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Ulrich Joho

Erinnerungen an die DDR

4.40476

Zusammenfassung:

Ulrich Joho wurde 1948 in Berlin geboren. Nach Abitur und Werkzeugmacherlehre zog es ihn nach Leipzig, wo er Journalismus studierte.

Während des Studiums fing er an zu fotografieren, ein Hobby welches für ihn schnell zur Berufung werden sollte. Viele Arbeiten sind seit den 1970ern entstanden, von denen er einige in diesem Film vorstellt.

Von den "flüchtigen Portraits" junger Frauen auf der Straße, über Menschen am Meer, die äußere Dresdener Neustadt kurz nach der Wende, bis hin zur Retrospektive "Meine DDR" erstreckt sich das heute vorgestellte Werk.

Kommentare

Es ist immer interessant...

...Zeitzeugen zu sehen bzw. ihnen zuzuhören!
Und ja: Es gab nun mal eine DDR in der wir wohnten. Und auf einige Dinge waren wir sogar stolz! Man mag es nicht glauben als "Wessi", aber es war nun mal so.
In mir hat der Beitrag wieder so ein bischen die Emotionen spielen lassen. Erinnerungen wurden wach. Und ich finde, das ist gut so....

LG Frank

Ulrich Joho soll stolz auf

Ulrich Joho soll stolz auf sich und "seine" DDR sein und nicht den Wessis um Verständnis bitten. es war ein Land wo er geboren ist und Punkt.

Wessis um Verständnis bitten?

Danke, g.pannu. Wessis um Verständnis bitten? War mit meiner Erinnerung an die Ausstellungseröffnung von "Meine DDR" 2002 in Kleinmachnow nicht so gemeint, wollte nur auf die Scheinpolemik (versuchter Kunstgriff) des Eröffnungsredners eingehen. Besucher-Reaktionen damals, wie auch Ende 2004 in der Berliner Fotogalerie Friedrichshain/ Kreuzberg: "Ja, so war's" (Ost) - in der Kürze für mich damals eine sehr schöne Bestätigung-und ""Spannend, danke für Einblicke in eine fremde Welt" (West).
Herzliche Grüße ins ferne Göttingen aus Südwest-Randberlin von Ulrich Joho

Der nicht so kleine Unterschied?

Ein ganz besonders guter Beitrag!

Solange wir immer noch auf einem Unterschied zwischen Ost und West bestehen sind die emotionalen Wunden der Mauer noch nicht verheilt.
Möge die Zeit auch diese Wunden heilen!

Regards

Ralph W. Lambrecht
http://www.darkroomagic.com

Toller Beitrag aber auch Kritik

Toller Beitrag, sehr interessant.
Kritik: Muß man Jemanden der etwas interessantes zu erzählen hat vor eine graue (Papier)? Wand setzen und Ihn hart und grausam ins Licht setzen? Aufwand hoch, Nutzen niedrig.
Ich empfehle das Video Glanzstellen verringern :-)

Viele Grüße aus der Lausitz........

Ja

Hallo Andy,

dieser Film entstand in einer Ferienwohnung in Zingst.... Da viele Filme in vorher unbekannten Umgebungen entstehen hat sich unser Hintergundsystem sehr bewährt. Alternativ hättest Du Sofas und ein gekachelten Boden im Hintergrund haben können ;-)

Wenn wir das Licht nicht halbwegs hart setzen ist das Bild matschig. Ich empfehle das Video 'Ungewöhnlich schön' :-)

LG MArc

Grausames Licht?

Hallo Marc,
habe Andy777 etwas dazu ins Gästebuch geschrieben. Mehr als irgendwelche persönlich-menschlich-optischen Unzulänglichkeiten wurmt, dass ich in der
Aufregung (wohl nicht zu überhören/sehen) als Medienunprofi vergessen hatte, mein zweitwichtigstes Projekt "Endstation. Menschen im Pflegeheim" zu erwähnen. Schade, dass (kenne das von fotocommunitys, aus denen ich mich deshalb verabschiedet habe), eine erhoffte Diskussion nicht zustande kommt. Bin dank Kommentar von rlambrec über DarkroomMagic auf interessanten
Gedankenaustausch zum Thema Fotografie-Kunst gestoßen.