Konzeptionelle Fotografie
George Barr 2
Zusammenfassung:
In diesem zweiten Fotografie-Tutorial mit George Barr geht es wieder nicht um die richtige Belichtungszeit oder die richtige Blende, es werden auch keine besonderen Lichttechniken gezeigt, die eure Bilder besser machen. Wie bereits im ersten Teil, geht es auch hier ausschlieĂźlich um die Bildgestaltung.
Anhand einiger Beispiele aus seinem Buch "Besser fotografieren" möchte euch George Barr ein besseres Sehen vermitteln, ist das Auge doch in gewisser Weise das wichtigste Werkzeug des Fotografen. Warum einige Bilder besser als andere aussehen, erfahrt Ihr hier.
Kleine Welten
Zusammenfassung:
Frank Kunert fotografiert etwas andere Fotomodelle. Seine Fotomotive baut Kunert in wochenlanger Arbeit selbst. Der fotografierende Modellbauer erstellt kleine Welten, die auf den ersten Blick aussehen, als wären sie für eine Modelleisenbahnanlage gedacht. Auf den zweiten Blick bleibt jedoch das Auge des Betrachters an kleinen Dingen hängen, die so nicht stimmen können und in der Realität nicht zu finden sind, seien es Treppen, die ins Nichts führen oder Wohnhäuser, die kaum einen Architekturpreis gewinnen würden.
Frank Kunert spielt gerne mit der Doppeldeutigkeit der Wörter. Seine Arbeiten zeigen das, was der Titel im wahrsten Sinne des Wortes verspricht. Seine Werke sind Geschichten, keine Momentaufnahmen.
In diesem Beitrag spricht Frank Kunert über die Ideen seiner Modelle, den Bau, den Einsatz des Lichtes und wie sich seine Arbeitsweise im Lauf der Zeit verändert hat.
Boris Becker
Zusammenfassung:
Im Zuge der 25-jährigen Tätigkeit des Fotografen Boris Becker, zeigt die SK Stiftung Kultur in Köln eine Retrospektive seiner Arbeiten in der Ausstellung "Photographien 1984-2009".
Wir haben Boris Becker in den Ausstellungsräumen getroffen und ihn über seine Werke berichten lassen. Dabei gibt er interessante Hintergrundinformationen und versucht immer wieder Verbindungen und Analogien zwischen seinen Arbeiten herzustellen, die zu verschiedenen Zeitpunkten erstellt wurden und unterschiedliche Themen behandeln.
Infos: Die Ausstellung in Köln läuft noch bis zum 28.02.2010. Parallel zeigt das Kulturforum Herz Jesu in Köln eine weitere Auswahl aus der umfangreichen Werkgruppe der Fakes. Ausstellungsdauer ebenfalls bis 28.02.2010. Sehenswert!
Peter Funch
Zusammenfassung:
Peter Funch studierte Fotojournalismus in Kopenhagen und arbeitet heute in New York fĂĽr verschiedene Zeitungen und in der Werbung.
Mit seiner Fotografie möchte er jedoch mehr, als nur berichten:
Die eine Hälfte seiner Zeit verbringt er mit Auftragsarbeiten, in der Anderen setzt er seine eigenen Ideen um.
Peter Funch ist kein Fotograf, der daran interessiert ist uns eine objektive Wahrheit zu zeigen. Seine Fotos verzerren die Realität, er setzt sie aus mehreren Strängen zusammen. Damit möchte er den Betrachter täuschen, die Geschichte verändern.
Er gehört zu den jungen Fotografen, die die Fotografie nicht mehr als bloßes Werkzeug zur Abbildung nutzen, sondern sie völlig neu interpretieren.
Søren Pagter
Zusammenfassung:
Søren Pagter ist Leiter der Fotografieabteilung der "Danish School of Media und Journalism" einer Schule. Einige heute bekannte Fotojournalisten wurden an dieser Schule ausgebildet. In diesem Film erläutert Pagter, wie das Studium zum Fotojounalisten aufgebaut ist.
Bei über 160 jährlichen Bewerbern ist die Anzahl der angebotenen Studienplätze an der Schule mit 16 Plätzen sehr gering. Jedes Jahr werden des Weiteren acht Plätze für Gaststudenten aus aller Welt angeboten, die die Schule für ein Semester besuchen können. Während dieses einen Semesters werden die Vorlesungen in englisch abgehalten, der Rest des Studiums ist dagegen auf dänisch. Die Studiendauer beträgt regulär 4 Jahre, die einen 18 monatigen praktischen Teil bei dänischen Zeitungen beinhaltet.
Hauptaugenmerk im Studium ist die Geschichte, die hinter den Bildern vermittelt werden soll. Der technische Teil, der gelehrt wird, ist dagegen relativ gering. Die technischen Kurse beinhalten neben der fotografischen Technik noch die Tontechnik, die Videoproduktionstechnik und die Multimedia-Präsentation.
Neben der Vorstellung des Studienganges stellt Søren Pagter auch noch einige bemerkenswerte Arbeiten seiner Studenten vor.
Anders Petersen
Zusammenfassung:
Der 1944 im schwedischen Solna geborene Fotograf Knut Anders Frederik Petersen studierte bei Christer Stromholm Fotografie und besuchte in den sechziger Jahren Hamburg.
Eher durch Zufall fand er an der Reeperbahn das Café Lehmitz und fing an deren Gäste zu fotografieren, die eine bunte Mischung aus Prostituierten, Zuhältern, Transvestiten und Kleinkriminellen bildeten. Diese Aufnahmen entstanden zwischen 1968 und 1970.
Anfangs war niemand an einer Veröffentlichung dieser Bilder interessiert. Dies änderte sich jedoch, als der Fotograf diese Serie auf dem Fotofestival in Arles ausstellte. Heute gilt das Café Lehmitz als Klassiker der Milleufotografie. Eines dieser Bilder wurde zudem als Cover für das 1985 erschienene Tom Waits Album "Rain Dogs" verwendet.
Mittlerweile hat Anders Petersen über 20 Bücher veröffentlicht. Er fotografierte unter anderem Menschen in Gefängnissen, Altenheimen und psychiatrischen Kliniken.
Der Dreh erfolgte mit sehr freundlicher UnterstĂĽtzung der Deutschen Gesellschaft fĂĽr Photographie!
The Pack
Zusammenfassung:
Dieser Zuschauerfilm von Andreas Herzau gibt einen augenzwinkernden Einblick in die Welt der Promifotografie. Das fertige Foto wird immer wieder in verschiedenen Anschnitten gezeigt, im Hintergrund ist das unablässige Geschrei der Fotografen zuhören.
Wir zeigen Euch diesen und zwei weitere Filme von Andreas Herzau auch deswegen, weil sie sehr gut zeigen, wie sich Bilder mit den Möglichkeiten des Internets interessant präsentieren lassen
Between Neighbours
Zusammenfassung:
In diesem kleinen Zuschauerfilm erklärt Andreas Herzau den Entstehungsprozess einer von ihm angefertigten Fotografie. Das Foto stellt die Notwendigkeit von sowohl Nähe als auch Distanz in Nachbarschaftlichen Verhältnissen dar.
Wir zeigen Euch diesen und zwei weitere Filme von Andreas Herzau auch deswegen, weil sie sehr gut zeigen, wie sich Bilder mit den Möglichkeiten des Internets interessant präsentieren lassen
Erinnerungen an die DDR
Zusammenfassung:
Im Zuge unserer FotoTV-Reihe ĂĽber Fotografen aus der ehemaligen DDR haben wir zwei "West"-Fotografen vor die Kamera geholt, die beruflich in der DDR zu tun hatten. Die Rede ist von Thomas Hoepker und Harald Schmitt.
Beide Fotojournalisten berichteten seinerzeit für den Stern. Hoepker war Mitte der 70er Jahre zusammen mit seiner damaligen Frau und Journalistin Eva Windmöller in der DDR, offiziell nicht als Fotograf, sondern als "technisches Hilfspersonal". Harald Schmitt zog es in den 80er Jahren in die Zone, zu einer Zeit, als sich langsam der Widerstand rührte.
In diesem gegenseitigen Interview erinnern sich beide Fotojournalisten an ihre Zeit in diesem seltsamen Land und berichten von bizarren Erlebnissen, Stasi-Verfolgungen, sozialistischen Werbeslogans und einem Bananenautomaten am Alexanderplatz.
Fotografie unter Tage
Zusammenfassung:
Während seines Kommunikationsdesigns-Studiums an der Hochschule Hannover in der Fachrichtung Fotojournalismus, hospitierte Daniel Pilar bei der FAZ und wurde anschließend festangestellter Redaktionsfotograf. Seine Reportagen wurden unter anderem mit dem Kodak Nachwuchs Förderpreis ausgezeichnet.
Eine seiner Reportagen behandelt den Bergbau. Mit seiner Kamera ging er unter Tage, weniger um wirtschaftliche Aspekte des Bergbaus zu beleuchten, sondern vielmehr die Menschen, ihre Arbeit und deren Kultur zu dokumentieren.
Das Fotografieren in dieser dunklen, staubigen und heißen Umgebung ist denkbar schwierig. Oftmals können Bildausschnitte im Sucher nur erahnt werden. Hinzu kommt, dass unter Tage kein Strom erzeugt werden darf und somit keine moderne Kameras verwendet werden dürfen, die Funken erzeugen könnten. Als Ersatz dienten hier Daniel Pilar vollmechanische Kameras von Leica (M6) und Nikon (FM2). Zur Belichtungsmessung diente hierbei ein alter Belichtungsmesser mit Selenzelle.
























