Thomas Berlin über die Fotografie als Buch

Thomas Berlin über die Fotografie als Buch

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Thomas Berlin: Vom Flüchtigen zum Dauerhaften

Wenn Fotografie zum Buch wird

Bilder erscheinen heute meist flüchtig: auf Displays, in Feeds, zwischen Wischen und Scrollen. Thomas Berlin interessiert der entgegengesetzte Weg – der Moment, in dem Fotografie dauerhaft wird. In dieser Session spricht der Portrait- und Fine-Art-Fotograf darüber, warum er seine Arbeiten bevorzugt als Print oder Fotobuch präsentiert und welche Bedeutung Materialität, Sequenz und Rhythmus für seine fotografische Arbeit haben.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie einzelne Fotografien im Zusammenspiel eine neue Wirkung entfalten. Wann wird aus einer Sammlung von Bildern eine Serie? Wie verändert sich die Wahrnehmung, wenn Bilder gedruckt, gebunden und in eine Reihenfolge gebracht werden? Und warum entsteht fotografische Tiefe oft erst zwischen den Bildern – nicht nur innerhalb eines einzelnen Motivs?

Anhand eigener Arbeiten und Fotobücher spricht Thomas Berlin über Bildsequenz, Materialität und die Beziehungen zwischen einzelnen Fotografien. Dabei geht es sowohl um Portrait- und Aktfotografie als auch um florale Stillleben, die sich mit Schönheit, Fragilität und Vergänglichkeit auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Bilder im Zusammenspiel wirken – und warum gedruckte Fotografien für ihn mehr sind als bloße Reproduktionen digitaler Dateien.

Als Host der Session ist Antje Terhaag dabei.

Die Live-Veranstaltung wird aufgezeichnet und später ins FotoTV.-Programm aufgenommen.

Dauer: ca. 1 Stunde

Thomas Berlin ist Portrait- und Fine-Art-Fotograf aus der Nähe von Frankfurt am Main. In seiner Arbeit bewegt er sich zwischen dokumentarischer Nähe und inszenierter Bildsprache. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Präsenz, Verletzlichkeit, Würde und Vergänglichkeit. Neben der Arbeit mit Menschen entstehen auch florale Stillleben, die sich mit Schönheit, Fragilität und dem Vergehen der Zeit auseinandersetzen.

Thomas Berlin konzentriert sich auf persönliche Langzeitprojekte. Weniger als feste Genregrenzen interessieren ihn die emotionalen und visuellen Beziehungen zwischen einzelnen Bildern. Neben seiner fotografischen Passion ist er Autor von Fotobüchern und führt als Interviewer Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh).

Seine Arbeiten erscheinen bevorzugt als limitierte Prints und Fotobücher, bei denen Materialität, Rhythmus und Bildsequenz wichtige Bestandteile der Wahrnehmung sind.

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