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Streetfotografie II: Teleobjektive

Equipment- und Location-Tipps von Sebastian Schmidt

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Zusammenfassung:

Nachdem der "Weitwinkel-Film" unserer kleinen Streetfotografie-Reihe hohe Wellen geschlagen hat, geht Sebastian Schmidt in dieser Folge auf Distanz und fotografiert mit einem Telezoom-Objektiv.

Vor dem Fotoshooting auf den Straßen Berlins geht der Streetfotograf zunächst auf einige Fragen bezüglich des Equipments ein, die der angehende Straßenfotograf haben könnte. Dabei wird nicht nur geklärt, was alles in die Kameratasche des Fotografen gehört, sondern auch, welche Kleidung sich für Fotoaufnahmen bei (in diesem Fall) äußerst kalten Temperaturen eignet.

Des Weiteren gibt Sebastian Schmidt einige Location-Tipps, die sich gut für den Einstieg zum Straßenfotografieren mit dem Telezoom eignen. Die Rede ist von Orten, die in der Regel stark von Passanten frequentiert werden, an denen die Wartezeit auf ein geeignetes Motiv minimiert wird.

Kommentare

ich hoffe ...

... dass nicht schon wieder eine diskussion über das für und wider der streetfotografie losgeht.
mir persönlich haben die bilder mit den fotografierenden personen besonders gefallen, teils durch den teils schon leicht abstrakten charakter.
und wirklich lustig fand ich den "dazwischen-steher" am ende des filmes, schön, dass er nicht dem schnitt zum opfer fiel :-)

Warum diese Kameraeinstellungen

Herr Schmidt erzählt uns in seinem Video, dass er auf dem Einstellrad drei User Defined Settings hat, die sich nur in den ISO Werten unterscheiden. Wenn man schon die Blendenvorwahl benutzt, warum dann nicht gleich Auto ISO? Dort wird auch die kleinste ISO benutzt solang man eine voreingestellt Verschlusszeit nicht überschreitet. Ich versteh den Sinn nicht alle drei Settings so zu belegen.

...darum die Kameraeinstellungen

@Sculp:
Je nach Objektiv und Tagesverfassung traue ich mir zu, mit unterschidlich langen Belichtungszeiten ein unverwackeltes Bild hinzubekommen. Ich will daher der Kamera nicht die Entscheidung des ISO Wertes überlassen.

Es kommt noch ein persönliches Hochgefühl dazu: Ich habe mich zu analogen Zeiten so oft darüber geärgert, jeweils gerade den falschen Film in der Kamera zu haben, daß ich das Gefühl sehr geniesse, durch das Drehen an einem Rad "den Film zu wechseln". Ich halte dies für eine der größten Errungenschaften der Menschheit ;-)))

Lieben Gruß vom Streetfotografen Sebastian

Danke für die Erklärung

Hallo Herr Schmidt, das mit dem Filmwechseln aus der Analogzeit ist natürlich ein Grund. Ungewöhnlich, aber dennoch verständlich die Settings so zu belegen. Danke für die gute Erklärung auf meine Frage.

recht am eigenen bild

hallo herr schmidt,wie lösen sie das problem bei evtl. aufkommenden schwierigkeiten hinsichlich des rechts am
eigenen bild?

lg mauritius

Recht am eigenen Bild

@mauritius: Zu dem Thema ist in meinen anderen Clips viel gesagt und kommentiert worden. Bitte schauen Sie sich die Clips an; wenn dann noch Fragen offen sind, beantworte ich diese gerne.

LG vom Streetfotografen

....geht das so einfach?

Kann ich einfach Personen Fotografieren und an eine Agentur weiter verkaufen?
Was passiert wenn diese sich auf einem Werbeplakat wiederfindet?

Was ist wenn ich angequatscht werde und jemand mich blöd anmacht?

Danke für den Beitrag ich fand ihn toll!

Mfg Marc

Hallo Herr Schmidt, der

Hallo Herr Schmidt,
der Beitrag hat mir gefallen. Wie sieht es aber mit der Nutzung bzw. Veröffentlichung der Personen aus. Ist das so erlaubt? Mich hatten bisher 2 Personen auf der Straße angesprochen und untersagt das Bild mit ihnen darauf zu nutzen. Ich wurde aufgefordert das Foto zu löschen obwohl ich nicht die Person alleine, sondern eine Gebäude, Platz, Kirche ect. fotografiert hatte. Auf der Kamera war ein 17-40 mm Objektiv.
LG Dieter

Antworten

@mpatz + dieter_0001: Die Fragen werden in meinen Clips "Bildrecht in der Streetfotografie" und "Ethik und Moral in der Streetfotografie" beantwortet.

Grüße vom leidenschaftlichen Streetfotografen

Thomas Leuthard - Sollte man sich auch ein mal anschauen.

Ein schöner Beitrag der wieder ein mal zeigt, dass es ausser Fashion und Beauty,auch noch andere Facetten der Fotografie gibt. Ich finde hier zwar gut, dass mit dem 70-200 gearbeitet wird um Personen frei zustellen und so auch etwas von der Umgebung zu isolieren. Aber mir fehlt hier die Nähe zu den Menschen die ja einen entscheidenden Teil der Streetfotografie ausmachen. Ich muss hier betonen, dass das natürlich Geschmackssache. Eine schöne und einfache Art sich aus der Ferne auf die Lauer zu legen und auf "Wild" zu schiessen, kann wunderbare Ergebnisse erzielen. Ich bewundere die Arbeiten von Herrn Schmidt. aber vielleicht kann ich mit dem Namen Thomas Leuthard etwas inspiratives beitragen.

Vielleicht auch mal einen Beitrag für FotoTV.de wert.
www.85mm.ch

Danke für den Beitrag
Bernd.

Zuviel Hardware Show für meien Geschmack

Für meinen Geschmack hat der Film etwas von einem Werbefilm für Kamera Equipment.

Ich denke die klassische Kamera für die Streetfotografie ist eine Leica, die ist klein und unauffällig oder eine andere Kamera in dieser Größe muss ja nicht die Leica Preisklasse sein.

Wenn man natürlich Show laufen möchte, dann sollte man dem Beispiel des Fotografen folgen.

Alles in allem ist diese Serie doch etwas unglücklich und entspricht, meiner Ansicht nach, nicht der üblichen Qualität und Informationsdichte Eurer sonstigen Filme.

Glückauf

Brennweite

Bitte beachtet, dass es einen eigenen Film zu der 'klassischen' Vorgehensweise mit weitwinkligen Objektiven gibt.

LG Marc

danke schön

für den Ampel-trick. Werde ich nächte woche direkt mal ausprobieren und bin gespannt was bei rauskommt. ich geniesse diese Streetreihe sehr.vielen dank

Jetzt reichts!

Ich kann nicht mehr anders: Ich hab mich nie richtig getraut einfach so Menschen auf der Strasse zu fotografieren, ausser per Zufall. Nach den schönen Beispielen mit Ampel und Touristen werde ich nicht mehr drumherum kommen. Wenns jemand verbietet lösche ich es einfach, da bleiben sicher genug übrig. Was haltet ihr davon den "Models" die Bilder später per Email oder per Minidrucker sofort zur Verfügung zu stellen?

Das Problem ist einfach..

Das Problem ist einfach, es gibt mittlerweile überall Kameras. Man muss den Menschen auch noch etwas Privatsphäre lassen. Ich finde die Fotografie ist schon zu sehr eingeschränkt, aber Leute wie Freiwild auf der Strasse "abzuschießen" geht irgendwie zu weit. Was bringen die Fotos, die angeblich nur Leute in alltäglichen Situationen zeigen? Gar nichts. Es werden dabei nicht Leute gezeigt die in alltäglichen Situationen sind, sondern auch Leute, die erschreckt in die Kamera schauen.

In den anderen Beiträgen ging es darum, dass die Menschen eigentlich egal sind. Hier wird aber gezeigt, dass man mit Tele die Leute freistellt. Worum geht es also? Um den Menschen oder die Situation? Es werden zum Beispiel dicke Leute gezeigt oder Leute in Körperhaltungen die einen lächerlich wirken lassen. Der Streetfotograf nennt das dann "interessant". Ich finde hier ist die Grenze überschritten.

Wie in den anderen Videos von rechtsgelehrten erklärt wurde, muss der Fotograf die Person "vorher" um Erlaubnis fragen. Ich bin auch der Meinung, Streetfotos die alltägliche Situationen zeigen, lassen sich auch vorher absprechen. Ein Modelfotograf muss auch vorher mit dem Model die Rechte an dem Bild absprechen und am besten vertraglich festhalten. Selbst die Leute im BigBrother Haus haben vorher ihre Einwilligungen erteilt. Daher sollte die Privatsphäre der Leute auf der Strasse ebenso respektiert werden.

Wenn ein Streetfotograf mich ansprechen würde, ob ich mich nochmal dahin stell weil das interessant aussah, dann würde ich das vielleicht sogar machen, wenn ich weiß der versteht sein Handwerk und zeigt mir die Fotos vorher. Die Fotos würden auch nicht anders aussehen, als würde er mich ungefragt fotografieren.
Wenn ich aber merk, da steh einer an der Ampel und schießt mich ab wie Freiwild nur weil es sein Hobby ist, dann darf die Ampel nicht auf grün schalten. Erstmal kriegt er eine Anzeige, er rückt sofort die Speicherkarte raus oder seine Kamera überlebt das nicht. Ich bin kein Prominenter, kein BigBrother Bewohner und auch kein Freiwild für sein Hobby.
Ich respektiere Herrn Schmidt als Fotografen, aber nicht die Art wie er fotografiert. Streetfotografie ist für mich, mit den Leuten kommunizieren und auf der Strasse schöne Fotos machen. Nicht als Paparazzi auf Normalbürger loszugehen.

Streetfotografie mit dem Tele

Kleiner Tipp: Schaut Euch mal die Fotos von Saul Leiter an. Der hat viel Streetfotografie gemacht und ist ein erklärter Telefan. Sensationelle Bilder! 

LG MArc

Streetotografie

Grundsätzlich hab ich nichts zu verbergen, also könnte es mir egal sein ob ich auf der Strasse fotografiert werde. Die Rechtslage aber nun so, dass ich mit Veröffentlichung einverstandne sein muss. Da sich aber nun Herr Schmitt ganz bewußt darüber hinwegsetzt, kann er sich sicher sein, dass er wenn er mich ungefragt mitfotografiert, mit Sicherheit Schwierigkeiten bekommt. Soviel Arroganz muß honoriert werden.

Rechte am eigenen Bild

Wieder und wieder stößt es mir auf, dass die Rechte der Personen derart ignoriert werden. Langsam wird mir sogar der Fotograf unsympathisch.
Ich weiß schon, dass dieses Thema seitens Foto TV ignoriert wird - Herr Schmid beruft sich zu diesem Thema auf frühere Filme. Sollte ich ein Bild von mir, ohne dass ich meine Zustimmung zur Veröffentlichung gegeben habe, z.B.: in einer Ausstellung oder in Printmedien finden, so wird sich mein Anwalt um die Sache kümmern. Ich würde so einen Eingriff in meine Privatsphäre nicht bei einer Verwarnung oder finanzieller Abgeltung beruhen lassen, sondern den Gerichtsweg erfolgreich beschreiten. Es handelt sich hierbei nicht um ein Kavaliersdelikt.
Herr Schmid sollte auch bedenken, dass es auch Menschen gibt welche ungefragtes fotografiertwerden mit Handgreiflichkeiten quittieren, dabei wäre das kleinste Übel wenn dann nur die Ausrüstung zu Schaden kommt.
Hoffentlich nimmt FotoTv künftig Abstand vor derartigen Beiträgen solcher Fotografen.
pegs

Recht am eigenen Bild

@pegs: Ich habe Fragen zum "Recht am eigenen Bild" nie ignoriert, sondern stets offen und umfangreich darauf geantwortet.

Eine Einschätzung teile ich voll: Bei der Ablichtung bestimmter Personen handelt es sich tatsächlich nicht um einen Kavaliersdelikt seitens des Fotografen, sondern um dessen tragische Fehleinschätzung, welchen Wert diese Personen bestimmten Lebensbereichen beimessen. Als Mensch gestehe ich mir zu, zeitweise in die Falle dieser Fehleinschätzung zu tappen. Das birgt die Gefahr, eine Korrektur seiner Zahnstellung durch die direkte Reaktion seiner fotografischen Motive zu riskieren. Damit muß ich wohl leben, denn ich habe mich entschieden: Ich bin Streetfotgraf, etwas anderes will ich nicht sein!

Grüße vom leidenschaftlichen Fotografen
Sebastian

Leute haben ein Recht auf Privatsphäre

Das Problem Herr Schmidt ist nur, es ist nicht ihre Entscheidung! Sie wissen nicht wen sie da fotografieren. Vielleicht hat der Mensch sich da gerade krank gemeldet und läuft durch Berlin und verliert wegen diesem Foto seinen Job. Vielleicht sind die beiden die da Arm in Arm abgelichtet werden gar nicht miteinander verheiratet. Das sind alles nur Menschen. Deshalb muss man die Leute vorher fragen und deshalb gibt es eindeutige Gesetze zum Schutz der Privatsphäre.

Sie sind leidenschaftlicher Streetfotograf und bestimmt gibt es hunderte leidenschaftliche Streetfotografen die deshalb genauso die Gesetze missachten. Deshalb legitimiert das diese Art der Streetfotografie aber nicht. Man bekommt gute Streetfotos hin wenn man die Szenen nachstellt. Man kann auch die Leute zumindest nachher fragen. Was aber überhaupt nicht geht, ist die Leute ohne ihr wissen zu veröffentlichen. Auch nicht hier bei FotoTV. Hier gibt es zB ein Foto von zwei betrunkenen auf einer Parkbank, haben sie da zB eine Zustimmung von diesen Personen bekommen?

Hobby hin oder her. Ich fahr auch gern mit 200 km/m über die Autobahn, muss mich aber trotzdem an die Beschränkungen halten. Und die sind auch vernünftig. Das selbe gilt für die Fotografiererei. Versuchen Sie doch mal die Leute anzusprechen und auf der Strasse paar Fotos zu machen. Ich wette mit Ihnen, das geht auch. Aber Menschen sind nunmal kein Freiwild für irgendein Hobby. Models muss man auch vorher um Erlaubnis fragen bzw man hat da seine Verträge zu unterschreiben.

auch nicht besser

Das Weitwinkel Video fand ich schon schlimm und das hier ist auch nicht besser. Wenn schon jemand für sich entscheidet, die Privatsphäre anderer bewußt und geplant zu ignorieren, dann sollte man das nicht auch noch zum Lehrfilm stilisieren. Ziemliches Unwohlsein beim Schauen.... es gibt auch richtig gute Fotos, ohne dass man die Personen erkennt. In meinen Augen heißt Streetfotografie in erster Linie Situationen zu erfassen. Aber Personen "freistellen"? Was will man mit solchen Fotos anfangen, wenn man keine Genehmigung hat und jederzeit jemand aufstehen kann, um nach Veröffentlichung auf Unterlassung zu klagen???? Man kann natürlich auch ein paar Jahrzehnte ins Land gehen lassen, bevor man veröffentlicht, aber danach siehts hier ja nun nicht aus...