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Tipps und Tricks in der Tierfotografie

Ein Wiedersehen mit Ruth Marcus

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Zusammenfassung:

Unser erster Film über die Tierfotografin Ruth Marcus hat Euch so sehr begeistert, dass schnell der Wunsch nach einer Fortsetzung kam.

Hier ist sie! In diesem neuen Beitrag beantwortet die Fotokünstlerin Eure Fragen und erklärt Euch, wie sie zu ihren einzigartigen Tierfotografien kommt. Darüber hinaus gibt Ruth Marcus wertvolle Tipps im Umgang mit Tieren in einem Fotostudio.

Neben den aus Teil 1 bereits bekannten tierischen Stars Sharon und Töle, konnten wir für diesen Beitrag mit Bentley ein absolutes Topmodel vor die Kamera holen.

Kommentare

Sehr sehr schöner,

...angenehmer und informativer Beitrag - danke!

Richtig gut!

Gefällt mir super gut. Hier wurde gezeigt, welche Technik Frau Marcus benutzt, wie sie die Tiere "animiert" und was es bei der Tierfotografie zu beachten gibt.

Klasse!

LG Merlin

Ich hoffe, dass das nicht

Ich hoffe, dass das nicht der letzte Beitrag von Frau Marcus sein wird ... =)

Merlin

Grandioser Film,

grandiose Fotos und eine wunderbare Fotografin.
Und nebenbei auch noch richtig schön filmisch erzählt!

Weiter so!

Peter

Wunderbar...

Eigentlich interessiert mich Tierfotografie gar nicht, aber dieser Film hat mich begeistert, wenn auch nicht um nun Tierfotos zu schießen, sondern diese phantastische Art und Weise wie Ruth Marcus ihre Sicht der Fotografie vermittelt. Wunderbar.

Gruß Lutz

Großartige Fotografin...

Großartige Fotografin... einzig das Motto "hinstellen, das wird schon..." find ich in Bezug auf Blitztechnik etwas polemisch... Nicht jedes Bild wird genial wenn man Modell und Ausrüstung hat. Etwas Wissen und Können um die Lichtsetzung und deren Einsatz ist schon sehr wichtig...

Die länger belichteteten Bilder im Garten find ich klasse... da frag ich mich immer ob ich sie lieben oder hassen soll... :-) Total verwackelt oder total genial... :-)

Blitztechnik

Hallo, die Kritik bezüglich des Satzes "...hinstelllen..." von m k fotografie ist berechtigt. Zur Erklärung: ich selbst habe meinen verstorbenen Mann immer wieder mit der Frage genervt, wo ich die Lampen hinstellen soll. Die Antwort war immer die gleiche: "Stell sie hin, guck wie das Licht fällt, experimentiere". Und das habe ich jetzt an Sie weitergegeben. Trotzdem: Am Anfang würde ich mit maximal zwei Lampen oder mit einer Lampe und einem Aufheller (sehr gut auch natürliches Licht) arbeiten. Bei mehr als Lampen besteht die Gefahr, dass das Durcheinander riesengroß wird. Wie man die Lampen aufstellt, hängt natürlich entscheidend davon ab, was man, wie fotografieren möchte. Bei mir sind das oft Hunde, die in Bewegung sind. Deshalb stelle ich immer zwei Lampen an der Längsseite und eine an der Querseite des Fotohintergrundes auf, um die Tiere so in möglichst vielen Momenten "im Licht zu haben". Was mir selbst sehr geholfen hat, war der Besuch von Seminaren der Filmakademie in Hamburg (Kameramann Uli Stein) und Workshops zum Thema Lichttechnik in Frankfurt (die Adressen suche ich raus und reich sie nach).
Grundsätzlich aber gilt wirklich: Licht einschalten, hinschauen, korrigieren, fotografieren, hinschauen, korrigieren, fotografieren - so lange bis man etwas weniger unzufrieden ist. Hoffe, dass hilft ein bisschen weiter. Viele Grüße Ruth Marcus

Hallo Ruth, also das war

Hallo Ruth, also das war jetzt nicht als Kritik gemeint... :-) Ich würde dich echt mal zu gerne kennenlernen. Ich darf doch du sagen??? Also wirklich, die Bilder, die Art, die Vorgehensweise... das ist alles schon Grund genug...

Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich mit Marc immer "herumstreite" ob man denn immer so fixe Vorgehensweisen aufstellen muss. Ich selbst bin der Meinung, dass Fotografie viel zu individuell ist. Also frei nach deiner Devise Ruth... Hinstellen, gucken, ändern, ändern, ändern, ändern, ändern... und hab ich ändern schon gesagt? :-)

Ich hab auch selbst mal einige Hundewelpen in einem Park mit Blitzen fotografiert und ich weiß wie schwer das ist mit Blitzen zu arbeiten, wenn die "Modelle" nicht machen was der Fotograf möchte... also ich finde deinen Tipp mit dem möglichst großen Aktionradius absolut genial...

Also das war jetzt nicht böse gemeint, sondern eigentlich will ich ja trotzdem irgendwie vielleicht möglicherweise eventuell einen "SUPER-DUPER-GEILOMAT-TRICK"...

LG
Martin

Ahhh

Hi Martin,

dann lass uns doch mal 20 Filme zur Vorgehensweise 'Hinstellen, gucken, ändern, ändern, ändern, ändern, ändern...' machen ;-) Die Zuschauer sind ja Wiederholungen aus dem TV gewohnt.....

LG Marc

Ahhhh

Marc - tolle Idee. Perfekt, wenn wir den Uli Staiger dazu bekommen, mitzumachen. Der erklärt das immer alles ganz großartig und ich weiß dann vielleicht endlich auch irgendwann wirklich, was ich tue. Viele Grüße Ruth

Und noch was für Martin: Lass die Viecher doch machen, was sie wollen und fotografiere sie dabei. Das macht mehr Spass, die Hunde sehen besser aus und Du sparst Dir auch noch das Joggen.

Dass Ihre Aufnahmen klasse

Dass Ihre Aufnahmen klasse sind, darüber müssen wir ja nicht sprechen. =) Das ist wirklich Fotografie der Oberklasse ... Habe mir auch Ihren Bildband angesehen. Er gefällt mir außerordentlich gut.

Frau Marcus, was mich noch interessiert, sind noch ein paar technische Details:
-Wie viele Wattsekunden haben die Blitzköpfe; und: welche Leistung verwenden Sie?
-Hat der Beauty-Dish im Film eine besondere gewollte Wirkung?
-Wie bekommen Sie die Hunde bei Bewegung so schnell scharf gestellt? Machen Sie die Schärferegelung manuell? Ich glaube nämlich, dass mein Hund während des Autofokus auf einmal ganz plötzlich andere Dinge zu tun hat...??? =)
-Wie viele verwertbare Aufnahmen erhalten Sie ca. pro "Shooting"?
-Welche alltäglichen Korrekturen nehmen Sie in Photoshop vor?
-Ist dieser malerische Effekt in den Ohren von Stella in Ihrem Bildband ein besonderer Trick in Photoshop?

So, fertig ... =)

Vielen Dank für Ihre Antwort,

Merlin

Hallo MerlinW

zu Deinen Fragen:
Blitzköpfe: 2 x 500 W, 1 x 1000. Verwendete Leistung: Je nachdem, aber möglichst wenig.

Beauty-Dish: Wenn ich Menschen fotografiere ist die Wirkung eindeutig klar. Das Licht ist weicher. Bei Hunden nehme ich ihn, weil er rund ist und die Reflexe in den Augen es dann auch sind.

Meist stelle ich manuell scharf.Wenn aber das Durcheinander groß und das Tempo hoch ist, benutze ich den Autofokus.

Die Zahl der verwertbaren Aufnahmen pro Sitzung schwankt, ist aber in der Regel groß.

Der Anteil der guten Aufnahmen liegt aber nur bei 5 %.

Den Anteil der Aufnahmen, die die Qualität der im Video gezeigten haben, schätze ich auf 0 - 0,1 Prozent.

In Photoshop wird der Hintergrund geputzt, es wird die "ganz normale" Dunkelkammerarbeit verrichtet und es wird (wenn der Hintergrund neutral ist) der Bildausschnitt optimiert.
Die Ohren von Stella: Die sind einfach so. Ich empfinde sie heute als leicht überschärft.

Herzliche Grüße
Ruth

Danke

für den zweiten Beitrag. War sehr interessant, wie auch schon der erste Film.

Ihre Hundefotos sind wirklich sehr ausdrucksstark und in den Filmen kommt, finde ich, auch sehr schön rüber warum!

Danke!
Beste Grüße
Sven Jaenecke

Vielen Dank für die

Vielen Dank für die Antwort!

Merlin

Es kommt toll rüber...

...was Ruth Marcus einem mit diesem Video sagen will! Die Liebe und Begeisterung für die Tiere ist bestimmt notwendig, um solche Fotos zu machen und begeistert mich absolut! Respekt vor der tollen Arbeit von Ruth! Nebenbei finde ich sie sehr sympathisch und würde sie auch sehr gern mal kennenlernen und mit ihr "auf Fototour" gehen :-)) Aber das wird wohl ein Wunsch bleiben... Ich freue mich auf's nächste Video!!
Liebe Grüße, Annette

Ruth kommt gut rüber

Wie der erste, so lebt auch dieser 2te Video von der Ausstrahlung der Ruth Marcus. Danke für diesen feinen Film.

Tolles Video

Das was Ruth Marcus da zeigt ist wirklich erste Sahne! Genau um das geht es in der Tierfotografie. Ich fotografiere viele Hunde und Frau Marcus hat es geschafft, das wesentliche auf den Punkt zu bringen. Nicht die Technik, sondern das Gefühl spielt bei der Hundefotografie die wichtigste Rolle.

Sehr faszinierend...

finde ich sowohl Ihre Bilder, als auch die in dem Film deutlich werdende Herangehensweise an die Fotografie von Tieren! Nach dem Film hab ich mir das Buch bestellt, auch dieses gefällt mir sehr gut. Es ist sehr inspirierend und ich habe Sie mir momentan zum lernen einfach mal als Vorbild genommen ;)).

Eine Frage habe ich bezüglich des Studiohintergrundes. Sie erwähnten in Ihrem Film ja schon, dass Sie mit grossen Stoffen arbeiten. Aber wie haben Sie das am Boden gelöst? Mit Stoffen auf dem Boden schlittern die Tiere ja hin und her oder kleben Sie die Stoffe fest?

Schade, dass Ronneburg so weit weg ist, ich hätt' Sie sonst einfach mal besucht ;)).

Lieben Dank für Ihre Antwort und herzliche Grüsse

Valentina

Sehr faszinierend...

Hi Valentina,

danke für die freundliche Beurteilung. Zur Frage: Den Stoff lege ich auf einen möglichst derben Teppich und spanne ihn möglichst seitlich mit Klammern. Wenn (!) ich das sorgfältig mache, ist das kein Problem.
Wenn ich außerhalb mit Welpen arbeite, habe ich eine Rolle Kunstrasen im Auto. Auf dem haftet der Stoff gut und die Kleinen versinken nicht darin (und man kann ihn im Zweifelsfall abspritzen). Dieses Problem hat man beispielsweise auf einem Rasenuntergrund. Der unangenehme Effekt in diesem Fall: Auf dem Bild fehlen die Pfoten. Eine Bezugsquelle für diesen Stoff (breit und billig) ist: www.kottenhahn.de

Viel Erfolg und viele Grüße
Ruth Marcus

sehr ausdrucksstark

Wunderbare Bilder und eine sehr lebendige Fotografin. Danke, das Viedeo empfand ich als sehr lehrreich und imponierend.

Super!

Tolles Movie - klasse Moderation! Viel Glück im Neuen Jahr!
Uwe aus Potsdam

Boah!

Da bin ich echt erstaunt! Klasse! Die sympathischste Fotografin, die ich je gesehen hab! Würde gerne mehr Videos von ihr sehen! Sehr bodenständig! Danke!

Seine Hündin Töle zu nennen.....ich lach mich weg! Das ist ja noch besser als meine Hausratte, die ich Ebola nannte (naja, Pest wäre prägnanter gewesen...).

Inspirierend, informativ und kurzweilig

Kein Rückspulen des Films oder Mitschreiben von technischen Werten, genau merken wo was wie gestanden hat. Ein Film, der mal nicht den technischen, sondern den emotionalen Ansatz hat. Und gerade bei Tieren, die einfach unberechenbar sind, ist es wohl wichtig besonders flexibel zu sein und eher aus dem Bauch heraus, statt mit technischer Präzision auf den Auslöser zu drücken.

Mich hat der Film jedenfalls inspiriert. Tierfotografie ist nicht unbedingt meine Welt. Allerdings habe ich zwei Hunde, die häufiger mal Foto-Opfer für mich sind. Dank der beiden Filme bin ich jetzt voller Ideen, die ich mal ausprobieren möchte und es gar nicht erwarten kann meine zwei Vierbeiner vor die Linse zu zerren ;-)

Vielen Dank Ruth ... you made my day :-)

Total genial

Da bekomme ich richtig Lust, meine Hundis und Katzen noch mal genauer zu betrachten. Der Beitrag ist hervorragend auf genau das gerichtet, worauf es auch meines Erachtens drauf ankommt. Die Sicht des Fotografen und das, was er/sie damit aussagen möchte. Tolle Frau, toller Mensch, klasse Bilder und super tolle Models!
Gerne mehr hiervon! :-)

Grüße
Christina