Robert Doisneau

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0 h 04 m 56 s
21.03.2007

Interview: Robert Doisneau (1912-1994) war einer der bekanntesten Fotografen des 20.Jahrhunderts. Der gelernte Graveur begann 1929 zu fotografieren und wurde einige Jahre später Werksfotograf bei Renault. 1939 wurde Doisneau Fotojournalist und dokumentierte die Besetzung und Befreiung von Paris im zweiten Weltkrieg als Fotograf der Résistance.


Berühmt wurde Robert Doisneau für seine Bilder aus den Straßen von Paris, wo er Menschen beobachtete und ablichtete. Sein vielleicht bekanntestes Foto "Baiser de l'Hôtel de Ville" stammt aus dem Jahr 1950. Es zeigt ein sich küssendes Paar am Pariser Rathaus. Entstanden für eine Reportage über Verliebte in Paris, welche das Life-Magazine in Auftrag gab, wurde diese Fotografie erst 1986 wieder veröffentlicht und schnell zu einem Bestseller, unter anderem in Form eines Postkartenmotivs. Vor einigen Jahren wurde der Erstabzug, der sich im Besitz der abgelichteten Françoise Bornet befand, für einen Preis von 155000 Euro im Pariser Auktionshaus Artcurial versteigert.


Wir trafen die Enkelin des großen Fotgrafen, die uns über die Retrospektive ihres Großvaters führt und uns einen Einblick in das Werk von Robert Doisneau gewährt.

 

Mehr über sein bekanntestes Bild auf Wikipedia:

„Baiser de l'Hôtel de Ville“

Sein inzwischen berühmtestes Foto nahm Doisneau 1950 auf: ein sich vor dem Pariser Rathaus küssendes Paar. Die Illustrierte Life hatte damals eine Reportage unter dem Titel „Verliebte in Paris“ bestellt.

Das Foto wurde 1986 wiederveröffentlicht und zu einem romantischen Bestseller. Mehrere Personen glaubten, sich auf dem vermeintlichen Schnappschuss wiederzuerkennen, und verklagten Doisneau auf Beteiligung an den Einnahmen. Er konnte jedoch nachweisen, dass er die Fotoserie mit zwei Schauspielstudenten inszeniert hatte; Françoise Bornet und deren damaliger Freund Jacques Carteaud hatten für das mit einer Rolleiflex gemachte Foto ein Honorar erhalten.

2005 wurde das Foto mit der Archivnummer 21.039 und Doisneaus Werkstempel im Pariser Auktionshaus Artcurial von einem anonymen Bieter aus der Schweiz für 155.000 Euro (bei einem Startpreis von 10.000 und einem Schätzpreis von 15.000 bis 20.000 Euro) ersteigert. Das Bild war davor im Besitz der abgelichteten Françoise Bornet gewesen.