Frank Horvat im Interview über sein Lebenswerk

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0 h 07 m 32 s
21.03.2007

Frank Horvat

Das Labyrinth Horvat - Frank Horvat über sein Lebenswerk

Frank Horvat, geboren 1928 in Abbazia/Italien, wurde bekannt als Fotojournalist (1958 - 1961 bei Magnum) und Modefotograf.

Unter anderem fotografierte er lange Jahre für die Magazine "Elle", "Vogue" und "Harper's Bazaar". In Paris sprach er mit uns über seine fotografische Arbeit: Wie er in "A Daily Report" jeden Tag des Jahres 1999, dem letzten Jahr des Jahrtausends, fotografisch dokumentierte.

Warum er als weitgereister Fotograf am liebsten zuhause fotografiert. Wie er in die Kanalisation von Paris stieg um einen Schuh vor dem Eiffelturm zu fotografieren und was ihn daran fasziniert, Aufnahmen von Skulpturen zu machen.

 

Mehr über Frank Horvath aus Wikipedia

Horvat wurde als Sohn eines Arztes geboren und ging nach einem Umzug seiner Eltern in Mailand in die Grundschule. 1939 floh er mit seiner Familie nach Lugano in der Schweiz; dort besuchte er das Gymnasium. 1945 kaufte er sich mit dem ersten eigenen Geld seine erste Kamera. Nach seiner Rückkehr nach Italien begann er 1948 ein Kunststudium an der Accademia di Brera in Mailand. Ein Jahr später arbeitete er mittlerweile für eine Agentur in Mailand als Graphiker.

Seine erste Reportage produzierte er 1951, als freier Fotograf, über Pilger in Nord-Italien. 1951 traf er die beiden Fotografen Henri Cartier-Bresson und Robert Capa in Paris. 1955 nahm er an der Ausstellung The Family of Man teil; 1959 trat er der Agentur Magnum für drei Jahre bei. Später wurde er auch als Modefotograf zum Beispiel für Vogue aktiv. Hierbei galt er als Vertreter einer unprätentiösen, journalistisch inspirierten Kleinbild-Ästhetik. In späteren Jahren setzte er sich mit der digitalen Bilderzeugung auseinander, u. a. mit der Reinterpretation seiner älteren Arbeiten. Horvat lebt in Boulogne-sur-Seine.