Themen
Robert Lebeck 6
Robert Lebeck 1
Robert Lebeck 2
Robert Lebeck 3
Robert Lebeck 4
Robert Lebeck 5
Zusammenfassung:
Robert Lebeck hatte mittlerweile eine Festanstellung beim Stern. Von einer Reise zu den Molukken kehrte Lebeck mit Bildern zurück, die sich Rolf Gillhausen sofort unter den Nagel riss, um sie in seinem neuen Magazin GEO unterzubringen. Dort gab es zwei Chefredakteure, einen für den Text und einen für die Bilder. Lebeck sollte Chefredakteur für den Viseuellen Bereich werden und musste sich zwischen dem Stern und GEO entscheiden.
Doch Robert Lebeck war kein Mann für einen Bürojob. Er wollte lieber alle Fotoreportagen selber machen, statt Aufträge an Fotoreporter zu verteilen. So kam es, dass er den Schreibtisch gegen die Kamera tauschte und wieder anfing zu Reisen.
Eine dieser Reisen brachte ihn zu Ayatollah Khomeini und das Schicksal ermöglichte Lebeck eine weitere seiner unschätzbaren Fotografien.
Picasso im Portrait
Zusammenfassung:
Die Ausstellung ICHUNDICHUNDICH im Kölner Museum Ludwig beleuchtet das Leben des Künstlers Pablo Picasso in Form von Fotografien verschiedenster Fotografen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei weniger auf den Arbeiten des Künstlers, sondern immer auf der Person Pablo Picasso. Mal angestrengt arbeitend, mal in scherzhafter Selbstinszenierung als Indianerhäuptling oder Popeye verkleidet, zeigen ihn die 250 Fotografien der Ausstellung.
Kuratorin Dr. Kerstin Stremmel führt in diesem FotoTV Beitrag durch die verschiedenen Stationen eines bewegten Lebens, festgehalten von Fotografen wie Arnold Newman, Irving Penn, Man Ray, Robert Capa und Lee Miller, um nur Einige zu nennen.
Der Jäger und Sammler 1
Zusammenfassung:
Als Jäger und Sammler sieht sich der Fotograf Herbert Piel. In diesem Beitrag gibt er dem Zuschauer einen Einblick in sein Leben als Reportagefotograf. Alles fing als Autodidakt mit einem kleinen Fotostudio an.
Parallel dazu belieferte er bereits in jungen Jahren eine Tageszeitung mit aktuellen Bildern. Es folgte dann das Fotografieren von halbaktuellen Themen in ganz Deutschland für etliche Magazine, Zeitungen und Wochenzeitungen. Dabei hatte Herbert Piel bereits die Möglichkeit hochrangige Politiker und wichtige Personen der Zeitgeschichte vor der Kamera zu haben.
Es folgte ein Engagement bei einer großen Tageszeitung, die ihn bei wichtigen Ereignissen und Veranstaltungen einsetzte. Bei diesen Einsätzen reiste Herbert Piel auch ins Ausland. Als Beispiel dieser Tätigkeit geht er dabei detailliert auf die Vetreibung der Kurden aus dem Irak ein.
Bei seinen Auslandsaufenthalten in Krisengebierten kam es auch zu gefährlichen Situationen. In Zagreb wurde er in einen schweren Autounfall verwickelt und in Äthiopien verfehlte sein Fahrzeug nur knapp eine Mine.
Zum Schluss zeigt und kommentiert Herbert Piel noch das sehr bekannte Bild der Anti-AKW Demonstration in Brokdorf.
Bildbesprechung 3
Zusammenfassung:
In dieser Bildbesprechung geht es um das Thema Tiere.
Dazu haben wir unsere Fotografen Eberhard Schuy und Michael Jordan drei unterschiedliche Tierbilder vorgelegt, die sie kritisch bewerten sollen.
Dabei geht es um das Verhältnis von hellen zu dunklen Flächen, die Bildaufteilung und wie der Blick des Betrachters im Bild geführt wird.
Robert Lebeck 5
Robert Lebeck 1
Robert Lebeck 2
Robert Lebeck 3
Robert Lebeck 4
Robert Lebeck 6
Zusammenfassung:
Was tut ein Sammler, wenn er ausgesammelt hat? Er fängt eine neue Sammlung an.
Robert Lebeck hat schon früh angefangen zu sammeln. Zunächst interessierte er sich für Jugendstilmöbel, und stieg irgendwann auf das Sammeln von Kunstmalerei des 20. Jahrhunderts um.
Aus finanziellen Gründen, entschied er sich eines Tages Postkarten zu sammeln. Später kamen alte Fotografien und schließlich Illustrierte aus aller Herren Länder hinzu.
Nach über 18 Jahren stellte Robert Lebeck aus seiner fotografischen Sammlung eine Ausstellung für das Folkwang-Museum in Essen zusammen, zu dem das Katalogbuch "Kiosk" erschien.
Die Fotografische Sammlung Robert Lebecks hat im Kölner Museum Ludwig ihren Platz gefunden.
Ethik und Moral in der Streetfotografie
Zusammenfassung:
Da der Film von Sebastian Schmidt "Streetfotografie 1 - Das Weitwinkel im Einsatz" zu heftigen Diskussionen geführt hat, haben wir dies zum Anlass genommen, uns in diesem Zusammenhang mehr mit dem moralischen und ethischen Aspekt der Streetfotografie zu beschäftigen.
Dazu haben wir Sebastian Schmidt ins Studio eingeladen, um mit ihm eingehend über Tabus und Regeln in der "Zusammenarbeit" mit fremden Menschen auf der Straße zu sprechen.
Hierbei geht er besonders auf die Notwendigkeit des unerwarteten Fotomoments in der Streetfotografie, sowie auf den damit einhergehenden Unterschied zur Portraitfotografie ein.
Sebastian stellt auch klar, dass es immer ein Abwägen zwischen den Interessen und Rechten der fotografierten Person und denen des Fotografen gibt.
Robert Lebeck 4
Robert Lebeck 1
Robert Lebeck 2
Robert Lebeck 3
Robert Lebeck 5
Robert Lebeck 6
Zusammenfassung:
Die 60er Jahre sollten für Robert Lebeck einen Karriereschub bedeuten.
Bei der Zeitschrift Kristall hatte Lebeck freie Hand und genoss es, dass seinen Themenvorschlägen immer zugestimmt wurde. Da sein Gehalt immer wieder aufgebessert wurde, gab es eigentlich keinen Grund, den Arbeitgeber zu wechseln. Doch der Stern machte ihm ein Angebot, das er nicht ausschlagen konnte: Robert Lebeck sollte als Fotoreporter in New York arbeiten.
Es war gleich doppeltes Glück für Lebeck, der das Angebot annahm: Die Illustrierte Kristall wurde bereits kurze Zeit später eingestellt.
Die 60er Jahre brachten Robert Lebeck auch vor die Kamera: Georg Stefan Troller hatte ihn sich für die Hauptrolle seines Fernsehfilms "Seemann im Sattel" ausgeguckt, ein Film über den Schriftsteller Jack London, den Lebeck verkörpern sollte. Trotz anfänglicher Missgeschicke wurde der Film erfolgreich fertiggestellt und Lebeck kehrte nach New York zurück.
In New York angekommen erhielt er vom Stern den Auftrag, den Chefredakteur Henri Nannen vom Flughafen abzuholen und zu Präsident Lyndon B. Johnson zu bringen. Die drei Männer verstanden sich so gut, dass Johnson Aufenthalt verlängern ließ und Robert Lebeck zu einigen bemerkenswerten Aufnahmen kam.
Robert Lebeck 3
Zusammenfassung:
Der Fotojournalist Robert Lebeck geht, wie wir in der letzten Folge erfahren haben, schonmal gern eigene Wege, anstatt sich der Masse anzuschließen. So auch 1960 im Kongo. Zu der Zeit haben immer mehr europäische Kolonien ihre Unabhängigkeit eingefordert und durchgesetzt, wie beispielsweise auch das belgisch kolonisierte Kongo.
Als der Belgische König im Kongo ankommen sollte, verpasste Lebeck den Presse-Bus, in dem seine Kollegen zum Flughafen gebracht wurden. Auf dem Rückweg vom Flughafen hatte der Bus eine Panne, sodass Robert Lebecks Kollegen die Fahrt des Königs durch die Stadt verpassten. Es muss eine dieser lebeckschen Fügungen gewesen sein, denn so war er der Einzige, der eine politisch pittoreske Situation für die Nachwelt festhalten konnte.
Ein junger Mann, den Robert Lebeck zunächst für einen Leibwächter hielt, stürzte plötzlich mit einem Säbel bewaffnet auf ihn zu, sodass Lebeck dachte etwas angestellt zu haben. Doch dieser Mann lief weiter, hielt den Säbel weit über den Kopf, wurde von der Polizei verhaftet und schließlich in einem Jeep abgeführt. Diese kurze Szene wurde von Robert Lebeck auf einem einzigen Kleinbildfilm in 35 Aufnahmen fotografisch festgehalten und konnte später belegen, dass dem belgischen König im Kongo der Säbel, ein Machtsymbol, entwendet wurde.
Bildbesprechung 2
Zusammenfassung:
Eberhard Schuy und Michael Jordan haben sich heute wieder im FotoTV-Studio eingefunden, um Bilder in Sachen Bildgestaltung, Konzeption und Realisation zu besprechen.
Dieses Mal geht es um ein Bandfoto. Dabei weisen die Fotografen auf deutliche Fehler im Foto hin und geben hilfreiche TIpps, wie das Foto besser gestaltet werden könnte.
Wie so oft spielt dabei der Ausschnitt und die Ausleuchtung eine wichtige Rolle.
Ed Kashi
Zusammenfassung:
In diesem Fotografenportrait stellt FotoTV einen der bedeutendsten Fotojournalisten vor: Ed Kashi.
Bereits als Teenager verspürte Ed den Drang, Geschichten zu erzählen. Dieses Gefühl verstärkte sich, als er später aufs College ging, um Schriftsteller zu werden. Dort wurde er in einem Kurs mit der Fotografie konfrontiert, ein Medium mit dem sich der junge Ed Kashi noch nie auseinandergesetzt hatte. Von da an erzählte er seine Geschichten nicht mehr mit Worten, sondern mit Bildern.
Aus diesem Grund bezeichnet sich Ed Kashi gerne als visueller Geschichtenerzähler. Er besitzt ein mitfühlendes und engagiertes Interesse an sozialen und politischen Themen.
Sein erstes größeres Projekt handelte von einer protestantischen Gemeinde in Nordirland, deren Bilder er in Eigenregie als Buch veröffentlichte. Für den National Geographic folgten Arbeiten über Kurden und jüdische Siedler im Westjordanland.
Eines seiner bemerkenswertesten Projekte wurde jedoch nicht in fernen Ländern realisiert, sondern buchstäblich vor der eigenen Haustür, in den USA. Es geht hierbei um das Altern.

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