Das gediegene Leben des Jim Rakete

Rückblick

Jim Rakete über seine Fotografie, Konzertfotografie, Meister der Fotografie, Zeitgenössische Fotokunst
Jim Rakete über seine Fotografie
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Die Hände beim Posing
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Arbeiten mit Adobe Camera RAW
Photoshop CC Grundlagen mit Uwe Johannsen
Play it again...
Play it again...
4.56484
0 h 11 m 30 s
26.02.2009

Die Studentenrevolten und Umbrüche des Jahres 1967 animierten den jungen Jim Rakete dazu, sich der Fotografie zu widmen. Um von den Ereignissen in der Welt berichten zu können, fing er zunächst bei einem Berliner Fotografen an. Nach und nach näherte sich Jim Rakete den Themen, die ihn deutlich mehr interessieren als Reportagen. Er fing an Konzerte zu fotografieren; Künstler sind ihm bis heute die liebsten Motive.

Schon bald bekam er einen Job bei einer Illustrierten angeboten und folgte dem Ruf des Marktes. Die nächsten Jahre musste er viel für seinen neuen Job reisen. Nebenher fotografierte er immer wieder Cover für Musiker und Plakate für Filme.

Nachdem er in München an der Entwicklung einer Frauenzeitschrift beteiligt war, kehrt Jim Rakete zurück nach Berlin. Dort mietete er eine alte Fabriketage, um einen Raum zu haben, in dem er die Erlebnisse der letzten Jahre fotografisch umsetzen kann.

Genau zu der Zeit traf er auf die Nina Hagen Band, deren Manager er werden sollte. Zögernd stellte sich Jim der Aufgabe und verhalf nicht nur der Nina Hagen Band zum Erfolg. Es folgten viele weitere Künstler und die anfänglich karge Fabriketage wurde als "Die Fabrik" zur Werkstätte einer neuen, deutschen Musikszene.

Nach 10 Jahren braucht Jim erneut eine Pause, dieses Mal von der Musikszene. Er hat das Bedürfnis mehr zu fotografieren. Er kündigt die Verträge der Künstler, bringt seine Angestellten unter und stürzt sich erneut in die Fotografie. Es entstehen viele Werbekampagnen und Fotoproduktionen.

Heute lebt Jim Rakete in Berlin. Sein Studio ist nicht weit entfernt von der alten Fabrik in Kreuzberg. Seine letzte Fotostrecke hat Jim Rakete ganz bewusst mit einer Plattenkamera fotografiert. Er selbst ist verwundert über den Eindruck, den die einfachen Schwarz-Weiß-Aufnahmen von deutschen Künstlern beim Publikum hinterlassen.

Update: Wir haben diesen älteren Beitrag mit Jim Rakete restauriert und ihr seht den Film ab sofort mit einem besseren Bild und vor allem schärferen Bildern.