Michael Kenna
Spiritual Places
Zusammenfassung:
Michael Kenna gehört zu den angesehensten britischen Landschaftsfotografen. Sein Studium hat der 1953 geborene Kenna an der Banbury School 1976 mit Auszeichnung abgeschlossen. Anschließend ging er nach San Francisco und arbeitete für Ruth Bernhard. Hier lernte er den kreativen Umgang mit dem Filmnegativ, dessen Manipulation für ihn auch noch heute ausschlaggebend für die Interpretation des Motivs ist. Der digitalen Bildbearbeitung steht er dagegen kritisch gegenüber.
Seine meist schwarz-weißen Fotografien zeigen ungewöhnliche Landschaften in der Dämmerung oder bei Nacht. Belichtungszeiten von mehrern Stunden sind da keine Ausnahme. Aber Kenna genießt regelrecht die lange Wartezeit, die das Licht braucht, um die Landschaft vor ihm in seine Kamera zu malen.
Wir traffen Michael Kenna während seiner Ausstellung in der Camera Obscura Galerie in Paris.
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Kommentare
wise
wise
Schönes Portrait eines meiner Lieblingsfotografen
Ich habe diesen Beitrag sehr genossen, gehören die Aufnahme von Micheal Kenna mit ihrer ungeheueren grafischen Wirkung doch zu meinen Lieblingsbildern.
Nebenbei: 2 Hasselblad-Gehäuse mit 5 dazugehörenden Objektiven als "very basic" zu bezeichnen, lässt mich schon schmunzeln. Es würde mich freuen, so eine Basisausrüstung geschenkt zu bekommen :-)
Englisch.
Da ich der englischen Sprache nicht mächtig bin, kein Beitrag für mich.
hartmut
Toller Beitrag
Beeindruckt von den hier zu sehenden Aufnahmen, habe ich gleich mal Ausschau nach seinen Büchern gehalten. Die scheinen ja extrem begehrt zu sein. Entweder sind sie längst vergriffen oder werden zu absoluten Liebhaberpreisen in Internetauktionshäusern versteigert.
Vielleicht könnt ihr ja in Zukunft mal einen Interviewpartner dazu bewegen, das ein oder andere Buch zur Verfügung zu stellen und unter den lieben FotoTv Abonnenten zu verlosen :-)
Die im Film zu bewundernden Fotos sind jedenfalls fantastisch, wecken leider aber auch Begehrlichkeiten...
Kleine Anekdote am Rande: Während ich den Film so schaue, kommen mir Fotos eines anderen Fotografen in den Sinn, den ich auch erst kürzlich entdeckt habe. Wie hieß er noch gleich? Su… Sugi… just in dem Moment, als mir der Name Sugimoto einfällt, spricht Herr Kenna ihn plötzlich aus. Toll, wenn man selbst mit dem beschränkten Wissen und dem ungeschulten Blick eines Neulings auch mal eine treffende Beobachtung machen kann.
Beeindruckend...
...diese ruhige, abgeklärte, eben spirituelle Sicht auf die Fotografie. Sehr guter Beitrag, bei dem man als Fotograf mehr lernen kann als in einem Tutorial zur Bildbearbeitung oder zur richtigen Ausleuchtung - sei es noch so gut gemacht! Danke für dieses Video.
...weniger ist mehr...
... und insofern sind Kennas Aufnahmen von einem geradezu ungeheuerem Reichtum. Danke für einen tollen, ruhigen Film über einen der besten Landschaftsfotografen unserer Zeit. Bitte noch viel mehr genau davon. Aber leider, bzw Gott sei Dank können Weltklasse-Fotografen. wie KENNA nicht vervielfältigt/geklont werden. Es geht also auch ohne bodypaintings, Räkelmodels und Motzautos Marke Hummer (schauder.....).
Hallo Hartmut9797, ich meine nahezu alles wäre auch in japanisch rüber gekommen, wichtig sind doch letzlich die Fotos, oder?
LG Sunny
wow danke für den film !
wow danke für den film ! ich mag die art wie er an die arbeit geht.
ein Fotograf, der auch Philosoph sein könnte...
Michael Kenna ist ein wirklich begnadeter Fotograf und seine Bilder und Sichtweise kommen mir sehr entgegen. Es ist wie mit der klassischen Musik, wunderschön, aber ich kann sie nicht selber spielen mangels Talent. So muss ich sie mir vorführen lassen, wie auch all die herrlichen Fotos, die ich nicht selber im Stande bin zu realisieren.
Was mich immer wieder stört ist, dass viele Fotografen (und Musiker!) oft etwas intolerant gegenüber andern Künstlern sind. (Oder es kommt mir einfach so vor) Z.B. sagt er, dass er nie bei Tag, also Sonnenlicht fotografiere. Das suggeriert, dass alle, die das tun, irgend etwas falsch machen seiner Meinung nach. Dabei gibt es durchaus Fotografen, die finden, Nachts oder bei ungünstigen Lichtverhältnissen kann man kein vernünftiges Foto machen..... Dabei geht doch beides. Nur, der eine mag das, der andere jenes.
Auch ein leises Vorurteil der digitalen Fotografie gegenüber scheint er zu haben. Aber mittlerweile ist es doch so, dass in Bezug auf Qualität und Möglichkeiten, die digitale Fotografie die analoge überholt hat, besonders, wenn man digitale Mittelformatkameras als Vergleich nimmt. Auch die digitalen Prints lassen keine Wünsche mehr offen, das richtige Verfahren vorausgesetzt. Es sind einfach zwei Welten und Arbeitsweisen.
All diese Einwände brechen aber ihm keinen Zacken aus der Krone, die ich ihm als grossem Künstler verleihe...
einfach schöne Bilder..
Es bewahrheitet sich doch immer wieder: Eine gute Ausbildung, sehr gute Technik und eine Menge theoretisches Wissen neben praktischer Erfahrung bringen nur dann Bilder in der Qualität, wie Michael Kenna sie komponiert, wenn das nötige "feeling" und Talent vorhanden ist. Eine eigene Sicht der Dinge, eine konsequente, zielgerichtete Umsetzung ohne Beeinflussung durch Gesehenes ist leider nur wenigen gegeben. Ich finde seine Bilder toll. Vielen Dank für diesen Film.
eines der besten beitäge für mich
just mind blowing
Bin schwer beeindruckt!
Ein wunderbarer Film, vielen Dank dafür!
Bestens
Man kann Kunst nicht erklären - aber erzählen wie man dazu kommt. Ein sehr feinfühliger Beitrag.
Sehr inspirierend
Wundervoller Beitrag, sehr informativ und sehr inspirierend. Solche Filme sind der Grund für mein FotoTV-Abo. Danke!