Themen
Susanne Schapowalow
Zusammenfassung:
Louis Armstrong, Chet Baker, Igor Stravinski, John Cage und Karlheinz Stockhausen sind nur ein paar Musiker, die sie vor der Linse hatte. Susanne Schapowalow, 1922 geboren, erlernte die Fotografie als Beruf und hatte das riesige Glück, durch den NDR an diese Musiker heranzukommen.
Nicht nur Jazz- und Neue Musiker hat sie fotografiert. Auch Filmgrößen wie Marlene Dietrich und den Regisseur Orson Welles durfte sie ablichten.
Between Rock and Jazz
Zusammenfassung:
In diesem Fotografen-Portrait erzählt Euch die amerikanische Konzert- und Bandfotografin Lisa Tanner etwas über ihre Arbeiten.
Die Fotografie wurde Lisa Tanner regelrecht in die Wiege gelegt. Ihr Vater Lee, der kürzlich für seine Jazzfotografien den Lucie Award erhielt, entfachte in Lisa schnell das Feuer der Begeisterung für die Musik und die Fotografie. Als der Jazz seine Glanzzeiten hatte, moderierte Lee Tanner eine eigene Jazz-Sendung im Fernsehen. Miles Davis, Chet Baker, Charles Mingus, Thelonious Monk: sie alle waren in seine Sendung gekommen, spielten und wurden fotografiert - von Lee und der kleinen Lisa, die es sich nicht nehmen ließ, eigene Fotos zu machen.
Später, als die Rockmusik über das Land fegte, fing die mittlerweile 17 Jährige Lisa an, Rockbands im Backstage-Bereich abzulichten. Bald darauf wurde sie fest unter Vertrag genommen und fotografierte Konzerte von Gruppen, die bei Atlantic Records unter Vertrag standen, vornehmlich Größen des britischen Progressive Rock wie Genesis, Yes und Emerson, Lake & Palmer, die in den USA durch Atlantic Records vertrieben wurden. Für diese Bands war Lisa nicht nur Fotografin, sondern auch Presseagentin und organisierte tagsüber Interviews während sie Abends vor der Bühne ihrem eigentlichen Beruf hinterherging.
Ihre aktuelle Arbeit führte Lisa Tanner wieder an ihre Wurzeln, sie fotografierte Jazz-Musiker. Darüberhinaus fotografiert sie gerne Kinder, die ihrer Meinung nach viel mit Rockmusikern gemeinsam haben.
photokinaTV - AC/DC Rock 'n' Roll
Zusammenfassung:
AC/DC hat ihn ausdrücklich verlangt. Guido Karp, bereits durch viele Musikerbilder bekannt geworden, erzählt hier von seiner Arbeit mit der legendären Rock'n'Roll Band. Für ein ungewöhnlich schmales Zeitfenster von 2,5 Stunden hat er 10 Sets vorbereitet, von denen er 7 benutzte. Da die Band recht Blitzlichscheu ist, hat sich Guido Karp mit Reflektoren ausgestattet, um mit dem vorhandenen Licht arbeiten zu können.
Heute ist er im Gläsernen Studio und zeigt die Ergebnisse vom ACDC Shooting und gibt Einblicke in seinen photokina Workshop, in denen er Menschen wie du und ich als Rockstars ablichtete.
Diese Sendung und alle anderen photokinaTV-Beiträge gibts auch bei iTunes als Podcast zum Download:
itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=296254887
photokinaTV - Interview mit Guido Karp
Zusammenfassung:
In diesem Vorbericht bei photokinaTV powered by FotoTV sind wir ausnahmsweise nicht in unserem Studio, sondern vor Ort bei Guido Karp. Guido Karp ist einer der bedeutensten deutschen Konzert- und Bandfotografen. Auf der der photokina war er in früheren Jahren in die "Princess for One Day"- Bühne involviert. Dort wurden junge Frauen modisch gestylt und von bekannten Fotografen fotografiert.
Dieses Jahr gibt es ein etwas anderes Programm. Zusammen mit einigen anderen bekannten Fotografen wird Guido Karp auf der photokina Workshops halten. Unterstützt wird er dabei unter anderem vom bekannten Hochzeitsfotografen Mike Larson, dem Modefotografen Steve Thornton, dem Playboyfotografen David Mecey, sowie Tim Mantoani, der zuletzt legendäre Fotografen ablichtete.
Was genau geplant ist und wer wann seinen Workshop hält, erfahrt ihr hier.
Shooting Stars 3
Zusammenfassung:
Nachdem Ihr in den ersten beiden Filmen unserer Konzertfoto Serie mit Peter Wafzig erfahren habt, was ihr alles an Fotoausrüstung braucht, welche Kameraeinstellungen zu welchen Livesituationen passen und wie ihr die Konzertbilder stimmungsvoll gestalterisch komponieren könnt, geht es heute um die Planung und Vorbereitung.
Peter erklärt, wie man ein anständiges Portfolio auf die Beine stellt und an welche Türen man klopfen muss um einen Redaktionsauftrag zu bekommen. Letzterer ist bei größeren Events fast immer Vorraussetzung für eine Akkreditierung als Fotograf/Journalist.
Weiter erfahrt ihr einige wichtige Verhaltensregeln für das "Überleben" im Bühnengraben und den Umgang mit dem Veranstaltungspersonal.
Dritter und letzter Teil unserer Reihe zum Thema Konzertfotografie.
Shooting Stars 2
Zusammenfassung:
In diesem Beitrag gibt Fotograf Peter Wafzig hilfreiche Tipps zur Bildgestaltung in der Konzertfotografie.
Beispielsweise erklärt er, wie man wichtige Bildelemente optisch in den Vordergrund stellt, welchen Bildausschnitt man für welche Situation verwendet und wie man durch gezielte Unschärfe dem Bild mehr Dramatik verleihen kann.
Zweiter von drei Teilen zum Thema Konzertfotografie mit Peter Wafzig.
Shooting Stars 1
Zusammenfassung:
Immer wieder wurde im Forum und in Emails um einen Film gebeten, der sich grundlegend mit der Thematik der Konzertfotografie auseinandersetzt.
Hiermit möchten wir der Anregeung nachkommen und und präsentieren euch diese Beitragsreihe. Peter Wafzig ist seit 1991 aktiver Konzertfotograf. Bei unzähligen Bands und Künstlern stand er schon in der ersten Reihe um das geschäftige Treiben der Stars und Sternchen auf der Bühne festzuhalten.
Wir haben uns sein fotografisches Wissen und seine Erfahrung aus über 400 Konzerten zum Anlass genommen, eine ganze Trilogie zum Thema Konzertfotografie mit ihm zu drehen.
Dieser erste Teil befasst sich mit der Technik und Ausrüstung für diese Art der Fotografie. Was sollte man unbedingt dabei haben, was erschwert nur unnötig die Arbeit, wie stellt man die Kamera ein, um in dieser fotografisch besonders anspruchsvollen Situation brauchbare Fotos zu bekommen.
Teil zwei wird sich mit der Bildgestaltung befassen und im dritten Teil erklärt Peter die nötigen Vorbereitungen die man treffen muss und wie man seine Bilder am besten an den Mann bekommt.
Also: Gehörschutz anziehen und Film ab!
Unvirtuose Fotos
Zusammenfassung:
Im zweiten Teil des Interviews geht Jim Rakete auf seine Fotografie ein und beschreibt seine Arbeit.
Er empfindet sich selbst als einen unvirtuosen Fotografen, der sich jedoch sehr schnell an Situationen anpassen kann. "Im Idealfall entsteht ein Bild aus einer Begegnung; es trägt das Wasserzeichen dieser. Man spürt, zwei Leute haben sich getroffen, der eine ist auf dem Bild drauf und der andere, ist irgendwie drin."
Schwierige Situationen, oder Menschen, die sich verschließen, stellen ihn vor neue Herausforderungen. Als Chronist stellt er sich der Aufgabe den Menschen zu erzählen. Dabei verschieben sich seine Interessen oft mit der Zeit.
Die Zukunft der Fotografie sieht er kritisch. Er selbst fotografiert analog und kann das, was er darin findet, in der digitalen Fotografie nicht finden. Das Handwerk, das er einst erlernte, scheint sich zu einem Beruf zu entwickeln, bei dem es nur noch um das Verwalten von Elementen geht.
Das gediegene Leben des Jim Rakete
Zusammenfassung:
Die Studentenrevolten und Umbrüche des Jahres 1967 animierten den jungen Jim Rakete dazu, sich der Fotografie zu widmen. Um von den Ereignissen in der Welt berichten zu können, fing er zunächst bei einem Berliner Fotografen an. Nach und nach näherte sich Jim Rakete den Themen, die ihn deutlich mehr interessieren als Reportagen. Er fing an Konzerte zu fotografieren; Künstler sind ihm bis heute die liebsten Motive.
Schon bald bekam er einen Job bei einer Illustrierten angeboten und folgte dem Ruf des Marktes. Die nächsten Jahre musste er viel für seinen neuen Job reisen. Nebenher fotografierte er immer wieder Cover für Musiker und Plakate für Filme.
Nachdem er in München an der Entwicklung einer Frauenzeitschrift beteiligt war, kehrt Jim Rakete zurück nach Berlin. Dort mietete er eine alte Fabriketage, um einen Raum zu haben, in dem er die Erlebnisse der letzten Jahre fotografisch umsetzen kann.
Genau zu der Zeit traf er auf die Nina Hagen Band, deren Manager er werden sollte. Zögernd stellte sich Jim der Aufgabe und verhalf nicht nur der Nina Hagen Band zum Erfolg. Es folgten viele weitere Künstler und die anfänglich karge Fabriketage wurde als "Die Fabrik" zur Werkstätte einer neuen, deutschen Musikszene.
Nach 10 Jahren braucht Jim erneut eine Pause, dieses Mal von der Musikszene. Er hat das Bedürfnis mehr zu fotografieren. Er kündigt die Verträge der Künstler, bringt seine Angestellten unter und stürzt sich erneut in die Fotografie. Es entstehen viele Werbekampagnen und Fotoproduktionen.
Heute lebt Jim Rakete in Berlin. Sein Studio ist nicht weit entfernt von der alten Fabrik in Kreuzberg. Seine letzte Fotostrecke hat Jim Rakete ganz bewusst mit einer Plattenkamera fotografiert. Er selbst ist verwundert über den Eindruck, den die einfachen Schwarz-Weiß-Aufnahmen von deutschen Künstlern beim Publikum hinterlassen.








