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Geotagging

Gewusst wo

3.40206

Zusammenfassung:

Geotagging: Vor Jahren noch schwer vorstellbar und nur unter größerem finanziellen Aufwand durchführbar, ist es mittlerweile auch dem Otto Normalverbraucher möglich geworden, mit Hilfe von Software und einem GPS Gerät auf einfache Art und Weise Bild- und Ortsdaten miteinander zu vereinen, sodass man immer weiß, wo und wann man welches Foto gemacht hat.

Wir waren in Köln mit Jörg Regier unterwegs und haben das System getestet. Die von Satelliten ausgesendeten GPS-Signale werden vom Gerät empfangen und anhand dessen eine metergenaue Positionsbestimmung in Form von Längen- und Breitengraden errechnet. Die Koordinaten der geografischen Lage können dann mittels der Zeitangabe des GPS und der Kamera, den digitalen Fotos zugeordnet werden. Damit es da zu keinen fehlerhaften Ergebnissen kommt, sollte zuvor zwischen GPS-Gerät und Kamera ein "Uhrenvergleich" stattfinden.

Die Zuordnung der Daten erfolgt schließlich zu Hause am heimischen Rechner mit Hilfe der Zoner-Photostudio-Software, mit der man außerdem seine Fotos in Webseiten einbinden kann. Der besondere Clou dabei ist, dass jedes der Bilder ein separater Link mit den jeweiligen Ortskoordinaten zu einem Online-Karten-Dienst wie etwa GoogleMaps angehängt wird, sodass man per Mausklick sofort weiß, wo genau ein Foto entstanden ist.

Kommentare

Geotagging auf dem Mac

Da die hier vorgestellte Software nur unter Microsoft Windows funktioniert habe ich hier einen Link zu einem kostenlosen Programm für den Apple unter Max OS X. Diese Programm ist jedoch ein reines Geotagging Programm ohne weitere Funktionalität.

Geotagging von RAW Dateien

Für alle die, die wie ich im RAW Format fotografieren, wäre es interessant zu wissen, ob die Software auch die GPS Daten in eine RAW Datei übernehmen kann.

Technische Spielerei

Also ich werde lieber beim Diktiergerät bleiben. Das geht schneller, einfacher und billiger. Digitale Fotografie verschlingt schon genug bürokratischen Aufwand ohne diese technische Spielerei die nur wieder eine Menge nicht-kreative Zeit am Computer verbraucht. Ausserdem, ist ein Eintrag 'Köln Mediapark' nicht sinnvoller als eine kryptische, geographisch, numerische Positionen?

RE: Geotagging von RAW Dateien

Hi Sahneprinz,

die Software unterstützt mit dieser Funktion auch RAW-Dateien. Zoner PhotoStudio 9 ist da dieser Stelle ein vollwertiges Archivierungsprogramm und nutzt dafür neben dem IPTC-Standard schon das relativ neue, von Adobe erstellte XMP-Format, in dem neben den GPS-Daten alle Informationen über das Bild gespeichert wird, wie z.B. Kommentare, Kategorien, Autor , Copyrights usw.

Der große Unterschied zwischen IPTC und XMP ist neben unterschiedlichen Feldbeschreibungen, das XMP eine separate Datei anlegt, die an die Hauptdatei geknüpft ist. Beim IPTC Format wurde noch direkt in den Header der Originaldatei geschrieben, was so mancher RAW-Datei nicht so richtig bekommen ist.

Viele Grüße,
jregier

klasse Infos ansprechend

klasse Infos ansprechend präsentiert !

Ich werde die Software bei Gelegenheit testen und mal sehen, ob ich einen sinnvollen Workflow auch in Kombination mit dem RAW-Format finde.

Man kann natürlich Tagebuch führen - um den Aufwand kommt man aber nicht herum, sei es die Datenverwaltung (und -sicherung) oder das Geschreibsel.

Bleibt der Fimra Zoner-Studio zu wünschen, dass die Branchenriesen nicht solche Module in Browser und Bilddatenbanken demnächst einbauen (wäre als Modul für Lightroom natürlich sehr bequem).

grüsse
Stefan

Geotagging in Photoshop oder Lightroom

Hallo,

die Frage war ja schon zu erwarten: Also geht dies auch in den genannten Adobe Produkten, oder gibt es hierzu Plug-ins?

Gruß,

Tanja

Mac OS-X

@Sahneprinz:

Und dieser "GPSPhotoLinker" funktioniert auch mit dem im Beitrag gezeigten Sony-GPS-CS1KA bzw. kann dessen Logfiles korrekt interpretieren? Oder sind Geo-Logfiles genormt und bei allen Geräten gleich?

Ich nehme an, dass die spätere Einbindung in verschiedene Dienste (Google-Maps/-Earth, iPhoto, Lightroom, etc.) nicht vom Geotaggingprogramm abhängig ist, sondern dafür lediglich die angehängten Informationen verwendet werden, oder?

Auch mit Freeware möglich: gPicSync

Hallo,

hier: http://code.google.com/p/gpicsync/ findet man eine Freeware, die nicht nur Geotagging sondern auch noch Geonaming unterstützt. Das ist sicher einen Blick wert, wenn man an dem Thema interessiert ist.

Viel Spaß!

Hmm, naja. Den Beitrag fand

Hmm, naja. Den Beitrag fand ich dann doch eher dürftig. Bis auf "hey, es gibt etwas, das nennt sich Geotagging und damit verknüpft man mitgeloggte GPS-Daten mit Fotos" und "unsere Software kann fertige GPS-Daten mit Fotos verknüpfen" kommt leider nicht viel rüber.

Die eigentlichen Fallstricke, durch die ich mich gerade letztes WE gekämpft hab (mit Interesse, muss ich aber dennoch sagen - ein spannendes, für mich komplett neues Feld) um die im Urlaub getretenen Pfade adäquat im Nachgang auf dem Bildschirm betrachten zu können und schliesslich korrekt in den Fotos landen zu lassen, werden eigentlich nicht erwähnt.

Der Fairness halber muss man allerdings sagen, dass viele Dinge, die man zu Anfang wissen möchte bzw. muss eher zum Thema GPS und Navigation gehören.

- Zum Beispiel das Thema Datenformat:
Welche Formate der Aufzeichnung bietet mein GPS an, welche Formate benötigt die jeweilige Software (von der ja leider nur die der Firma des Experten gezeigt wurde).
Hier gibt es dutzende von Formaten, alleine von Garmin schon mehrere. Hier lauern also Fallstricke.

- Das Thema Genauigkeit:
Es wurde ja die Position im Teich im Mediapark gezeigt. Ich vermute mal, dass dies nicht am Wetter lag, sondern an einem Phänomen, welches wohl besonders diese kleinen, praktischen Bluetooth GPS-Mäuse und Geräte mit ähnlichen Chipsätzen (von denen es wieder diverse gibt) und eben auch diesen Sony-Datenlogger plagt und gern mit "Standorttanzen" bezeichnet wird.

In der Bewegung sind diese GPS Mäuse recht genau (auch Wiederholgenau). Verweilt man jedoch an einem Ort (Stativ aufbauen, in Ruhe Fotos machen, Pause machen, so zeigen die weitergeloggten Positionen nicht denselben Fleck auf (wie sie ja müssten) sonder tanzen mehr oder weniger wild umher. Es wäre interessant gewesen, den Tracklog der jeweiligen Aufenthalte zu zeigen. Es ist sicher ein wildes "Wollknäuel" mit ziemlichen Positionsausschlägen.

Das bringt mich zum nächsten Punkt:

- Editieren, Ansehen und Konvertieren der Tracks:

Für eine reine Positionszuordnung der Fotos möchte man natürlich am besten gar nichts machen müssen. Einfach die Datenmaus mitloggen lassen, zuhause oder am Laptop die Daten per USB abrufen und am besten noch beim Import der Fotodaten von der Flashkarte die Positionen ableichen lassen. In der ruhigen Gewissheit, dass das GPS jederzeit (im Rahmen seiner Genauigkeit) die unerschütterlich die richtige Position ohne Systemfehler und... ...und ohne Bedienfehler... aufgenommen hat.

Aber tatsächlich ist es so, dass man mindestens zur Absicherung der gröbsten Ungereimtheiten seinen eigenen Track auf der Karte anzeigen lassen will. Um zu sehen, ob das Gerät überhaupt geloggt hat. Und wie es geloggt hat.

Und natürlich möchte man sehen, wo man langgelaufen, gefahren, geflogen etc. ist. Nicht bloss eine Punktwolke von etwaigen Fotoaufnahmen.

Und schliesslich wird man öfters nicht umhinkommen, den Track etwas zu editieren. Und sei es nur, um die wildesten Standort-Tanz Orgien zu entfernen, wenn man ein von solchen Problemen geplagtes Gerät besitzt.

Gut, hierfür braucht man spezielle Software, die den Rahmen des Beitrags sprengen würde... aber sie gehört eigentlich dazu.

- Was wird alles gespeichert?
Nur die Lage - oder auch die Höhe. Höhe ist meist sehr ungenau. Aber man will doch schon wissen, ob ein Bild z.B. im Talgrund oder auf dem Gipfel gemacht wurde.

- Manuelles editieren von Lageinformationen:
Gute Tagging-Software sollte das anhand z.B. von GoogleMaps unterstützen. Z.B. nachträgliches Taggen von Analogen Aufnahmen, bei GPS-Geräteausfall oder Empfangsausfall (unterirdische Aufnahmen, Innenaufnahmen, enge Klamm etc.)

- Unterstützte Datenformate der Bilder und Ort der Ablage:
Gerade für RAW-Fotografen ein wichtiges Thema. XMP wurde ja in den Kommentaren kurz erwähnt.

ciao,
Torsten

Bessere Software

Ich habe mir vor einem halben Jahr den Sony GPS CS1 gekauft. Das Gerät ist gut, die Software könnte besser sein. Darum haben wir uns entschlossen etwas besseres zu entwickeln und kostenlos anzubieten: pixafe Earth. pixafe Earth verknüpft die GPS-Daten eines Geotaggers mit den digitalen Fotos. Es werden die Ortsnamen ermittelt und die GPS-Daten und Ortsnamen in die EXIF- und IPTC-Daten des Bildes geschrieben. Zu jedem Bild kann sofort eine Karte und Satellitenbild angezeigt werden Hier gibts die Software: http://www.pixafe.com/_earth.html

Verschiedene Software und Geologger

Hallo,

ich persönlich bevorzuge den Sony CS1. Für alle die noch etwas über andere Geologger und verschiedene Programme wie GeoSetter usw. erfahren möchten hier einige Testberichte:
http://www.byteyourlife.com/test/start/clear/index.htm

Werbung

Sorry, bisher der schlechteste Beitrag alller fototv Filme. Ein reiner Werbefilm für eine dürftige Software, kaum Informationen zum Thema GPS. Dass die Uhrzeiten von Kamera und GPS Empfämnger synchron sein sollen sagt schon der gesunde Menschenverstand.

Nichts gegen ein wenig Eigenwerbung - aber ein reiner Werbefilm ist peinlich....

Es gibt ein kostenloses Geotagging Lightroom Plugin

Hi,

habe gerade etwas gesurft und das gefunden:

http://www.hombertho.de/2009/01/20/geotagging-in-lightroom-einfach-gemacht/

Habs noch nicht ausprobiert, sieht aber interessant aus.

Den Beitrag fand ich, trotz Werbung ;-) , sehr interessant. Ich benutze schon länger zum Radfahren ein Garmin GPS Gerät, bin aber vorher nie auf die Idee gekommen die GPS Daten für meine Fotos zu nutzen. Geschweige denn, dass es Software gibt, die die Daten für mich synchronisiert. Wenn ich jetzt noch rauskriege, wie ich in meine sspro-Lightroom-Webgalerien Links zu den Kartenansichten intergrieren kann, bin ich glücklich.

Andere Spässchen wie, die Tracks und das editieren derselben, interessiert mich für diese Anwendung überhaupt nicht. Ich editiere meine Tracks fürs Radfahren, aber in diesem Fall interessieren mich nur die Wegpunkte an denen ich das Bild gemacht habe. Und wenn die 10 m versetzt sind, macht das auch nichts. Eine Software (oder LR Plugin) die mir fix die Daten synchonisiert ist dagegen sehr wichtig. Wichtig ist auch, diese Punkte später in der Webgallerie durch Mausklick "anfliegen" zu können.

Daumen Hoch für den Beitrag!

Gruß

Ralph

Insgesamt ein netter Einstieg

Insgesamt ein netter Einstieg ins Thema, aber mehr auch nicht, sofern man keine fremde Software nutzen will.

Eins hat mich dann doch sehr irritiert. Da kam im Programm der Hinweis, dass die Originaldatei überschrieben wird, und einfach ein Klick auf ok. Hier fehlen mir die Infos, ob diese Maßnahme für ein Foto "gefährlich" sein kann, welche Folgen das haben kann. Immerhin überschreib ich nicht einfach so meine Originale...

Ralphk, danke für den Link!!