Reisevortrag halten: Was Veranstalter wirklich erwarten
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Reisefotografie als Passion |
Thorge Berger über Bildpräsentationen |
Veranstalter Philipp Schaudy zeigt, worauf es ankommt |
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Zwischen Realität und Konstruktion |
Frank Treichler stellt die Neuerungen vor |
Raik Krotofil über das Pro und Contra von Panoramen |
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Von bewegten Bildern zu den Stills |
Luminanzmasken in Lightroom Classic |
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Das Geheimnis guter Vorträge
Veranstalter Philipp Schaudy zeigt, worauf es ankommt
Philipp Schaudy kennt den Reisevortrag von beiden Seiten. Er war selbst lange als Referent unterwegs und holt heute als Veranstalter in Graz Vortragende auf die Bühne eines alten Theaters, mit einem eigenen Festival und einer Vortragsreihe, die den ganzen Winter über läuft. Wer wissen möchte, worauf es bei einem Reisevortrag ankommt, hört hier jemanden, der entscheidet, wer gebucht wird.
Seine Haltung ist klar und für viele Fotografen wohl überraschend: Die Bilder allein tragen keinen Abend. Schaudy erklärt, warum ein Vortrag heute anders funktionieren muss als in den Achtzigerjahren und warum er im Live-Erlebnis keine Konkurrenz zu YouTube und Instagram sieht. Es geht um Dramaturgie, um den roten Faden und um die Frage, was ein Publikum dazu bringt, beim nächsten Termin wieder im Saal zu sitzen.
Konkret wird es bei den handwerklichen Schwächen, die ihm als Veranstalter immer wieder auffallen. Manche wirken auf den ersten Blick nebensächlich, etwa der Umgang mit Bildformaten oder der Ton aus dem eigenen Videomaterial, und stören ihn trotzdem jedes Mal. Auch zu kräftig bearbeiteten Farben und unscharfen Bildern hat er eine deutliche Meinung.
Für Einsteiger hat Philipp Schaudy einen Rat, wie der Weg auf die großen Bühnen gelingen kann, und er erklärt, warum eine einfache Bewerbung beim Veranstalter dafür meist der falsche Anfang ist. Wer darüber nachdenkt, die eigenen Reisebilder vor Publikum zu zeigen, erfährt in diesem Film, worauf Veranstalter tatsächlich achten.








