Unvirtuose Fotos
Jim Rakete über seine Fotografie
Zusammenfassung:
Im zweiten Teil des Interviews geht Jim Rakete auf seine Fotografie ein und beschreibt seine Arbeit.
Er empfindet sich selbst als einen unvirtuosen Fotografen, der sich jedoch sehr schnell an Situationen anpassen kann. "Im Idealfall entsteht ein Bild aus einer Begegnung; es trägt das Wasserzeichen dieser. Man spürt, zwei Leute haben sich getroffen, der eine ist auf dem Bild drauf und der andere, ist irgendwie drin."
Schwierige Situationen, oder Menschen, die sich verschließen, stellen ihn vor neue Herausforderungen. Als Chronist stellt er sich der Aufgabe den Menschen zu erzählen. Dabei verschieben sich seine Interessen oft mit der Zeit.
Die Zukunft der Fotografie sieht er kritisch. Er selbst fotografiert analog und kann das, was er darin findet, in der digitalen Fotografie nicht finden. Das Handwerk, das er einst erlernte, scheint sich zu einem Beruf zu entwickeln, bei dem es nur noch um das Verwalten von Elementen geht.
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Kommentare
Ein toller Fotograf mit
Ein toller Fotograf mit einer tollen Denkweise.
Ich würde mir gerne mehr von Ihm wünschen :)
Locker hingetupfter Kommentar zur Fotografie.
In leisen aber unnachahmlich tief gehenden Anmerkungen scheint er seine Fotos zu vertonen und beleuchtet dabei auch die aktuellen Probleme der Fotografie, die im Zeitalter der Digitalisierung nahezu alles von ihrer Wahrhaftigkeit zu verschleudern scheint. So oder ganz ähnlich hätte es der scheue Groß- und Altmeister H-C-Bresson wohl auch formuliert. Ein Spitzenfotograf /-film mit deutlichem Suchtpotential.
TollTollToll !!
LG Sunny
Beeindruckend!
Einer meiner Lieblingsfilme der letzten Zeit ...
Gruss, Andreas
interessante ansichten schön rübergebracht
der mann redet, wie andere gedichte schreiben
Das war ...
... einer der besten Filme!
Danke
Karlheinz
Regt zum Nachdenken an
Einer der interessantesten Beiträge aus der Reihe "Meister der Fotografie". Ich hab mir den Film 2 Mal angeschaut. Viel Wahrheit, nicht nur zum Thema Fotografie.
Gruß, Wolfgang
Ein bemerkenswerter ,
ungeschnittener Monolog. JR spricht, wie er fotografiert. Ehrlich ! Ein Beitrag, der in 10 Jahren noch interessanter sein wird.
Gruß,
Kirtel
tief,
tiefer, am tiefsten.
Toll!
Klasse!
Biite mehr davon!
Gruß Hermann
Sehr schön!
Mal wieder ein klasse Beitrag.
Wenn der Mann erzählt, mag man gar nicht mehr aufhören, zuzuhören...
Trotz der Länge des Films, vergeht er nahezu wie im Flug.
Ich freue mich auf mehr!
vg Peter
Ganz fantastisch!
Dieser Beitrag gibt einem so viele Informationen und konstruktive Gedanken zur Fotografie...
Davon bitte 3 Beiträge am Tag :)
Gruss
Rüdiger
was für ein spannender Gegenpol
... zu Beiträgen über technische Funktionsweisen von diesem und jenem.
Ein toller Anstoß mal wieder mehr über das Repertoire im Kopf, als das in der Phototasche nachzudenken.
im lauf der zeit
1. toller Beitrag
2. das sind die Gedanken einer bestimmten Generation, der ich auch angehöre zwar als Musiker aber das spielt keine rolle. Ab einem gewissen Moment versteht man den Lauf der Dinge nicht mehr so ganz, und soll es auch sein. Sich herausnehmen und beobachten schein mir angebrachter, als das Ende irgendeiner Kunstform zu postulieren.
Ist alles nicht so wichtig
Wirklich gelungen
Ja, bei Jim Rakete ist ein Foto noch ein Foto - nicht mehr und nicht weniger. Das Interview ist klasse und sein Gespür für die Veränderungen auch. Was kann man daraus lernen? Ich glaube nicht, dass es eine Frage von analog oder digital ist. Es ist einfach eine Frage der Verwertung. Heute sind genau so gute Fotos möglich wie früher. Sie werden ja auch gemacht. Aber dafür gibt es eben keinen Markt mehr. Der Markt geht zum bewegten Bild oder dem Hingucker, der die schöne neue Welt konstruiert. Umgekehrt war es noch nie so einfach, so gute Fotos wie Jim Rakete oder HCB zu machen, eben weil es so schöne Digitalkameras gibt. Nur die Verwertung der Aufnahmen ist eben anders. Geliebt wird das Extrem, weil es heute mehr Medien gibt als man Zeit zum Sehen hat. Die neuen Raketes und Cartier-Bressons findet man auch heute auf vielen Internetseiten.
wertvoller film! danke!
wertvoller film!
danke!
Freiheitsbegriff
Interessante Persönlichkeit. Die Gedanken empfinde ich aber als alt und verstaubt. Wenn man der Entwicklung so wenig Positives entnehmen kann. Jeder definiert den Begriff Freiheit anders.
Nüchtern und klar
Ich habe vor Kurzem seine Ausstellung in Oberhausen besucht. Seit dem bin ich ein noch größerer Fan als ich es vorher schon war. Seine Bilder in Großformaten zu sehen nimmt einen mit. Bilder die einen berühren. Keine Verschnörkelungen. Einfach klar und deutlich. Das erklärt auch warum man Fotografen mit einer solchen Klasse nicht in der FC finden wird. Denn da wird Kunst zerredet. Für mich einer der besten Fotografen überhaupt. Hoffentlich werden wir noch ganz ganz viel von ihm zu sehen bekommen.
Klasse!
Unglaublich, mit welch fotografischer "Altersweisheit" dieser Mann schon bestückt ist. Man saugt jedes Wort auf und kann nur staunen, in allen Aussagen liegt eine Tiefgründigkeit und Wahrheit über die Fotografie, die mehr hilft als jeder Workshop.
Seinen Sekptizismus den Fotografen gegenüber, deren Dunkelkammer Photoshop ist, kann ich allerdings nicht teilen.
Denn indirekt ist damit der Vorwurf verbunden, dass Photoshop immer auch gleich eine Anpassung und ein Zurechtrücken der Wirklichkeit bedeutet und ein Programm ist, dass ausschließlich dafür genutzt wird. Dabei dient es vielen genauso nur als "digitale" Dunkelkammer, in der die Bilder entwickelt werden. Diese Fotografen sehen in Photoshop, Lightroom, Aperture und wie sie alle heißen das Werkzeug zum Entwickeln der Bilder - dass in dem Moment erstmal nicht weniger oder mehr Manipulationsmöglichkeiten bietet, als es die Chemikalien, Entwicklungszeiten etc. für die Analogfotografen taten.
super toll
Danke! ich würde auch gerne noch mehr von Ihm hören !
Tja...
es gibt sie noch, die Fotografen im ureigensten Sinne. Sie werden auch niemals aussterben, bloss weniger werden. Aber das erhöht den Wert ihrer Arbeit.
Thomas
www.riedeltom.com
Chapeau
für JR und sein tolles Vermitteln von Fotografie und auch für
FotoTV für diese Produktion.
Fotografen wie JR, noch gibt es sie noch, aber es sind Raritäten,
die so viel den Fotografen mit auf den Weg geben.
Solche Filme von FotoTV wollen wir sehen. Man sieht, man hört
ja man fühlt Fotografie. Feine Arbeit. lg helmut
der beste film bisher...
der beste film bisher... gibt einem nichts und alles zugleich! danke dafür... und er bringts genau auf den punkt, was neue talente anbelangt...
roger
Wunderbar!
Toller Film. Für mich einer der besten Fotografen. Seine Ausstellung in Oberhausen war eine große Bereicherung für mich. Bitte mehr davon!
Wunderbar!
Toller Film. Für mich einer der besten Fotografen. Seine Ausstellung in Oberhausen war eine große Bereicherung für mich. Bitte mehr davon!
Wunderbar!
Toller Film. Für mich einer der besten Fotografen. Seine Ausstellung in Oberhausen war eine große Bereicherung für mich. Bitte mehr davon!
großartiger Fotograf, ein lebender Klassiker
Toller Beitrag. Für mich spüre ich eine gewisse Wehmut, ein Hauch von Unwiederbringlichem.
Ein Fotograf dieses Formates, nutzt den Augenblick seiner Intuition und bringt großartige Fotos die einer weiteren Bildbearbeitung per Software nicht nötig hat. Ein Meister der schwarzweissen Bildsprache. Ich liebe diese Art von Fotos.
DANK
Über diesen Beitrag freue ich mich wirklich und das viele junge Fotografen ihn sehen werden. Die ältern Kollegen werden die coolness der 70er da wieder spüren und wissen was mit Abenteuer gemeint ist. Ja das waren genau die richtigen Worte und die können nur von einem Fotografen kommen der das Herz an der rechten Stelle hat.
Das war einfach toll... Grüße Herb
Sehr guter Beitrag,
welcher zum Reflektieren und Nachdenken anregt.
Wechsel der Generationen und Sichtweisen...Ich bin gespannt, wie sich die Fotografie, die (Foto)Kunst und das Leben allgemein weiter entwickelt.
Wie werden Künstler wie z.B. Calvin Hollywood, Pavel Kaplun und Uli Staiger in ca. 20 Jahren zu diesem Zeitpunkt die Vergangenheit und die Zukunft ihrer Foto/Photoshop-Kunst betrachten?
Ich bin gespannt...Ich hoffe FotoTV existiert dann noch und wird es uns zeigen können.
LG Michael
Danke an FotoTV!
Ohne FotoTV würden uns solche Denkansätze verborgen bleiben.
Dieser Beitrag ist meine neue Nummer eins. Prädikat besonders wertvoll!
Mein Dank geht an alle Beteiligten, ob vor oder hinter der Kamera
Stefan