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Adam Magyar

Urban Flow

3.70297

Zusammenfassung:

Adam Magyar fotografiert Menschen auf den Straßen der Welt. Was zunächst unspektakulär klingt, entpuppt sich bei Betrachtung seiner Werke als Verschmelzung von Raum und Zeit. Denn die Fotografien von Adam Magyar sind nicht mit einer normalen Kamera entstanden und hinterher digital bearbeitet worden, sondern wurden mit einer von ihm entwickelten Zeilenscanner-Kamera erstellt.

Vorstellung einer sehr interessanten Sichtweise, die Zeit im Foto anders abbildet, als es üblicherweise durch die Belichtungszeit herkömmlicher Kamers geschieht.

Kommentare

interessante Aufnahmetechnik, aber

mich hätte dann schon auch etwas mehr die Funktionsweise und der technische Aufbau der Kamera interessiert. Leider auch für Leute mit "normalem" Equipment nicht nachzumachen!?

Fazit: war mal interessant zu sehen, dass es sowas gibt. Mehr leider nicht.

Grüße!

Sam

Spannende Ergebnisse, aber...

... ich schließe mich SAM hier an. Ein tieferer Einblick in die technischen Hintergründe hatte den Film "rund" gemacht.

Viele Grüße
brembo

sehr kurzweilig ??

Ein Sehr kurzweiliger Clips,
hätte mich auch für die eigendlich Technik die dahintersteck Intressiert.

Vielleicht mal ein Video machen wie man so eine Kamera selbst bauen kann?

LG Maggi

Ja, aber

.. ich kann verstehen, dass das interessant ist. Dies ist aber kein Praxisfilm, sondern das Portrait eines Künstlers. Das ist ein bisschen so als würde man fragen, welche Pinselborsten Picasso benutzt hat ;-) Morgen gibt's wieder Praxistips....

Leider zu kurz. Der Film hat

Leider zu kurz. Der Film hat neugierig gemacht.

Hmm, sehr interessante Bildresultate...

...aber leider auch für mich nicht ganz rund. Um ehrlich zu sein habe ich nicht mal ansatzweise -- weder praktisch noch theoretisch -- verstanden, wie diese Bilder jetzt entstanden sind.

Mag ja vielleicht an mir liegen, glaube ich aber gar nicht mal ;-)

Schade...

Hier

gibt es noch mehr Info:

http://www.omega-electronics.ch/sports/products-list.shtml
Zielkameras für den Sport

http://de.wikipedia.org/wiki/Zielfoto

Mehr zur Zielfototechnik Und jemand, der sowas ähnliches macht und anbietet auf Fragen zu antworten:
http://www.tim.alder-digital.de/panorama/index.html

Gute Infos und weitere Quellen auf englisch:
http://en.wikipedia.org/wiki/Photo_finish

Die Zweckentfremdung

war schon immer ein guter Motor für künstlerische Tätigkeiten. Die hier verwendete Zielkamera-Technik im Einsatz bei normaler Streetfotografie bringt einen neuen Aspekt, den ich für sehr interessant halte.
Danke für die weiterführenden Links, Marc, das hilft beim Verständnis der angewandten Technik.
LG Manfred

Es ist keine Zielkamera!

Hier meldet sich der Filmemacher: Auf meinem Blog gibt es einen Text zu Adam Magyar, der ein wenig mehr zur Technik sagt.
( http://www.clover-film.com/wordpress/?p=27 )

Adam verwendet Teile eines handelsüblichen Flachbettscanners (in der orangenen Box mit dem Mittelformatobjektiv), das Steuerprogramm hat er selbst (in C++, soweit ich verstanden habe) für seinen Mac geschrieben.

Die Highspeed Zielkameras, wie die von Omega, produzieren zwar Bilder mit ähnlichen Verzerrungen, sind für Zeitaufnahmen aber nicht geeignet.

Es gibt das ganze auch in Farbe, von einem Künstler aus Kalifornien, Jay Mark Johnson. Ich habe ihn vor kurzem in der Galerie Deschler, Berlin ( http://www.deschler-berlin.de/Ausstellungen/0805_JMJohnson.htm ) kennengelernt, er hat einen sehr interessanten, philosophischen Ansatz. Auf Wunsch sende ich gerne Texte von ihm zu.

interessantes thema!

danke für die nachträglichen wikipedia-links. im film selbst hatte ich die aufnahmetechnik leider nicht sofort verstanden. interessantes thema! hier leider nur sehr knapp behandelt.

Super interessant, man muss

Super interessant,

man muss doch nicht immer gleich alles nachmachen wollen ;)
Find auch den Film gut gemacht. Klasse Idee, die dahinter steckt.

Kamera

Man koennte das ganze vereinfacht nachmachen, indem man einen camcorder im hochformat nimmt und ihn auf einem stativ aufnehmen laesst. dann speichert man die einzelnen frames des films als einzelne bilder ab und macht eine photoshop aktion, in der von jedem bild eine vertikal in der mitte liegende pixelreihe kopiert wird und diese in einer neuen datei aneinanderreihen laesst.

wenn man den camcorder dabei bewegt, lassen sich auf diese weise panoramen ohne verzerrung erstellen, bei denen die kamera nicht um einen punkt rotiert, sondern auf einer strecke parallel zum sujet bewegt wird.

Inspiration

Absolut faszinierend und pure Inspiration.

Beste Grüße
Micha

Knobelaufgabe ...

Im Film war ja der entscheidende Hinweis: Die Kamera nimmt pro Sekunde mehrere hundert 1-Pixel Streifen (Scans) auf. Diese werden dann nebeneinander (z.b. von rechts nach links) in einem Endlosstreifen dargestellt. Das bedeutet praktisch:

- Bei z.B. 100 Scans pro Sekunde passen 50 Sekunden auf ein Bild von 5000 Pixeln Breite
- Unbewegte Objekte werden zu horizontalen Streifen im Hintergrund, weil ja jeder Scan dasselbe abbildet
- Bewegte Objekte sind nur in der Richtung zu sehen, in der die Zeilen kombiniert werden, ansonsten verschwinden sie.
- Je schneller desto kürzer: schneller bewegte Objekte sind gestaucht, langsame gestreckt. Sieht man bei Autos, Fahrrädern etc.
- Die Scangeschwindigkeit (Anzahl Scans pro Sekunde) wird sicher so abgestimmt, dass Menschen in normaler Gehgeschwindigkeit in halbwegs richtig proportioniert dargestellt werden - nur Arme und Beine sind horizontal gestaucht, da sie sich ja schneller bewegen als der Rumpf.
- Selbermachen mit Standardequipment: Kann ich mir nicht vorstellen, pro Sekunde sind z.B. 100 Bilder nötig, dann muss jeweils ein 1 Pixel breiter Streifen immer an derselben Stelle rausgeschnitten werden. Evtl. geht Videokamera (25 pixel/s) und Spezialsoftware, aber für gute Qualität ist bestimmt Spezialequipment notwendig (wurde ja auch gesagt).

Ich habe das auch gerade zum 1. Mal gesehen, aber für die Schlussfolgerungen oben reichte die Information eigentlich völlig aus.