Themen
Robert Lebeck 6
Robert Lebeck 1
Robert Lebeck 2
Robert Lebeck 3
Robert Lebeck 4
Robert Lebeck 5
Zusammenfassung:
Robert Lebeck hatte mittlerweile eine Festanstellung beim Stern. Von einer Reise zu den Molukken kehrte Lebeck mit Bildern zurück, die sich Rolf Gillhausen sofort unter den Nagel riss, um sie in seinem neuen Magazin GEO unterzubringen. Dort gab es zwei Chefredakteure, einen für den Text und einen für die Bilder. Lebeck sollte Chefredakteur für den Viseuellen Bereich werden und musste sich zwischen dem Stern und GEO entscheiden.
Doch Robert Lebeck war kein Mann für einen Bürojob. Er wollte lieber alle Fotoreportagen selber machen, statt Aufträge an Fotoreporter zu verteilen. So kam es, dass er den Schreibtisch gegen die Kamera tauschte und wieder anfing zu Reisen.
Eine dieser Reisen brachte ihn zu Ayatollah Khomeini und das Schicksal ermöglichte Lebeck eine weitere seiner unschätzbaren Fotografien.
Streetfotografie II: Teleobjektive
Zusammenfassung:
Nachdem der "Weitwinkel-Film" unserer kleinen Streetfotografie-Reihe hohe Wellen geschlagen hat, geht Sebastian Schmidt in dieser Folge auf Distanz und fotografiert mit einem Telezoom-Objektiv.
Vor dem Fotoshooting auf den Straßen Berlins geht der Streetfotograf zunächst auf einige Fragen bezüglich des Equipments ein, die der angehende Straßenfotograf haben könnte. Dabei wird nicht nur geklärt, was alles in die Kameratasche des Fotografen gehört, sondern auch, welche Kleidung sich für Fotoaufnahmen bei (in diesem Fall) äußerst kalten Temperaturen eignet.
Des Weiteren gibt Sebastian Schmidt einige Location-Tipps, die sich gut für den Einstieg zum Straßenfotografieren mit dem Telezoom eignen. Die Rede ist von Orten, die in der Regel stark von Passanten frequentiert werden, an denen die Wartezeit auf ein geeignetes Motiv minimiert wird.
Der Jäger und Sammler 1
Zusammenfassung:
Als Jäger und Sammler sieht sich der Fotograf Herbert Piel. In diesem Beitrag gibt er dem Zuschauer einen Einblick in sein Leben als Reportagefotograf. Alles fing als Autodidakt mit einem kleinen Fotostudio an.
Parallel dazu belieferte er bereits in jungen Jahren eine Tageszeitung mit aktuellen Bildern. Es folgte dann das Fotografieren von halbaktuellen Themen in ganz Deutschland für etliche Magazine, Zeitungen und Wochenzeitungen. Dabei hatte Herbert Piel bereits die Möglichkeit hochrangige Politiker und wichtige Personen der Zeitgeschichte vor der Kamera zu haben.
Es folgte ein Engagement bei einer großen Tageszeitung, die ihn bei wichtigen Ereignissen und Veranstaltungen einsetzte. Bei diesen Einsätzen reiste Herbert Piel auch ins Ausland. Als Beispiel dieser Tätigkeit geht er dabei detailliert auf die Vetreibung der Kurden aus dem Irak ein.
Bei seinen Auslandsaufenthalten in Krisengebierten kam es auch zu gefährlichen Situationen. In Zagreb wurde er in einen schweren Autounfall verwickelt und in Äthiopien verfehlte sein Fahrzeug nur knapp eine Mine.
Zum Schluss zeigt und kommentiert Herbert Piel noch das sehr bekannte Bild der Anti-AKW Demonstration in Brokdorf.
Robert Lebeck 5
Robert Lebeck 1
Robert Lebeck 2
Robert Lebeck 3
Robert Lebeck 4
Robert Lebeck 6
Zusammenfassung:
Was tut ein Sammler, wenn er ausgesammelt hat? Er fängt eine neue Sammlung an.
Robert Lebeck hat schon früh angefangen zu sammeln. Zunächst interessierte er sich für Jugendstilmöbel, und stieg irgendwann auf das Sammeln von Kunstmalerei des 20. Jahrhunderts um.
Aus finanziellen Gründen, entschied er sich eines Tages Postkarten zu sammeln. Später kamen alte Fotografien und schließlich Illustrierte aus aller Herren Länder hinzu.
Nach über 18 Jahren stellte Robert Lebeck aus seiner fotografischen Sammlung eine Ausstellung für das Folkwang-Museum in Essen zusammen, zu dem das Katalogbuch "Kiosk" erschien.
Die Fotografische Sammlung Robert Lebecks hat im Kölner Museum Ludwig ihren Platz gefunden.
Elliott Erwitt und Marc Riboud
Zusammenfassung:
In diesem Film haben wir zwei wahre Meister der Fotografie zu einem Zwiegespräch über die Fotografie und das Reisen eingeladen. Die Rede ist von Elliott Erwitt und Marc Riboud.
Beide Fotografen verbindet eine Reihe an Gemeinsamkeiten. Beide sind in Frankreich geboren und sind später der Fotoagentur Magnum beigetreten. Für einige Jahre führten beide zudem die Agentur als Präsident an.
Außerdem sind Erwitt und Riboud in ihrer langen Karriere sehr viel gereist und haben ihre Erlebnisse fotografisch auf Film festgehalten. Während Elliott Erwitt viel durch die USA und in der Sowjetunion gereist ist, bereiste Marc Riboud am liebsten den fernen Osten sowie den afrikanischen Kontinent.
In diesem Film erzählen beide Fotografen von ihren Reisen.
Robert Lebeck 4
Robert Lebeck 1
Robert Lebeck 2
Robert Lebeck 3
Robert Lebeck 5
Robert Lebeck 6
Zusammenfassung:
Die 60er Jahre sollten für Robert Lebeck einen Karriereschub bedeuten.
Bei der Zeitschrift Kristall hatte Lebeck freie Hand und genoss es, dass seinen Themenvorschlägen immer zugestimmt wurde. Da sein Gehalt immer wieder aufgebessert wurde, gab es eigentlich keinen Grund, den Arbeitgeber zu wechseln. Doch der Stern machte ihm ein Angebot, das er nicht ausschlagen konnte: Robert Lebeck sollte als Fotoreporter in New York arbeiten.
Es war gleich doppeltes Glück für Lebeck, der das Angebot annahm: Die Illustrierte Kristall wurde bereits kurze Zeit später eingestellt.
Die 60er Jahre brachten Robert Lebeck auch vor die Kamera: Georg Stefan Troller hatte ihn sich für die Hauptrolle seines Fernsehfilms "Seemann im Sattel" ausgeguckt, ein Film über den Schriftsteller Jack London, den Lebeck verkörpern sollte. Trotz anfänglicher Missgeschicke wurde der Film erfolgreich fertiggestellt und Lebeck kehrte nach New York zurück.
In New York angekommen erhielt er vom Stern den Auftrag, den Chefredakteur Henri Nannen vom Flughafen abzuholen und zu Präsident Lyndon B. Johnson zu bringen. Die drei Männer verstanden sich so gut, dass Johnson Aufenthalt verlängern ließ und Robert Lebeck zu einigen bemerkenswerten Aufnahmen kam.
Robert Lebeck 3
Zusammenfassung:
Der Fotojournalist Robert Lebeck geht, wie wir in der letzten Folge erfahren haben, schonmal gern eigene Wege, anstatt sich der Masse anzuschließen. So auch 1960 im Kongo. Zu der Zeit haben immer mehr europäische Kolonien ihre Unabhängigkeit eingefordert und durchgesetzt, wie beispielsweise auch das belgisch kolonisierte Kongo.
Als der Belgische König im Kongo ankommen sollte, verpasste Lebeck den Presse-Bus, in dem seine Kollegen zum Flughafen gebracht wurden. Auf dem Rückweg vom Flughafen hatte der Bus eine Panne, sodass Robert Lebecks Kollegen die Fahrt des Königs durch die Stadt verpassten. Es muss eine dieser lebeckschen Fügungen gewesen sein, denn so war er der Einzige, der eine politisch pittoreske Situation für die Nachwelt festhalten konnte.
Ein junger Mann, den Robert Lebeck zunächst für einen Leibwächter hielt, stürzte plötzlich mit einem Säbel bewaffnet auf ihn zu, sodass Lebeck dachte etwas angestellt zu haben. Doch dieser Mann lief weiter, hielt den Säbel weit über den Kopf, wurde von der Polizei verhaftet und schließlich in einem Jeep abgeführt. Diese kurze Szene wurde von Robert Lebeck auf einem einzigen Kleinbildfilm in 35 Aufnahmen fotografisch festgehalten und konnte später belegen, dass dem belgischen König im Kongo der Säbel, ein Machtsymbol, entwendet wurde.
Ed Kashi
Zusammenfassung:
In diesem Fotografenportrait stellt FotoTV einen der bedeutendsten Fotojournalisten vor: Ed Kashi.
Bereits als Teenager verspürte Ed den Drang, Geschichten zu erzählen. Dieses Gefühl verstärkte sich, als er später aufs College ging, um Schriftsteller zu werden. Dort wurde er in einem Kurs mit der Fotografie konfrontiert, ein Medium mit dem sich der junge Ed Kashi noch nie auseinandergesetzt hatte. Von da an erzählte er seine Geschichten nicht mehr mit Worten, sondern mit Bildern.
Aus diesem Grund bezeichnet sich Ed Kashi gerne als visueller Geschichtenerzähler. Er besitzt ein mitfühlendes und engagiertes Interesse an sozialen und politischen Themen.
Sein erstes größeres Projekt handelte von einer protestantischen Gemeinde in Nordirland, deren Bilder er in Eigenregie als Buch veröffentlichte. Für den National Geographic folgten Arbeiten über Kurden und jüdische Siedler im Westjordanland.
Eines seiner bemerkenswertesten Projekte wurde jedoch nicht in fernen Ländern realisiert, sondern buchstäblich vor der eigenen Haustür, in den USA. Es geht hierbei um das Altern.
Robert Lebeck 2
Zusammenfassung:
Schon nach kurzer Zeit als Fotojournalist beginnt Robert Lebeck damit, seine Themen selbst zu recherchieren. Nachdem er erfährt, dass sich der sowjetische Regierungschef Chruschtschow und der sowjetische Marschall Bulganin mit dem jugoslawischen Ministerpräsidenten Tito versöhnen wollen, garantiert ihm die "Revue", die Illustrierte für die Lebeck damals fotografierte, eine Seite im Heft, was garantierte 350,- DM bedeutet.
Eine weitere Auftragsarbeit für die Revue ist wenig später die Dokumentation über die Ankunft der letzten Kriegsgefangenen in Friedland.
Für einen Fotografen war es damals erheblich einfacher an Politiker heranzukommen, als es heute der Fall ist. Dennoch wird Lebeck bei einem Treffen von Konrad Adenauer und Winston Churchill in Aachen verhaftet. Das bringt ihn aber nicht davon ab, es beim Empfang am nächsten Abend in Bonn noch einmal zu probieren. Als die Fotografen aufgefordert werden, die Veranstaltung zu verlassen, versteckt sich Lebeck hinter einem Vorhang. Die zufällige Bemerkung des Bundeskanzlers, es müsse doch ein Fotograf aufzutreiben sei, der Bilder mache, ermöglicht es dem jungen Fotojournalisten aus seinem Versteck hervorzutreten und die Bilder zum Empfang zu machen.
Doch nicht nur Personen der Politik geraten Lebeck vor die Kameralinse. Er ist bei der Geburt der Jugendzeitschrift Bravo dabei und fotografiert unter anderem den King, Elvis Presley, während seines Aufenthaltes in Deutschland.
Streetfotografie I: Das Weitwinkel im Einsatz
Zusammenfassung:
Sebastian Schmidt habt Ihr vor kurzem in einem Fotografenportrait kennen gelernt und konntet dort erfahren, dass er die Streetfotografie im Blut hat.
In Diesem und einigen weiteren Filmen geht der Berliner Fotograf nun mit uns auf die Straßen von Berlin und zeigt einige Tricks, die man als Straßenfotograf auf Lager haben sollte. Heute geht es dabei um das Fotografieren mit Weitwinkel-Objektiven.
Sebastian Schmidt hat ein 24-70mm Zoom-Objektiv an seine Kamera angebracht, mit dem er sich relativ nah an seine urbanen Motive heranpirschen muss. Beim Fotografieren mit einem Weitwinkelobjektiv ist es daher notwendig, Mittel und Wege zu finden, wie man trotz der Nähe möglichst unsichtbar für den Fotografierten bleibt, um nicht entdeckt zu werden.
Wie man diesen Drahtseilakt zwischen Nähe und Distanz bewerkstelligt, zeigt Euch Sebastian in diesem Film. Außerdem geht er noch auf die Frage ein, wie man überhaupt interessante Motive auf den Straßen findet.









