Pocketwizard Mini TT1 & Flex TT5
Ein FotoTV.Tech Beitrag
Zusammenfassung:
Für diese FotoTV.Tech Sendung hat sich Martin Krolop der neuen Pocketwizards Mini TT1 und Flex TT5 angenommen.
In bester Strobisten-Manier hat Martin gleich mehrere dieser Funk-Fernauslöser ausprobiert. Es ist nun möglich, die E-TTL Funktionen zu nutzen, um die Leistung der entfesselten Blitze drahtlos und automatisch zu steuern.
Dank eines USB-Anschlusses der Sender ist nun auch die Highspeed-Synchronisation möglich. So kann man jenseits der X-Synchronzeit seiner Kamera noch gut belichtete Bilder aufnehmen.
Das Fazit dieser atemberaubenden Technik zieht Martin Krolop unter Berücksichtigung des Anschaffungspreises für die Fernauslöser und Systemblitzgeräten.
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Kommentare
Verwirrung komplett...
Hi,
erstmal wieder ein sehr Informativer Beitrag, wie eigentlich alle von Martin, nur die technische Umsetzung dieses Videos raubt mir echt den letzten nerv ;) Nun um aber mal auf meine Verwirrung anzusprechen:
Wenn die Kamera den Sender als ETTL fähigen Blitz erkennt, warum muss ich dann noch einen Blitz draufstecken, um die Ratio vorzunehmen? Kann ich das nicht auch direkt über das Kamera-Menü einstellen, so wie ich es z.B. eh immer mache, da mir das Blitz-Menü im Blitz selbst zu umständlich ist? Wenn das gehen würde, braucht man ja nicht extra noch einen Blitz draufstecken...
Die Antwort ist recht simpel...
Der Sender fängt alle Kommunikation zwsichen Kamera und Blitz ab und ich bin mir sicher, dass da dann keine Kommunikation stattfindet, wenn kein Blitz drauf ist. Das heißt, du brauchst immer beide Elemente um den Sender wirklich nutzen zu können.
Dein Vorschlag wäre viel viel logischer...
Highspeed
Was mir wiederum nicht ganz 100% klar ist ist folgendes: Bei Actionfotos (zB.) Snowboard, sieht man oft fette Blitzanlagen neben Kickern oder Halfpipe usw. stehn die ja mit Funk gezündet werden. Sind nun die Pocket Wizzards in der Lage diese so auszulösen daß ich bei den Schnellen bewegungen der Sportler die benötigten 1/1000s oder schneller zu belichten? Frage mich immer noch wie das geht, da FP-Sync mit einem z.B. Ranger oder Ranger Q nicht wirklich funzt....??
Danke noch an Euch zwei, wiedermal ein sehr informativer Beitrag,
anders sind wir´s ja nicht gewohnt ;-)
@FASTF1NGER
Also da wird teilweise mit Kameras mit Zentralverschluss gearbeitet (z.B. Hasselblad)(siehe Film hier bei FotoTV HASSELBLAD ON ICE) oder aber es wird wirklich nur mit einer Sync Zeit von 1/200tel gearbeitet. Je nachdem wie hell es ist, kann man dann das Bild mehr oder minder einfrieren. Es gibt dabei viele Tricks das Hintergrundlicht auszublenden... Könnte man mal einen Film drüber machen!
Videoschnitt nicht so optimal
Der Inhalt war gut, jedoch leider sher übel geschnitten. Dauernd schwarze Übergänge. Habt ihr euch das Ergebnis mal angeschaut?
Klares Manko der Kamerahersteller...
Euch erst mal vielen Dank für den informativen Beitrag!
Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie zwei Weltkonzerne (Nikon und Canon, um nicht alle aufzuzählen) es nicht schaffen, ihr bereits schon auf Infrarotbasis (oder auch durch Blitzlicht) funktionierends E-TTL System durch eine auf Funk basierende Lösung in der Kamera zu ersetzen (bzw. auch beide Syteme parallel). Entschuldigt bitte diesen fürterlich langen Satz ;-)
Also die Technik ist vorhanden. Daran kann es einfach nicht liegen. Für mich ist das nicht nachvollziebar. Oder wird daran ja schon gebastelt?
Für Aufklärung wäre ich wirklich dankbar...
Viele Grüsse,
-Henning
Heute mal Kritik
Dieser Beitrag wirkt auf mich, als ob die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieses Systems ganz spontan gestellt wurde. Ein wenig mehr "Professionalität" würde den Beitrag weiter aufwerten.
Hervo
Martin wie immer - TOP
Martin wie immer - TOP erklärt. Was mich wirklich gewundert hat bei diesem Beitrag ist die Tatsache, dass es bei diesem System sehr viele Schwierigkeiten gibt, die u.a. in diversen Foren etc.. nachzulesen sind - die hier einfach verschwiegen werden. Die Erzeugerfirma hat mitlerweile schon darauf reagiert und bietet sogenannte "Socken" an die über den Blitz gestülpt werden. Diese verhindern bzw. mindern die Störanfälligkeit des Funksignals durch das elektromagnetische Feld die die Aufsteckblitze erzeugen und eine zuverlässige Auslösung unterbinden. Bei Tests wurde festgestellt, dass diese im Nachbereich ohne diese zusätzlichen Maßnahmen nicht wirklich 100%ig funktionieren. Aber bei den genannten Preisen für ein solches System erwartet sich der Kunde eigentlich schon ein ausgereiftes Produkt. Ich sehe die derzeitigen Besizter eines solchen Systems als Betatester. Es wird sicher Nachbesserungen geben - lassen wir uns überraschen. Aber genau diese Information wurde im Beitrag mit keiner Silbe angesprochen obwohl diese bekannt sein dürfte - Schade!
LG Andreas
Bildfehler und Info
Hi,
die Bildfehler sind doof, was aber kein Schnittfehler ist. Wir arbeiten mit einem System, das die Kamerasignale direkt abmischt, da kann man hinterher nichts mehr schneiden. Wir haben bei dieser Sendung eine 3. Kamera an der Decke montiert und die hat wohl das System etwas überlastet. Wir fummeln noch rum, wir wir das besser in den Griff bekommen.
Was diese Infos zum Pocketwizard angehen, die EosAndi berichtet, so war mir das nicht bekannt. Aber ist doch toll, wenn wir über Eure Kommentare solche Filme noch vervollständigen können.
@Eosandi, vielleicht hast Du mal Links zu den von Dir genannten Forenbeiträgen?
LG! MArc
Viel zu langatmig!
Man hätte alle Information auch gezielter in nur 10 Minuten rüberbringen können. Das Video war ja anstrengend!
Witzig :)
also echt mal ein aufgelockerter Beitrag ihr macht ja schon dem Calvin Konkurrenz.
Danke dafür werde mir wohl nächsten Wochen die Nikon Variante zulegen.
ps: falls ihr einen Film über Multi i-ttl Blitzen mit Pocket Wizards im Feldeinsatz machen wollt schreibt mich mal an, würde mich freuen.
lg klaus
Info
Hallo!
Hier mal ein Link zum dforum
Irgendwo auf der PocketWizzard Homepage gibt es auch eine Info zu den "Abschirmsocken" - oder mal google bemühen!
http://www.dforum.net/showthread.php?p=1510561&page=2
LG Andreas
Gepäck
Ein schöner Beitrag, es drängt sich mir aber die Frage auf, was soll und muss man alles mitschleppen um mobil (entfesselt) Bilder zu machen.
Mein Problem war in der Vergangenheit weniger die Steuerung der Blitzgeräte, sondern das optimale Ausrichten der mobilen Blitzgeräte. Die „Fußständer“, die ja meistens bei den Systemblitzgeräten dabei sind, reichen oft nicht aus. Besonders dann, wenn zusätzlich noch ein Funkempfänger unter dem Blitzgerät montiert werden muss. Nicht selten kippen dann die „Fußständer“ um, entweder nach vorne oder nach hinten. Alternativ können die mobilen Systemblitze natürlich auf ein Lampenstativ montiert werden. Und jetzt sind wir beim Gepäck. Ich habe lange Zeit danach gesucht, wie ich meine Systemblitzgeräte vor Ort optimal ausrichten bzw. befestigen kann. Da die Lampenstative, und auch die Fotostative mir zu schwer waren, habe ich nach einem Stativ gesucht, welches (es sollten schon 3. Stück sein) in die Fototasche passt. Heute konnte ich durch einen Zufall mein Problem lösen. Ich möchte hier und an dieser Stelle keine Werbung für Fotozubehör machen, mein Ziel ist es, den Kollegen die dass gleiche Problem haben eine Tipp zu geben. Mein Tipp ist das „hama Dreibeinstattiv 05“. Da Stativ ist eigentlich als Fotostativ völlig unbrauchbar, aber als Halter für ein Systemblitzgerät, ggf. mit Zubehör, durchaus zu gebrauchen. Erforderlich ist aber, das dass Stativ „bearbeitet“ wird. Ich habe die Mittelsäule unterhalb der Kameraaufnahme mit einer Eisensäge abgesägt. Der Durchmesser der Mittelsäule entspricht genau dem Durchmesser der sogenannten Schirmneiger, oder auch anderen Hilfsmitteln mit den sich ein Blitzgerät befestigen lässt. Die Mittelsäule des „hama 05“ hat den gleichen Durchmesser wie die Lampenstative für die Aufnahme von Zubehör auch haben. Der Unterschied ist nur, dass das „hama 05 Stativ“ wesentlich leichter und kleiner ist als ein Lampenstativ. Aktuell wird das „hama 05 “ für unter 10.- € in einigen M. – Märkten angeboten.
MfG
Kurt-Günter
Im Grundsatz ein toller Beitrag,
dankeschön dafür - doch etwas verwirrend und nicht so einfach zu verstehen, da es mir zu schnell ging, ein wenig ruhiger und evtl. in zwei Teilen wäre mir persönlich dazu lieber gewesen.
Ich schaue es mir jedenfalls noch 2-3 mal an, dann hab ich es auch verstanden ;)
Freue mich auf noch mehr Informationen zum Thema freies (CLS) Blitzen.
Besten Dank !
sehr informativ.....
ich arbeite mit dem infrarotsystem von Nikon und 3 Blitzen (SB900). Bin sehr zufrieden damit. Da ich mir Pocket Wizard wegem Preis nicht antun wollte, bestellte ich im Ebay die chin. Variante. Manuell einstellen erschüttert mich ja nicht speziell.
Leider wurden die Teile nicht geliefert, weil der liebe engl. Händler schrieb: wir liefern nicht in die Schweiz....hmmm.
Nun hoffe ich einfach, dass mich das Infrarot demnächst nicht im Stich (in Ibiza) lässt.
Gruss
Walo
Danke Martin
danke martin für das Know How war mal wieder intressant
Highspeed
Ich werde wohl so Lieber Martin demnaechst mit 1/500 statt 1/320 in der Halle beim Handball fotografieren können :-)
Verschlusszeit beim Blitzen (NICHT E-TTL, sondern manuell)
Um nochmal auf das Snowboard Thema zurückzukommen. Beim klassischen, manuellen Blitzen mit den angesprochenen Blitzanlagen (nicht das in dem Video angesprochene, entfesselte E-TTL Blitzen) determiniert ausschließlich die Blende die Belichtung, also die Menge des Lichts auf dem Sensor. Die Verschlusszeit ist frei wählbar und liegt meist im Bereich von 1/250 oder länger. Sie hat generell keinen Einfluss auf die Belichtung, Ausnahmen siehe weiter unten. Die meist extrem kurze Blitz-Abbrenndauer von 1/500 bis unter 1/15.000 "friert" dann beispielsweise den Snowboarder zuverlässig ein, obwohl der Verschluss noch (viel) länger offen bleibt. Mit hoher Blitzleistung (z.B. über 1.200 Ws pro Kopf) trotzdem eine kurze Blitzdauer zu erreichen ist technisch aufwändig und daher liegen die Top Geräte für dynamische Modeshoots (Haare schütteln, Springen etc.) wie der Profoto 8A in hohen Preisregionen.
Dass allein der Blitz die Action stoppt, gilt vor allem, wenn (wie meist im Studio) kein oder nur wenig Restlicht vorhanden ist oder - wie beispielsweise bei Kunstlicht-Sportevents - das Restlicht eher gering ist und/oder eine gewisse Bewegungs-Unschärfe des Hintergrunds egal oder sogar erwünscht ist. Das angeblitzte Hauptmotiv ist dann durch den kurzen Blitz stets scharf. Dies gilt zumindest, wenn es nicht allzu viel Umgebungslicht gibt oder man so stark blitzt, dass man die Blende so zuknallen kann, dass das Umgebungslicht keine Rolle mehr spielt. Falls man ordentlich draufblitzt, wird aber wahrscheinlich die Umgebung auch maßgeblich vom Blitz beleuchtet und dadurch ebenfalls fixiert. Möchte man dynamischere Effekte erzielen, kann man - beispielsweise durch Anblitzen des Sportlers ausschließlich von unten in Richtung Himmel - die Umgebung durch Mitziehen "dynamisieren". In diesem Fall ist dann über die Verschlusszeit, beispielsweise 1/50, der "Verwischungsgrad" zu steuern. Gleichzeitig muss über die Blitzpower natürlich ein Gleichgewicht zwischen der Helligkeit von Motiv (Blitz) und Hintergrund (Restlicht) geschaffen werden. Dann dürfte der Blitz also mit eher geringerer Leistung blitzen.
Gruß Roland
@ABU
Also dass die Belichtung keinen Einfluss auf die Belichtung hat, das verstehe ich nicht ganz. Das solltest du nochmals genauer ausführen. Wenn man nämlich einen Snowboarder in der extremen Höhensonne fotografiert, dann macht es einen dicken Unterschied, ob man mit 1/250 oder 1/125 fotogafiert... ziemlich dicke.
In der Sonne friert der Blitz den Snowboarder meistens garnicht ein, weil das Restlicht so stark ist, dass während der Belichtung das Motiv verschmiert. Der Blitz kann also garnicht mehr alles einfrieren, weil der Boarder sich ja bereits über den HG bewegt hat und das Bild ohne Blitz schon vermiert ist. Ein Bild im Schnee mit Sonne 4-5 Blenden unterzubelichten ist dabei fast unmöglich und soviel Leistung kriegt man auf keinen Berg. Dann braucht man locker 5000-10000Ws.
Und das mit den Blitzen, das stimmt leider so auch nicht. Guck dir mal den Film hier bei FotoTV mit dem "EINFRIEREN DES BLITZES" an. Ein Studioblitz, z.B. ein aktueller HENSEL EXPERT brennt bei t0,1 mit ca. 1/160s ab!!!! Das ist viel zu lang um Bewegung im Studio einzufrieren. Egal wie viel Restlicht da ist...
Der Aufsteckblitz brennt dagegen dankt der Bauweise mit einem sog. IGBT viel viel schneller ab. Daher kann man auch mit dem Aufsteckblitz Bewegung in der Disse einfrieren... mit einem Studioblitz wäre das ziemlich schwierig der ein gewöhnlicher Studioblitz umso länger abbrennt umso schwächer er eingestellt wird.
Vielleicht können wir da ja auch mal einen Film drüber machen. Das Thema ist auf jeden Fall spannend und reist viele Fragen auf.
AC3 ZoneController
Eine wichtige Ergänzung noch zum Videobeitrag:
Das Problem, beim Einsatz mehrerer Blitze und TT5-Geräte die Gruppen nur umständlich gewichten zu können, hat offenbar auch PocketWizard erkannt - und reagiert nun. Auf der Homepage ist mittlerweile ein so genannter "AC3 ZoneController" angekündigt, der leichter die Ratio zwischen mehreren Blitzen einstellen lassen soll.
Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit den TT1 und TT5 gemacht. Für mich ist es eine - zugegeben sehr teure - aber zugleich auch sehr einfache und bequeme Art drahtlos zu blitzen, wenn man vor allem EINEN Blitz einsetzt. Probleme von Störsignalen, Fehlauslösungen oder ähnlichen Interferenzen hatte ich bisher glücklicherweise noch nicht.
@ Kroplop
Hi, freut mich, dass da jemand aufs Fachsimpeln einsteigt... :)
Du hast natürlich Recht. Wenn das Umgebungslicht wirklich so hell ist, zum Beispiel auf dem Berg Mittags kann man so viel blitzen wie man will, da zählt wirklich nur das Umgebungslicht. Aber ich frage mich, warum man da eigentlich blitzen soll...? Ein Reflektor zum Aufhellen wäre da vielleicht ganz gut, aber das "action stopping" besorgt die Verschlusszeit.
Ich hatte bei den oben beschriebenen Situationen (mit wenig oder gar keinem Licht) eher Events wie das Air&Style im Sinn, wo Nachmittags oder abends ohne Blitz gar nichts zu machen wäre bzw. ein extrem blitzlastiger Bildstil sogar erwünscht ist. Sollte dann Nachmittags noch Restlicht vorhanden sein, *kann* man dieses dazu nutzen, wie beschrieben den Hintergrund zu verwischen - beispielsweise durch Mitziehen. Gleichzeitig wäre der Boarder scharf, aber natürlich nur so lange, wie der Blitz die Lichtsituation dominiert. Sobald die Restlicht so viel "verschmierte" Belichtung des Haupt-Objekts erzeugt, dass es stört, muss man halt weiter abblenden und den Blitz hochdrehen. Da sind wir uns einig, denke ich.
Dies geht natürlich nur in begrenztem Maße, weil die Abbrenndauer (vor allem t=0,1) schlechter (länger) wird, je mehr man den Blitz hochdreht. Du hast das Gegenteil geschrieben, aber da muss ich Dir widersprechen. Es gibt zwar einige Generatoren, die mit technische Maßnahmen die Abbrenndauer (und Farbtemperatur) relativ konstant halten (Profoto D4), aber grundsätzlich ist der Blitz immer am langsamsten (lange Abbrenndauer), wenn er voll aufgedreht ist. Da bin ich mir ziemlich sicher, aber ich lasse mich selbstverständlich gern eines besseren belehren.
Ich denke daher grundsätzlich, dass man bereits mit einer vernünftigen Abbrenndauer rechnen kann, wenn man gutes Amateur-Equipment ein paar Blenden runternimmt. Ein schneller Bowens Kompaktblitz (z.B. Gemini 500 Pro) ist bei voller Leistung mit 1/2900s (t 0,5), also ca 1/1000s bei t=0,1 angegeben. Wenn man den noch 1 oder 2 Blenden runternimmt, dürfte es vom Speed her locker für jeglich Snowboardsprünge reichen - und auch für Studiogehopse bzw. Haarschüttler. Noch besser sind natürlich die erwähnten Profigeräte (z.B. Profoto 8a), der bei Vollgas, was mal eben 2 mal 1200Ws bedeutet, schon bei 1/500s (t=0,1) liegt. Und wenn man dann noch 3 Blenden runtergeht...
Den bekommt man übrigens mit 2 Köpfen im Rent auch schon für 100 EUR übers Wochende... :)
Ich wäre natürlich auch immer sehr interessiert an Filmen, die in diese Richtung gehen.
@Abu
Also das mit der Abrenndauer hängt von der Konstruktion ab. Aber mit einer normalen Bauart ohne sog. IGBT brennt der Blitz am schnellsten bei voller Leistung ab. Die Logik ist ganz einfach. Die Spannung an den Kondensatoren ist bei voller Leistung am höchsten und sorgt für den maximalen Peak bei der Abbrennzeit. Geringere Leistung flacht dann die Abrennkurve ab und verlängert die Abbrenndauer enorm. Musst du also in Zukunft genau anders machen.
Bei Aufsteckblitzen, die haben nämlich einen IGBT, ist es umgekehrt. Weniger Leistung kürzere Zeit.
Bei Generatoren ist es ein Mittelding. Die Generatoren erzeugen Leistungen über verschiedene Kombos aus Spannung und Kondensatorenpacks. Meistens ist es bei genau 2Blenden unter voller Leistung am schnellsten. Jedenfalls bei Hensel Porty und bei Elinchrom. Ich denke auch beim Profoto.
Wenn du mir nicht glaubst, einfach mal bei den Herstellern anrufen.
Das mit den Bowens ist echt gut... das sind gute Werte. Aber absolut nicht normal...
Gruß
Martin
Also ich hatte jetzt nur von
Also ich hatte jetzt nur von Generatoren gesprochen und diesbezüglich immer davon gehört, dass je nach Leistung die Kapazitoren (oder wie die Dinger heißen) zu- oder abgeschaltet würden. Dadurch würde mit mehr Leistung auch die Dauer länger. Falls konstruktionsmäßig die Regelung über die Spannung erfolgt, führt das bei niedrigeren Leistungen zu längeren Zeiten, das hatte ich auch schon so verstanden. Ich bin mir jetzt aber nicht sicher, bei welchen Geräten das so ist. Vielleicht eher bei Kompaktblitzen?
Dass Aufsteckblitze nach "weniger Leistung = schneller" funktionieren, war mir auch schon klar.
Ich muss mich da wohl nochmal schlau machen. Interessant ist für mich nur, dass die Kollegen einhellig der Meinung sind, dass der Weg zu möglichst kurzen Blitzen *immer* über das herunterregeln des Systems führe (bei Generatoren), notfalls auch mit mehr Köpfen, die dann jeweils weniger Power bekommen. Naja, schaun wir mal, ist auf jeden Fall interessantes Thema, wenn auch hier in diesem Thread etwas falsch platziert... :)
Viele Grüße
Roland
Guck dir z.B. mal die Hensel
Guck dir z.B. mal die Hensel Webseite an. Da steht die Abbrenndauer beim Porty. Und du siehst, dass genau 2 Blenden unter MAX die schnellste Brennzeit ist. Danach und davor wird es länger. Das hängt wie gesagt mit der entsprechenden Kombination aus Spannung und Kondensatoren (CAPACITOR ist der englische Begriff, daher kommst du wohl auch zu Kapazitoren) zusammen. Höchste Spannung gibt schnellste Zeit. Und dann muss eben geschaut werden, bei welcher Leistung bei dem jeweiligen Gerät die Spannung max ist.
Aber wie gesagt, aber der Webseite von Hensel sieht man deutlich, dass Generatoren eben nicht einfach gebaut sind und es gilt eben nicht pauschal je weniger je schneller.
Weiß aber kein Schwein...
Alles klar, danke für Deine
Alles klar, danke für Deine Antworten. Ich habe mich jetzt nochmal erkundigt. Es lag am Ende tatsächlich daran, dass wir bei uns in der Firma mit einem anderen Hersteller arbeiten (eben mit Profoto). Dort ist es dann so, dass die niedrigste Einstellung am schnellsten ist. Scheint also in der Tat darauf anzukommen, welcher Hersteller es ist.
Danke nochmal!
Roland
schon sehr überholt
es war schon 12.2009 bekannt das es eine Steuerung für drei Blitzgruppen den AC 3 geben wird
Den habe ich schon im Januar 2010 testen können, warum weiss bei FOTO TV keiner 3 Monate später über diese elegante Lösung Bescheid!?
@GRAUKEIL
Das war dann wohl mein Fehler. Ich hab das Teil bis heute nicht gekannt. In diesem Sinne danke für das Wissen. Wir haben immer einen Blitz darauf verwendet und ich denke meine Uninformiertheit war der Grund, dass der AC3 nicht genannt wurde.
FotoTV haben da keine Schuld, nur ich. Sorry an dieser Stelle dafür. Ich suche echt schon viel durchs Netz und versuche mich auch immer über den neuesten Artikel genau zu informieren wenn ein Film ansteht. Aber was übersehen kann man schon mal.
Gruß
Martin
1) Kann ich nicht die
1) Kann ich nicht die Leistung der Blitze individuell über die Blitzleistungskorrektur am jeweiligen Blitz regeln? zumindest beim SB900 über 3 Blendenstufen.
2) mich würde noch interessieren, ob sich der Abstrahlwinkel am jeweiligen Blitz automatisch einstellt, oder ob der manuell an das jeweilige Objektiv angepasst werden muss.
ohne mich
sehr guter beitrag. bin jetzt besser informiert und werde erst mal sehen wie ich EINEN blitz in den griff bekomme bevor ich mir das multi ttl durcheinander antue. ;)
PocketWizzards und Nikon
Gefällt mir auch gut, der Beitrag (interessant auch, dass es einen Kommentar gibt, dem es zu langsam gegangen ist, und einem, zu schnell – dann dürfte es wohl passen :) ). Hab in der Zwischenzeit mal kurz zum Thema dieser PocketWizzards + Nikon gegoogelt und die gesuchte Antwort nicht (eindeutig beantwortet) gefunden: Lässt sich bei Nikon-Kameras die Steuerung zumindest zweier Gruppen nicht über die Kamera steuern lassen, ohne dazu einen zusätzlichen Blitz auf den Mini TT1 zu setzen? Und könnte man mit der SU-800 nicht drei Gruppen steuern? Wäre zumindest leichter und (etwas) preiswerter, als einen SB-800 oder SB-900 aufzusetzen.