Hunde in Bewegung
Sascha Fock gibt Tipps für mehr Dynamik
Zusammenfassung:
In diesem Film zeigt Euch Sascha Fock, wie er spannende und dynamische Fotos von Hunden in Bewegung macht.
Dazu geht er zunächst auf den optimalen Stand der Sonne ein. Diese sollte hinter dem Fotografen sein und noch möglichst flach stehen, um genug Licht in die Augen des Tieres zu bekommen. Als nächstes erklärt Sascha Kameraeinstellungen und Objektiv.
Damit der Autofokus möglichst schnell arbeiten kann, stellt er in der Kamera die 9-Feld-Messung ein. Er wählt ebenfalls eine sehr kurze Verschlusszeit, um den Hund im Lauf einfrieren zu können.
Nach den Einstellungen kann der wichtigste Faktor des Shootings ins Spiel kommen, der Hund. Diesen lässt er zunächst frei auf der Wiese laufen. Dies bringt aber Probleme mit sich, weil der Hund nicht zu kontrollieren ist und der Fotograf keine guten Motive bekommt.
Um dies zu verbessern, holt Sascha sich Hilfe. Mit zwei Personen kann der Hund dazu gebracht werden auf einer vordefinierten Strecke zu laufen. Der Hund wird neben der ersten Position in Stellung gebracht und die zweite Personen wirft ein kleines Säckchen zum Aportieren an die gewünschte Stelle. So lassen sich Laufrichtungen parallel zum Fotografen, quer am Fotografen vorbei oder direkt auf den Fotografen zu, realisieren.
Mit diesen Tricks lassen sich Hunde dynamisch in Bewegung fotografieren.
- Anmelden oder registrieren um Kommentare zu schreiben

Kommentare
mitziehen oder abwarten?
hallo sascha,
vielen dank für deinen beitrag, ich fand ihn sehr informativ, zumal er sich nicht nur auf hunde, sondern auch auf andere bewegte objekte anwenden lässt. du hättest vielleicht noch hinzufügen können, wann du den auslöser drückst. ziehst du die kamera von der startposition des hundes mit, während du den auslöser halb durchgedrückt hältst oder wählst du zuerst deinen bildausschnitt und wartest mit dem auslösen bis der hund an der gewünschten bildposition angekommen ist? das würde mich persönlich noch interessieren. liebe grüße anett
Autofokus
Hallo Sascha,
ich finde deinen Beitrag auch sehr informativ. Mich würde noch interessieren wo du deinen Autofokus ansetzt beim Mitziehen und der Frontalen. Wie ist deine Servogeschwindigkeit eingestellt? Ich kenne leider deine Nikon nicht besonders gut.
Danke für deinen Beitrag!
LG aus Thüringen
Flotti
Ant: mitziehen oder abwarten?
Hallo Anett,
freut mich, dass Dir der Film gefällt. Und wie Du schon sagst, man kann diese Tipps nicht nur beim Hund anwenden ;-)
Zu Deiner Frage:
I.d.R. fokussiere ich den Hund von Anfang an und drücke den Auslöser schon halb durch und lasse das AF-System der Kamera schon Arbeiten. Wenn dann der Hund in einer passenden Position ist, löse ich in Serie aus.
Wichtig hierbei ist, dass das AF-System der Kamera auf AF-C oder AF-Servo steht und die Serienbildfunktion eingeschaltet ist.
Wenn man einen Fixpunkt hat wie z.B. eine Hürde, dann fokussiere ich auch direkt diesen Punkt an (Fokusfalle). Schalte aber vorher auf manuellen Fokus um.
Hoffe konnte Dir Deine Frage beantworten.
Liebe Grüße
Sascha
Ant: Autofokus
Hallo Flotti,
es freut mich, dass Du den Film als informativ ansiehst.
Zu Deiner Frage:
Ich verstehe den ersten Teil Deiner Frage so, dass Du wissen möchtest, wo ich mein AF-Messfeld ansetzte, oder?
Wenn der Hund frontal auf mich zukommt, dann stelle ich den AF horizontal in die Mitte.
Vertikal auf Kopfhöhe, dies muss man von der Größe des Hundes abhängig machen ;-)
Wenn z. B. der Hund diagonal von rechts nach links rennt, stelle ich den AF so ein, dass ich immer den Kopf anfokusiere in Berücksichtigung des Bildschnittes.
Bzgl. Servogeschwindigkeit...
Bei Bewegungsbildern nutze ich immer die höchste Bildfolge. In meinem Fall 9 Bilder/s dann hat man mehr Auswahl. Es geht im Endeffekt nicht nur darum ein scharfes Bild zu haben, sondern ein Bild wo nach Möglichkeit auch die Position der Bein, Ohren usw. stimmt ;-)
Hoffe ich konnte Dir Deine Frage beantworten.
Liebe Grüße
Sascha
Danke
Hallo Sascha,
ok vielen dank für die Infos, ich probiere es am besten mal aus !!! LG Anett
Gerne
Hallo Anett,
gerne doch. Fall noch was unklar ist, frag einfach ;-)
Liebe Grüße
Sascha
AF
Hallo Sascha,
danke für deine Erklärungen die mir sehr geholfen haben. Was machst du eigentlich mit dem Bildstabilisator und der Belichtungskorrektur bei schwarzen/weißen Hunden? Vielleicht machst du ja noch ein Tut über Mitzieher und deine anschließende Bildbearbeitung. Danke!
Viele Grüße
Flotti
Falscher Titel,
müsste eigentlich heißen: "Meine tolle Kamera, ein Hund war auch dabei".
Ansonsten eigentlich nicht viel neues.
Ant: AF
Hallo Flotti,
super, dann ist es ja gut.
Bei dieses kurzen Verschlusszeiten die im Film genannt sind brauchst Du keinen Bildstabilisator einzuschalten ;-)
Sicher, mit der Belichtungskorrektur musst Du in der genannten Konstellation immer ein wenig drehen. Dies muss man ins Gefühl bekommen, da ja auch immer noch der Faktor Licht ins Spiel kommt ;-)
Danke für die Anregung, vllt. kann ja Deine Idee umgesetzt werden.
Liebe Grüße
Sascha
Sehr technisch
Hallo Sascha!
Ich fand deinen Beitrag ganz gut. Die Kameraeinstellungen hätten universell für jedes beliebige Kameramodell erläutert werden müssen.
Die D3 ist ein Profimodell, die hier glaube ich die wenigesten Foto-TV User nutzen.
Bei der Canon schaltet man auf das Programm TV (Time Value) und wählt eine Verschlusszeit.
Ich versuche bei solchen Fotos immner das Gesicht des Hundes anzuvisieren.
Im Vorfeld achte ich bei meinen "Models" auch darauf, dass sie kein Halsband tragen. Das sieht auf den Fotos hinterher doof aus.
Ich schalte bei mir den Bildstatbilisator generell aus. Bei Verschlußzeiten jenseits der 1/1000 Sek. brauche ich den nicht.
Liebe Grüße
Oli
Ant: Sehr technisch
Hallo Oli,
vielen Dank für Dein Kommentar.
Leider ist man beim Dreh Zeitlich relativ eingeschränkt um auf div. Kameramodelle/Hersteller detailliert einzugehen.
Bei meinen Workshops wird z. B. auf jedes Kameramodell detailliert eingegangen.
Dein Hinweis mit der TV (Time Value) wurde im Film erwähnt, Stichwort -> Blendenautomatik.
Der Rest wurde hier im Kommentarbereich schon behandelt, außer das man das Halsband abnehmen soll.
Liebe Grüße
Sascha
Wie auf Frisbee-Fotos übertragen
Hallo Sascha,
danke für den tollen Film!
Ich habe schon öfters versucht, meine Hunde beim Frisbee zu fotografieren. Dabei wirken die Fotos von der Seite sehr langweilig. Bisher ist es mit leider nicht gelungen, meinen Standort (bzw. Liegeort) so zu wählen, dass das Foto dynamisch wirkt und ich den Werfer nicht mit auf das Foto bekomme. Zudem fliegt die Frisbee leider auch meistens anders als erwartet...
Wie könnte man das verbessern?
Danke für die Hilfe und liebe Grüße
Petra
Ant: Wie auf Frisbee-Fotos übertragen
Hallo Petra,
vielen lieben Dank für Dein Kompliment :-)
Frisbee ist halt so eine Sache. Da kommt es auch viel auf das Geschick des Werfers an und nicht zu vergessen den Wind ;-)
Was ich spannend finde, wenn der Werfer mir gegenüber steht (ca. 20-30m entfernt, je nach Objektiv), der Hund sich neben den Werfer platziert und das Frisbee direkt auf mich zufliegt inkl. Hund. Im passenden Moment wenn der Hund kurz vorm fangen ist eine kleine Serienfolge. Der Werfer sollte nach dem Abwurf zur Seite gehen und somit ist er im Bild nicht mehr sichtbar.
Liebe Grüße
Sascha
Danke
Hallo Sascha,
danke für die Idee!
Das muss ich unbedingt probieren! Meine Models freuen sich ja immer, wenn sie Frisbee spielen dürfen und vielleicht habe ich dann auch eine Chance auf ein gelungenes Foto.
Danke nochmals und liebe Grüße
Petra
Ant: Wie auf Frisbee-Fotos übertragen
Hallo Petra,
ich hab die tage mal ein Dog Frisbee Bild auf meine Seite gestellt.
So in dieser Art meinte ich den Bildaufbau.
http://www.tierphotos.com/wp/australian-shepherd-dog-frisbee/
Liebe Grüße
Sascha