmals den Erzählungen seines Vaters lauschte, der im zweiten Weltkrieg in Russland gekämpft hatte.
Viele Jahre lang fotografierte Gerd Ludwig für Geo, bis schließlich National Geographic auf ihn aufmerksam wurde. Der erste Auftrag für National Geographic erschien für ihn zunächst enttäuschend. Die Aufgabe war eine Reportage über den Rhein-Main-Donau-Kanal zu machen. Schnell wurde ihm jedoch klar, dass er unter den vielen amerikanischen NG Fotografen wohl der geeigneteste für eine Arbeit über "dieses provinzielle Deutschland" wäre.
Über die Jahre fotografierte Gerd Ludwig in über 70 Ländern. Wenn er nicht gerade wieder irgendwo auf Reisen ist, verbringt er seine Zeit in Los Angeles.









