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Das Leben auf dem Lande II
Zusammenfassung:
Im zweiten Teil geht es weiter mit Gerhard Webers Dokumentation vom Leben auf dem Lande nach der deutschen Wiedervereinigung.
In diesem Film liegt der Schwerpunkt auf den Arbeiten, die Gerhard Weber mit seiner Digitalkamera erstellt hat. Er berichtet davon, wie er den Umstieg von der analogen auf die digitale Technik bewerkstelligt hat.
Anhand seiner eindrucksvollen Bilder beantwortet Gerhard Weber die Frage, wie er auf die Menschen zugeht, sie kennenlernt und ihr Vertrauen gewinnt um sie anschließend in ihrem vertrauten Umfeld authentisch zu fotografieren. Manchmal können Jahre vergehen, bis der Fotograf den richtigen Zeitpunkt für das Foto eines Menschen findet.
Vom 18.Juni bis zum 28.August 2011 findet in den Ortsteilen Grimma, Höfgen und Nimbschen eine Open-Air Fotoausstellung mit den Fotografien von Gerhard Weber statt. Zu sehen sind Fotos, die zwischen 1991 und 2011 entstanden sind und das Leben der Leute "mitten im Land" dokumentieren.
FotoTV-Abonnenten mit schneller Internetleitung sehen diesen Film in HD-Qualität!
Daniel Biskup
Zusammenfassung:
Der gebürtige Bonner Fotograf Daniel Biskup bezeichnet sich selbst als Bildersammler. Wann immer er Szenen sieht, die den aktuellen Zeitgeist repräsentieren, zieht der studierte Historiker seine Kamera und drückt ab.
Seine Motivation ist es seit jeher, das Leben und die Zeit einzufangen und zu bewahren. als 1990 die DDR Grenzen geöffnet wurden, stieg er umgehend mit einem Freund ins Auto, um das Zeitgeschehen fotografisch einzufangen. Im Angesicht einer sich ändernden Kultur in Ostdeutschland, versuchte er nicht nur das aktuelle Geschehen, sondern auch das alltägliche Leben festzuhalten solange es noch bestand. Sein Geschichtsstudium litt zwar etwas unter diesem Tatendrang. Doch Daniel Biskup trug schon als angehender Historiker dazu bei, kommende Geschichtsbücher mit Bildmaterial zu füllen.
Neben den journalistischen Arbeiten in der DDR, dokumentierte er unter anderem auch die Auswirkungen des Balkankonfliktes der frühen 1990er.
Gerd Lehmann
Zusammenfassung:
1945 geboren hat Gerd Lehmann früh zu der Fotografie gefunden. Bereits im Kindesalter erhielt er ein dickes Buch mit Bildern.
Trotz der anfänglichen Affinität zu Fotos begann er zunächst ein Geografiestudium, um festzustellen, dass er lieber fotografiert.
Zunächst als Modell für DDR-Modeproduktionen, störte ihn schon früh die immer wiederkehrende, in seinen Augen langweile Bildgestaltung. Also schickte er sich an, bei potenziellen Auftraggebern als Fotograf von sich reden zu machen. Seine neue, unverbrauchte und lebendige Bildsprache half ihm, einer der berühmtesten Fashion-Fotografen der Deutschen Demokratischen Republik zu werden, obwohl sein Einstieg in die professionelle Fotografie wegen seiner "Westverwandschaft" erheblich erschwert wurde.
1987, bei einem Kondulenzaufenthalt in Westberlin ist er dann "einfach mal geblieben". Wieder bei Null anzufangen war zwar schwer, doch hat er es geschafft, in den ersten Jahren Aufträge unter anderem vom Starfriseur Udo Walz zu erhalten.
In den 90er Jahren zog es ihn wieder nach Leipzig, wo er sich ins Nachtleben stürzte und mit höchstempfindlichen Film ohne Blitz Reportagen fotografierte. Dabei lernte er auch die Gothic-Szene kennen und schätzen.
Gerhard Weber II
Gerhard Weber I
Das Leben auf dem Lande I
Das Leben auf dem Lande II
Zusammenfassung:
Im zweiten Teil des Fotografen-Portraits über Gerhard Weber stellt euch der Reportage-Fotograf der ehemaligen DDR einige seiner Serien vor. Zunächst geht es um die Colditzer Familienportraits, die kurz vor und während der Wende entstanden sind. Hier verwendete Gerhard Weber bewußt längere Belichtungszeiten und vorhandenes Licht, um die Portraitierten wie zu Anfängen der Fotografie lange verharren zu lassen.
Eine weitere Serie, die kurz nach dem Zusammenbruch der DDR entstanden ist, waren Portraits von ehemaligen Politgrößen des Arbeiter- und Bauernstaates.
Weniger Erfolg hatte Gerhard Weber mit seiner Serie über die Meissener Porzellanmanufaktur, die er in schwarz-weiß fotografierte, deren anschließender Bildband jedoch kein Buchhändler wegen fehlender Buntheit in den Laden stellen wollte.
Die letzte Serie, die Gerhard Weber in diesem Film vorstellt, ist die Reportage über das Landleben nach der Wende im Raum Leipzig, die zwischen 1992 und 2004 entstanden ist.
Gerhard Weber I
Gerhard Weber II
Das Leben auf dem Lande I
Das Leben auf dem Lande II
Zusammenfassung:
In diesem Fotografen-Portrait stellen wir euch den ostdeutschen Fotografen Gerhard Weber vor. Über vier Jahrzehnte lang hielt Weber das ländliche und kleinstädtische Leben im Muldental zwischen Leipzig und Dresden fotografisch fest.
Zu Zeiten des Arbeiter- und Bauernstaates begleitete er mit seiner Kamera die Arbeiter in ihren Industrie- und Handwerksbetrieben und die Bauern auf dem Feld. Während damals die optimistisch wirkenden Werke veröffentlicht wurden, bewahrte Gerhard Weber die Bilder, die das wahre Gesicht der DDR offenbarten für seine eigenen Zwecke auf.
Diese und andere Werke wurden in der Klosterkirche zu Grimma, Gerhard Webers Heimatort, ausgestellt. Im ersten Teil dieses Films führt der Fotojournalist den FotoTV-Zuschauer durch seine Ausstellung und erzählt die kleinen und großen Geschichten der Bilder, die damals, viele Jahre vor der Wende, entstanden sind.
Ute Mahler
Zusammenfassung:
Ute Mahler ist Fotografin und Dozentin. 1949 wurde sie in Berka in Thüringen geboren und begann nach ihrem Abitur und einem Volontariat bei der DEWAG in Berlin ihr Studium der Fotografie in Leipzig.
Seit 1975 ist sie freiberuflich als Fotografin für Zeitschriften wie die Sibylle oder später auch den Stern tätig. Nach der Wende gründete sie unter anderem mit ihrem Mann Werner Mahler die Fotoagentur OSTKREUZ.
Ute Mahler erzählt in diesem Beitrag von ihrer Arbeit in der damaligen DDR, ihren ersten großen Aufträgen für den Stern, wie die Arbeit mit Ibrahim Böhme, der damals Spitzenkanditat der SPD-Ost und (wie sich später herausstellte) zuvor Spitzel der SED war. Ferner schildert sie uns wie sie den Mauerfall aus Sicht ihrer Fotografie erlebt hat.
Außerdem erzähltt Ute Mahler von der Entstehung ihrer wohl bekanntesten Modefotografie mit Julia Koberstein, sowie ihrer Langzeitserie "Zusammen Leben".
Günter Rössler
Zusammenfassung:
Ein Leben in vielen Akten - so lässt sich Günter Rösslers Geschichte am besten charakterisieren. Er hat viele Stationen der Fotografie durchlaufen.
Nach dem Krieg ging er von Leipzig in den Westen nach Bad Nauheim, wo er in einem Fotoladen als Verkäufer und Retuscheur arbeitete. Nach einiger Zeit kehrte er aber wieder zurück nach Leipzig, um an der Hochschule für Grafik und Buchkunst zu studieren, wo er der Assistent von Prof. Widmann wurde.
In dieser Zeit lernte Günter Rössler auch seine erste Frau Ruth kennen und machte die ersten Mode- und Aktaufnahmen. Es entstanden Kontakte zu diversen Mode-Zeitschriften, wie die Sibylle und die Modischen Maschen, für die er dann arbeitete.
Über die Modefotografie, kam er dann schließlich zur Aktfotografie.
Hinweis: Für das Jahr 2010 gibt es einen Kalender mit Aktbildern von Günter Rössler. Infos unter: 0341/3380119
Erinnerungen an die DDR
Zusammenfassung:
Im Zuge unserer FotoTV-Reihe über Fotografen aus der ehemaligen DDR haben wir zwei "West"-Fotografen vor die Kamera geholt, die beruflich in der DDR zu tun hatten. Die Rede ist von Thomas Hoepker und Harald Schmitt.
Beide Fotojournalisten berichteten seinerzeit für den Stern. Hoepker war Mitte der 70er Jahre zusammen mit seiner damaligen Frau und Journalistin Eva Windmöller in der DDR, offiziell nicht als Fotograf, sondern als "technisches Hilfspersonal". Harald Schmitt zog es in den 80er Jahren in die Zone, zu einer Zeit, als sich langsam der Widerstand rührte.
In diesem gegenseitigen Interview erinnern sich beide Fotojournalisten an ihre Zeit in diesem seltsamen Land und berichten von bizarren Erlebnissen, Stasi-Verfolgungen, sozialistischen Werbeslogans und einem Bananenautomaten am Alexanderplatz.
Klaus Ender
Zusammenfassung:
Klaus Ender war einer der bedeutensten Aktfotografen in der DDR. Er wollte nie die sozialistische Einheitsfotografie betreiben, sondern sich auf einem Gebiet betätigen, in dem er die Schönheit des Menschen zeigen konnte.
In diesem Beitrag berichtet Klaus Ender über seine Arbeitsweise, die Probleme mit dem sozialistischem System und er vergleicht die Aktfotografie früher und heute.
Harald Hauswald
Zusammenfassung:
Harald Hauswald ist Fotograf bei und mitbegründer der Berliner Agentur Ostkreuz. Er ist bekannt für seine schwarz-weiß Bilder aus der DDR Zeit. Sein Interesse galt dabei besonders Menschen in öffentlichen Räumen zu fotografieren.
In diesem Beitrag gibt er einen Einblick in das Leben der Menschen in der DDR. Darüber hinaus bereiste er andere Länder in Osteuropa. Die dabei enstandenen Bilder waren Gegenstand einer Ausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung.









