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Grauverlaufsfilter anwenden

Landschaftbilder in Lightroom aufwerten

4.100775

Zusammenfassung:

In der Landschaftsfotografie werden Grauverlaufsfilter gerne verwendet, um einzelne Bildbereiche abzudunkeln. Auf diese Weise kann z.B die Wolkenzeichnung  des Himmels verstärkt werden.

Wurden zu analogen Zeiten solche Filter noch vor das Objektiv geschraubt, lassen sich heutzutage Grauverlaufsfilter in der digitalen Bildnachbearbeitung nachträglich einfügen.

In diesem Lightroom Tutorial zeigt euch Sebastian Ried die Funktionsweise solcher Filter und wie Ihr verschiedene Varianten in Lightroom erstellen könnt. 

Kommentare

kleine Korrektur

Ich verwende Grauverlaufsfilter trotzdem auch noch beim Fotografieren. Nicht immer reicht die Bildinformation eines Raws aus, um noch alle Details wie gewünscht herzustellen. So hat man gleich vor Ort die Möglichkeit zu kontrollieren, ob die Bilddetails erhalten sind und ärgert sich dann nicht nachträglich am PC, wenn das Ergebnis nicht wie gewünscht ist. Gerade bei einem Sonnenuntergang ist der Dynamikumfang sehr groß und ich habe diesen oft unterschätzt.
Natürlich kann man immer noch am PC wie gezeigt nach bessern, aber mit realen Graufverlaufsfiltern hat man einfach mehr Reserven. Bei den Varianten von Cokin, Lee,... hat übrigens auch die Möglichkeit den Horizont zu verschieben ...

Super Trainer

Besser gehts kaum! Thema und Erklärung waren einfach super.

Ebeneneinstellung für Photoshop

Welche Ebeneneinstellung muss ich im Photoshop wählen, damit ich den gleichen Effekt wie im Video erhalte? Exposure/Blende gibt es dort nicht zur Auswahl, soweit ich mich richtig erinnere.

Ebeneneinstellung für Photoshop

1. Du kannst beim Öffnen des Bildes in Photoshop bzw. in Camera Raw die gleichen Einstellungen machen wie bei Lightroom.

2. Falls du kein Raw sondern nur ein JPG hast, kannst du im Menü Bearbeiten -> Voreinstellungen -> Dateihandhabung das flag bei "Bei JPEG-Dateien Präferenz für Camera Raw" wählen. Das führt dazu, dass auch JPGs über den Camera Raw Dialog geöffnet werden.

3. Du kannst eine Enstellungsebene "Belichtung" anlegen und dann in der Ebenenmaske einen Grauverlauf anlegen. Bei dieser Methode kannst du beim Erstellen der Einstellungsebene zumindest auch gleich die Blendenwerte angeben.

4. Eine neue Ebene mit einem Grauverlauf versehen und den Modus auf "Multiplizieren" setzen. Über den Deckkraftregler kann die Intensität angepasst werden

Viele Grüße
Sebi

Vielleicht war ich mit meinem Kommentar zu schnell...

... und man kann im Camera fast alles machen wie in Lightroom, außer eben das Anwenden eines Grauverlauffilters...

Geniale Wirkung

Ich wußte nie, wozu dieser Grauverlaufsfilter eigentlich gut ist. Beim Fotografieren habe ich nur einen Polfilter dabei. Das wird wohl auch so bleiben. Aber nach dem Video habe ich bei der Überarbeitung meiner Yosimite-Fotos doch einige Anwendungsfälle gefunden: Die Wasserfälle treten jetzt viel dramatischer zwischen den Nadelbäumen hervor und Sonnenuntergänge mit Grauverlaufsfilter-Überhöhung tuen schon richtig im Herzen weh. Das mit dem 'subtilen Einsatz' habe ich vielleicht noch nicht ganz im Griff aber missen möchte ich diese Funktion in Lightroonm nicht mehr! Danke für die Erklärung ...

Geld gespart

Super Beitrag, toll erklärt und spart nebenbei noch richtig Geld, denn diese Filter sind je nach benötigtem Durchmesser nicht gerade billig.

vielen Dank

gruß

Uwe Zimmermann

Prima Anregung ...

für die Bearbeitung. Werde es an einigen meiner Fotos mal ausprobieren, allerdings werde ich bei extremen Lichtunterschieden wohl auch weiterhin den "echten" Grauverlaufsfilter benutzen, denn wo keine Lichtinformationen da sind, kann auch kein digitaler Grauverlaufsfilter diese erzeugen ...

Gruß
Kirsten