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Ethik und Moral in der Streetfotografie

Ein FotoTV.Tech Beitrag

3.644735

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Filmlänge

26m53s

Sprache

Deutsch

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Filmtext

alle oder bekommen seiner neuen Folge von Foto TV Tech Frage sich stellt ist ist das auch bei Tech Sendungen heute geht es nicht um Technologie oder um Techniken heute hielt Ethik Moral ähm um rechtliche Fragen um das Ganze Modus immer Spiel Foto über den Wasser spielte soeben im Studio und Jangtse vielleicht zu den für Mitte Wasser schon gesehen die Wert vor einigen Wochen veröffentlicht haben abzunehmen stellte sehr starke Reaktion darauf RAM gelang es Entsetzen teilweise will durchgesehen Applaus Inhalt gleich an um vorher haben eine eigene Meinung zu haben es Ihnen ganz kurz gesagt darum Sebastian hat auf meine Bitte hin und Techniken gezeigt wie man kümmern draußen fotografiert dabei quasi unsichtbar es nicht bemerkt wird und dar sehen ist Viele Kommentare zu kommen ungewollten das zum Anlass nehmen heute mal paaren ist immer noch mal zu vertiefen ganz genau ähm wir müssen glaube ich nach dem Vorgespräch einige unbequeme Positionen auch nochmal aussprechen aber wir wollen auch noch ein kleines bisschen den Eindruck relativieren davon leicht durch diesen ähm einzelnen Fisherman fange vor rufen wurde ähm dass nämlich auf unsere Kappe das vielleicht der Einstieg in diesem Film sehr Apropos brutal war am euch oder noch einen Film über die rechtliche Aspekte des für Foto Film nachgeschoben und da sie auch schon wieder sehr viel ausgewogene geworden null Komma vier mehr alle möglichen Zitat aus dem Film uns dabei ein erster Erdmann ganz trivialer nicht trivialer kommen habe ein einsetzen Grundsätze Kommentar ich finde die Bilder im Gegensatz zu den des ersten Films nicht einmal ersten Film bei Willich als für Foto Behauptung nach sollte die Fotos in diesem Innenstadt sind ähm Buntheit etwas anhand von alles natürlich auch onkologischen verständigt bei dem ersten Chip der gezeigt wurde sollen Portraits von hier aber natürlich auch man sehr viel höher man Bilderordner populär zusehends und die für Luft viele Jahre Zeit hat die zu erstellen und beidem kippt über lange Zeit Tagung Dienste eher darum wirklich diese Technik zu zeigen und wir es natürlich etwas völlig anderes mit einem Kamerateam was für mich auch völlig neue Ort im Schlepptau quasi in die mehrerer zu gehen einen noch zukommen Industriestaaten ich und dann noch einen Dispute stehenzulassen Paris natürlich quasi Widelux Spielerinnen sei numerisch selbst überrascht gewesen werden schon sehr schwierige Situation vorgegeben wurden Nutzer man nur was von ihm auch sagen musste man sich die großen Rahmens für Foto Fotografen dies anschaut eine ähm Scanner Kapitel das dort erscheint auch einige viertausend Aufnahmen gemacht von denen einige wenige erkennt und diese noch Punkt ganz klar so und auf dem Gelände sondern wesentlicher Punkt öffnet oder wirklich nicht davon aus Kinder hundert Verpackungen gehabt die gehört ein Prozent ist also liefert mal so fast man den ähm ManU ist unwahrscheinlich viel Geduld haben und vieles geht einfach den Daten gibt es zum Glück Digitalfotografie Sommer hat sich das gehabt können sondern es oft in Tusk Auckland Rahmen Komma zueinander und beim nächsten Gruppe von Kommentaren und ähm da wohnen Anzahl der Stellen gesagt ähm es gibt Foto das Bild Foto trafen die das auch anders Jahrhundert Schließung angefangen wieder Thomas neutral technische gelte Ende Betrag halber sind alles eine Beratung wie ich Aufseher schätze und ähm die wunderbar Street Fotos machen Indien stehen nur die gleiche Art und Weise doch muss man sich so wirklich nichts vormachen dass dort nach anderer Arbeit dem Methode angewendet wurde das kann man auch zwischen nachvollziehen immer zwei Beispiele wird muss Leute heute lange und Super tolles Eindruck gemacht hat was man im Internet runterladen können man das freie kreieren diese Sahara angeht und erklärt ein bisschen sollen Philosophie Christenko Begriff die man kann über den allerdings tauche zwei Kitzingen Sendung YouTube für jeden zugänglich für die Designer Rang ins Versatz Haltung die ist ziemlich identisch Ergebnisse ganz dicht andere daran fotografiert sie geht dann an ihm wobei die und man sieht sehr sehr Chemie des Multi sprang man er ist man sich orientiert was sie gerade passiert wenn der Cent längst weiter ASA soll Stasi wenngleich Situation wie sich das Institut dreihundert Tisch älteren nur den wittert Kairoer linear Woche hier Interview Härtetest den Wagen Photographers einer erweist sich wirklich geht und der L zustande oft solche Sätze sagt Liliana sitzt entschied Bildrechte und setzte siebten befindet kaut Kaugummi und flüchtete Prudential schleicht zwanzig Minuten Minderung des ist die Situation Ausgangssituation für den Foto ähm das Kind manchmal bestimmen entzaubern aber Zoo Entstehung Street produzieren unter die Kritik führen hinzumalen große strenge aufzeigen über Lichtjahre separat besprechen zu meiner gehen sagt es verwerflich abends erneut heranzog Geräuschen uns dies abzulichten ohne sie fallen zu fragen unter gab seinem zweiten Strand von Kritik des hieß wenn man die wurde schon vor vier Unruhen zu fragen dann muss man nachher wenigsten die sprich die neue erste Schattenwurf haben ist Streetphotography denkbar Wohnung vorher mit den Leuten Blickkontakt aufnähmen Smudo auf sie zugehe ist untersagt ähm Durchgang vorbei also im achten neunzig Prozent könne ein sprechen die Kranich weil damit nämlich quasi völlig los dieses wird soll Ausländer sich befinden Beweis sicherlich wolle sich ergibt wenn man oder man Foto ist vorher ein Blickkontakt herzustellen und es kommt aber wirklich ganz individuell auf die Situation anderen Wissensstand hinterher noch kubischen Street Foto oder ist eigentlich ein Porträtfoto worden und deswegen sage ich mal in den aller allermeisten Fällen dieses sowohl dass die Situation unverstellt seien sowohl ist dies Jahr Grade das Industrie Fotografien deswegen ist die Kontaktaufnahme vorher nicht legen sondern die absolute aus drucken also ein Foto wo ich oder Frage wozu beleuchten sprechen ähm fällt vielleicht nicht unter die Definition von für verteufeln wo man nämlich die Situation wie sie wartenden darauf Einfluss zunehmend ablichten Ausgaben weiteren Kommentar die Seite jemand ähm kann nach schafft es nicht nur die erhält das unter das im Prinzip wie Foto liegt nicht möglich wäre wenn man mit den Leuten vorher man doch Hinweis dass es fotografiert Raum einen starken Button könnte der das war natürlich schon normal Probleme auch ähm Kräfte des ins beim Strand oder Leserreise werden sagt wurde der gut wie das Tragen davon leicht noch mit das Foto zu machen aber muss man hell oder dazu fragen ob es Tat eine Position dazu das nützlichen dem Tipp im bis hin stark zu kurz gekommen natürlich spricht überhaupt nichts dagegen danach mit dem fotografierten dann auch den Kontakt zu treten beginnt sprechen Zusagen deutlicher dem Foto gemacht wenn ich tragen in den Bildern das zu veröffentlichen und dann vielleicht auch ergibt sich daraus auch mehr dass es aber auch eine Frage der Situation als es ist durchaus nicht so dass Ende das in jeder Situation gelingen kann man auch in Zeit hat das zu tun das heißt als Fotograf fiel nicht ganz besonders wichtig ähm Situation Gerichtsentscheidung Situation gerecht zu entscheiden heißt wirklich individuell Zusagen letztes es angezeigt die Linien den anzusprechen und Fragen oder Diesel diese Zustimmung zu ersetzen manchmal fast auch einfach ein lichtfilmen desjenigen wären damit signalisiert des fotografiert worden und hat sicherlich ist der linke bewaffnet werden oder sind andere Äußerung und ich muss ähm unterdessen legen besonders wichtig auch weil man Arbeit Für bestimmte Grenzen nicht überschreiten darf nicht einfach nicht überschreiten für mich ist völlig klar Berechnungen entblößte parat würdige Entstellung oder was auch immer ist es kommt darauf an Wellen auch die die die Person an sich ist ja häufig gar nicht das entscheidende System nicht wie Person hierzu im Foto wir willkommen schon die moralische denselben immer meine Praktikabilität Kranke dies dadurch die durch die Maße Massen Foto hier machten Foto war haben könnt ihr sagen Bilder von machst ähm dann mussten wir die Zeit nehmen silbernen der zu sprechen das wurde aber den Fluss Bäume fotografieren so Unterbrechung der sich dann letztlich nur noch geringer raus unter und Fotos Arbeit ist die Frühjahr und finden Sie das da setzt nun natürlich eine Belange das Bruders Foto haben möchte so gute Fotos machen möchte über die der Personen die dort abgelichtet wird man das noch Abwedeln richtete ist er nur so menschenleere schon beim Namen nennen ähm denn das leitet dann über in diese moralischer Thematik haben ja Weichenstellungen ähm mittlerweile veröffentlicht über die juristische immens Ion und seinem die einem Juristen oder den gehen Gesetz unterstellt man Jahr Versorgung Komponente von Moral Politiker dahinter Landsleute Gedanken gemacht was so machbar seien und was nicht welche schon eine eine Bewertung ein und die rechtliche Lage ist erstmal Zwergwale wird gesagt wenn du jemanden formatfüllend alleine die Person darauf falls anders genauer hin zum auf und Rosen dann geht das somit einstimmig Einstellung mit dieser Person Zustimmung könne der Sommer um Bilder von diese leichter zu machen es ist also wir Konsum finanziert Tiere fotografieren die Zustimmung desjenigen der bewaffnet und in vielen anderen Lebensbereichen gibt es auch klar regeln die ähm durch niemanden Zweifel ziehen oder als ist klar und einer Verkehrs am bestehe dass ich beruht stehen zu werden und es klar dass man Auto nicht ins Halteverbot bewusst den Einstellungen und weiter Spur packen es klar dass sich Kinder stetig fünfzig kam Nachfahren auf will ich bin aber doch auch drei geht an einen oder anderen Stelle wohlwissend dass es diese Grenzen gibt diese auch zu überschreiten dass das meine persönliche Entscheidungen Icons dann die Konsequenzen natürlich auch tragen dass heißt ähm jeder wird vermutlich ähm malerische Situation geraten sei ein oder das vielleicht auch sogar im wirklichen Leben immer wieder vor diese Frage gestellt werden hinter natürlich gesichtet verantworten nun also wenn man eben ähm bestehendes Recht für seine eigenen Belangen interpretiert zeigt Model aller man dann muss hatte sich auch Gedanken Roman wie argumentieren dass wie wie ähm betrage die Konsequenzen Wasser man welche mit welchem Recht nämlich Buildings rechts hinaus heraus und sollen das im angefangen Roma zu sprechen eine wichtige Thematik jedoch nicht im Film Mittelmaß schon mehr sofern gezeigt haben die Reformer besprechen Solbes gestellt Leute hier nicht bloß es könnt richtig versehen dieser moralische Aspekt glaube das wird das mit gesunden Menschenverstand zu tun ich musste mehrere die Situation angucken die Person angucken von für nicht den Strahlung halt Fällen Fällen wird diese Personen irgendeiner Weise in ihrer ihre in ihrer man Jahr wird Jahre abgesetzt oder entwürdigt oder sonst um den eines kann diese ISO vollkommen tausend also ist will kommt überhaupt nicht infrage Gesichtern dieses Foto nun dennoch vom verwendeten Begriff Punkten ein sechster zweier Repositionierung Art erstmal das allgemeine globale recht dass derjenige hat eben nicht zur Fotografie zu werden dass diese Fotos veröffentlicht werden und ähm die Belange zu versuchen Kunst zu schaffen zu machen nun und in dieser Abwägung solange Duo des Lichtes geführte sind Person herabgewürdigt wird kann zu verantworten kann genau weiter Frage gesetzlich stellt ähm ist will ich auf der Straße man fotografiere uns ähm dieses Bild Verwendung ist eigentlich diese Person obwohl eventuell formatfüllende so dass er die russische Definition zeigt das eigentlich die Polen die die Person und seinen führte seien die Sie zum ausfiel Fotografie aus Wikipedia mächtig Fall Menezes teilweise vorlesen ähm die abgelichtet Menschen werden nicht als Brutpflege strahlte und sind nicht als Privatperson gemeint sondern als anonyme Figuren einer allgemeinen menschlichen Situationen ein Straßenfotografie zeigt nicht eine den Fotografen bekannte Person einer Pose auch nicht im Unterschied zur Fotografie der aber hat sie eine öffentlich bekannte Personen sollen immer eine menschliche Grund Situation des Alltags auf der Straße hohe Strafen Juli Straße sein muss das fanden sehr anders Kante Definition Ision weil sie hier im Prinzip vielleicht Größen könnten dann kleines Kirche auf macht das dann eben doch zu tun als der eben leichter umgeht die Person Marc Ludwig lagern fotografiertes Reisemarkt Ludwig ins öffentliche Licht zu zerren sondern bevor sucht der anderes Verfahren der genau besessen ganz wesentlicher Aspekt ist es versucht dass Streetphotography Jahr immer auch ein Einstieg folgt Dokumentation von Zeitgeschichte es hier geht es nicht um den marktübliche gehts um die ähm um die Bewegung um die Konstellationen dieser Person zu Architektur sondern Person es geht um Kleidung es geht um alle möglichen Dinge die sich Gehalt auf der Straße in der Situation je Doc war wird zu einer gesamte Komposition Vereinen dieser involviert es festzuhalten Foto optisch und Bilderliste Personenwagen vielen diese schöne beliebig austauschbar sie ist nicht relevant also nur ein im sonstwie folgen Foto Nehmens ähm Ägide sei nicht man konnte den Kopf aus Aufnahme Foto weiteren Funktion die absolut oder solchen wichtiger Hinweis darauf dass die eben nicht die Person selber gemeint ist wenn das handelte wäre der gerade beim Bewertung Prints und soll dabei Winkeln gerne wirklichen Parion fotografiert wird das Paparazzi der die sie nur die Person dann nicht dass der Macht Handwerk gibt gaben uns in in der alles viel Photo vier solchen ähm Beach Gandhi auf die Personen auf die individuelle Person kann so recht also können für den guten Gründen durchaus als aus der ist auch ähm also einen einzunehmen doch das Thema nehmen kann unser ein OK sind meine Fotos sagen etwas über diese dann spezifische Person aus oder sagen etwas über eine Runen Befindlichkeit aus über eine Konstellation auf der Straße ein größeres tatsächlich an das innere sagen diese Person ist darauf sich keine Bilder im Foto in hellen Gesichtserkennung damit sie Diskussion verändert das hat der letztlich dann auch relevant in dem Fall wenn jemand jetzt acht ich bin einverstanden mit dieser Veröffentlichung beim Spiegel natürlich in dem Moment juristisch gesehen dass der wohl Rolle des iPads Person auf diesem Foto erkennbar ist sondern reduziert sich das ja auch auf die Frage gibt es von dieser Person endet bestimmen Sie diesem Foto aber vorher spielt des wie dieser Canon Street Kultur und sich Motive keine Wohnortes ebendiese oder Name so Sie eine Auswahl interessanten weiteren Punkt ähm was passiert einig bei Fotos Rom man keinen Blickkontakt mit der fotografierten Person hat einen minus eins für Foto ansehen dann dann ist diese Personen nicht zu uns hoch und nicht den Blickkontakt zum Fotografen hat wird zumindest weil empfinden nach viel anonymer nicht der mich persönlich im Vergleich seiner Person den direkten Blickkontakt suchte der mir ein Foto mal haben aus seinem Portfolio der haben das neue Extender gewandert ist und da schaut diese Dame direkt in die Kamera tausend Porträt das kein Streetphotography Kanzlerin darum würde doch Kontakt früher stattgefunden und darauf das Einverständnis Sonde ein ist dieses Foto entstanden die gibt es noch kein Zweifel anhand Zustimmung zum Beispiel nun das wäre aber ein Porträtfoto dass es nicht mehr hier keine keine Konstellation auf der Straße oder in den Köche oder wohl dass das Foto gemacht ist wodurch wird hier geht es ganz offen sieben die Person ganz genau unter Bild noch diese und Kanal dies nicht auf die Person kann einerseits Baumrinde waren die Personen die Kamera Cook kann nicht tritt sie als Person viel stärker haben hervor sicher ist dass der Fall und das andere ist auch hier der wirkliche Kontakt vorher stattgefunden deswegen wissen zugesehen eben kein Street Schrägstrich Situation Foto mehr deswegen Susanne langsam Muslime über das von unterhalten was glaubst oder kamen die Schar von der Reaktion auf den finden wir haben natürlich auch vollkommen überrascht also ich kenne als lange erst die Fotograf natürlich diese Diskussion sie ist wenn man seinen gut gezeigten Ausstellung mischen viele Ausstellung macht mit Institute bis erstmal das Interesse für die für den künstlerischen Aspekte hoch aber mindestens nach der zweiten Frage kommenden sofort die Frage wie ist es mit Zustimmung Personen jetzt fotografiert und dann brenzlig da häufig mit Diskussionen jedem vielmehr in den Vordergrund tritt als da künstlerische Aspekt Sie beachten wieder das ist dann dann so heftig wird das habe sich unter den wird Linie dann geht das ist dann schon wirklich Überraschungen kann es nicht richtig verstehen Holz gelungen üben vielleicht nicht nur an einer Samuel medialen Übersättigung ist es im nur so dass wir von sich all diese Namen Fernsehsendern gefüttert werden von vielen vielen Nachrichten und Sendungen die müssen alle was zeigen unter werden ginge halt auch sehr hochgespielt das mit Filtern mit der Kamera automatisch gleichen preislich nicht Vergewaltiger oder einen Kindermörder oder Neueres oder was weiß ich nein es sind eben neunundneunzig Komma neun Prozent der Menschen sind ganz um eine haben auch ganz normale ähm und hier für hier tun für handeln und die weißen auch nicht also das muss was aber vor aller Augen halten es sich darüber sprechen dass hier aus Freude an der Fotografie am Bild ein Foto gemacht wird ähm nochmals wird niemand vorgeführte zunehmend ähm fertigt gilt gemacht mit dem Foto einer Person was nur mit dieser Person hätte macht kann werden können sondern ähm verdient auch nicht wirklich für seine Fotos von sein Sony mit Institutes das gleiche aber wichtig zu wählen jetzt Sinne ähm Streetphotography nur beim beim fotografieren solcher Street Fotos beispielsweise vor der auskommen was Canon Werbung gut geeignete Panorama Kampagnen den völlig klar dass es aufwendig völlig klar L die Person wird angesprochen es gibt Modelrelease gibt auch schriftlich und ästhetischen darum das anders Motive besonders Model sind im Fall könne zufällig daran geraten wäre auch sehr wohl Anspruch auf Bezahlung hat sich durch August arbeiten wir gegenüber Streetphotography die jetzt hier nicht auf direktem Wege zu einem wahnsinnig dicken Bankkonten führt das ist völlig die beiden Filme dann der Fotografen macht der ähm runzeln Film erzählt hat das der das Gefühl Wörter früher hätte er mir Straßenfotografie sehr einfach mal können die Leute wären sogar erfreut gewesen hätten danach hier gemerkt haben Hunderte waren gern mitgemacht das war wie ihre das von fotografiert wurde das ausgeführt das seit Sie indem Wellness die Wende gegeben hat es das völlig ändert hatte kündigte die Fotografie so ohne weiteres machen die früher gemacht hat weil die Leute Löhne Grund abgehalten dazu haben wie Flüsse das auch und zweitens wie passen das dazu bitte schön dass wir heute in Facebook Fotos Dann aus dem Privatbereich wären Online stellen was die ganze Welt sehen kann sehr Beispiel ist Höhenflug half stark oder stark Unterschiede wenn ich mich im deutschen Raum aufhalten dann ist das ausgeprägter von sonnig Erlebnis persönlich gar nicht nur so heftig also ich alte wie nicht Gegenwehr gegen Fotografie ist die Fotografie von den fotografierten Person aber wenn man sich zum Beispiel Asien aufhält fest im Griff überhaupt überhaupt kein Klima die Leute lassen sich viel leichter einfacher fotografiert trifft Minen auf die Vereinigten Staaten zu egal ob Ost oder Westküste in unseren Städten ist es überhaupt kein Problem dort ist die Fotografie zu machen und wo man meinen wurde aus dem Bauhaus ist die hellen hier rechtliche Fragen wird viel relevanter wollen denn ganz andere Summe umgesetzt vor welchen Gerichten wohl nicht nur die Rechte erkämpfen und die Frage warum auf der anderen Seite finden in in den Medien insbesondere Internets weil das Flickr oder dafür oder sonstwo so die würde sehr freizügig sind mit ihren Abrieb parat leben will ich kann nicht beantworten stellen die mich erstellen will diese Frage auch häufig und ich finde überhaupt könnt können dieser wirkende wird man wohl auch nie von mir ein Foto in Facebook oder für dafür kein ist es gibt es dort nicht sicher auch können kaum dort ähm ich liebe kann wird auch ist Unterschied vielleicht er dass sich ähm innen einen selber die Entscheidung treffen und das Sinnes wie Fotografie abgenommen wird dass es möglicherweise wenige die Fotos sind Flickr Facebook anschauen Inseln dort Fotos können bei denen ganz offenbar die fotografierten Personen niemals gefragt Cologne noch keine Entscheidung Gewalt darüber hat Moby Foto veröffentlicht wurde oder nicht oder veröffentlich und dort sind dann den sprechen Suchfunktionen nächsten Jahren haben A weltweit sind waren in den Jahren Sebastian unsinnig sich beim zählt in laufen Gefahr sitzen bei der Flucht vor dem Print mit dem Show vier schwierige sagen schwieriges Thema weiterhin malen Sie können sich auch keinen moralisch verwertbaren Standard gesetzt ist Entscheidung den wahrscheinlich hier doch für sich zu treffen hat und das muss man auch sagen indem man nun das ganz praktiziert wird ähm bewegt man sich außerhalb eines eines legalen Rahmens werden die Frage von einem zusteuert sagte wie kann ich Leute unbemerkt also unverstellt erwischen und dennoch legal korrekt und moralisch in der komfortablen Zonen ein der wirklichen gewaltige Frage und die ist doch dieser total berechtigt können Sie ist nicht so einfach zu beantworten kann dass ich kann also Mainstream Foto machen ich kann hinterher geben hingehen und dann umgerüstet viele zu seinem wirklichen Schriftstück unterzeichnen zu lassen Kontaktdaten austauschen was so ziemlich auf von dann bin ich für nichts mehr so durch Leser normal legal korrekte dicken moralisch korrekt die Frage ist nur das nicht dann wirklich den Rahmen sprengte man diese Frage Leben schon sagt sie muss jeder für sich selbst beantworten will nicht dass unheimlich etwas anderes auch nur aber dessen holen so wäre mir Fotos durch zeigen können von einrastet schlimm wo der filmische kurzer zu Jahre sind Lasko und strahlender steht ein wunderschöne indischer sie mit diesen Film pro wollen davor das und nur dieser stritt Flur steht für Minute verbrauchte steht also darauf dass man meinen könnte man diesen Minute ergeben und die Situation also Fotos entstanden das in Verwandter Freund von ihm dieses Foto gemacht hatte stand direkt in welcher Situation genutzt nicht quasi nehmen ihn für hockt unter mehreren gleiches oder beschlossen und hat eine wunderbar Geschichten rennt räumlicher in angesprochenen das Foto gezeigt Jahren köstlich gelacht und wir haben das Icon Volk dar was das dass das auch veröffentlicht veröffentlichen werde Unterfangen überhaupt nicht anständig also sehen auch ein Zeichen dafür dass oftmals zu Geschichten hinten dran hängen ich ab auch mit einen mit jeden Kontakt bis heute hellen und will kann sich auf die Arbeit begeistern so ist es gibt sondern sehr schöne Polsich gehört Street oder Wesentliche offen machen kann auch wir das vielleicht die persönliche Note am Schluss dieses nicht so wie unserem ersten Film gezeigt dass Sebastian empfiehlt niemals mit den Leuten hinter Kontakt zu treten das passiert kann ich selber Kenner dass aber meiner Reisefotografie entstehen wunderbar Situationen darüber dass man das Foto Nachthimmel bedeuten heilt ähm dass sie sich freuen dass sie fotografierte die lachen wir man kann die das Foto schicken hat darüber Kontakte die auch über solche Moment hinausreichen waren vor dass diese neun schönes Mittel um Leute Kontakt zukommen und haben wenn man diesen einmal nicht etabliert sondern für das Foto die voller Foto DMC Haushaltes legalen Rahmens bewegt wurde solchen wenigstens User moralisches Konzepte Hintergedanken das ist sichtlich glaube lauwarm sich für die Bilder machen und das muss neunzehn Spiegel schon können und sagen können dass sich Hamas es in Ordnung aber das war noch ein bisschen klären bekommen nochmal einen und Opposition aufbringen wesentlich moralischer Instanz die man sagen kann wie man es machen kann oder muss werden wir wollen oder können wir uns da durch den finden wir ja Diskussion Bereich weiter eine Kommentaren unter diesem Film ähm ansonsten Herr sind ein zu schauen wir das nicht mal Fragen stellt das ist nächste malt es kann gut für

Zusammenfassung:

Da der Film von Sebastian Schmidt "Streetfotografie 1 - Das Weitwinkel im Einsatz" zu heftigen Diskussionen geführt hat, haben wir dies zum Anlass genommen, uns in diesem Zusammenhang mehr mit dem moralischen und ethischen Aspekt der Streetfotografie zu beschäftigen.

Dazu haben wir Sebastian Schmidt ins Studio eingeladen, um mit ihm eingehend über Tabus und Regeln in der "Zusammenarbeit" mit fremden Menschen auf der Straße zu sprechen.

Hierbei geht er besonders auf die Notwendigkeit des unerwarteten Fotomoments in der Streetfotografie, sowie auf den damit einhergehenden Unterschied zur Portraitfotografie ein.

Sebastian stellt auch klar, dass es immer ein Abwägen zwischen den Interessen und Rechten der fotografierten Person und denen des Fotografen gibt.

Kommentare

Streetfotografie = Missachtung der Intimsphäre

Ich würde es nicht akzeptieren ohne mein Wissen und ohne meine Zustimmung fotografiert zu werden. Egal ob die Bilder veröffentlicht werden oder nicht.
Ich habe das Empfinden, dass versucht wird das Thema schön zu reden oder zu bagatellisieren
Ich hoffe, dass dieses Thema mit diesen Beitrag nunmehr ein Ende findet.
Langsam bin ich verärgert.
Gruß:
pegs

Nichts Neues, nur Rechtfertigungsversuche

Leider bringt der Beitrag nicht Neues:

Sebastian stellt jetzt nochmals explizit dar, dass er meint, eine Zustimmung der fotografierten Person ersetzen zu können. Er meint weiterhin legitimiert zu sein, Menschen fotografieren und ohne Zustimmung veröffentlichen zu dürfen, da sonst der Aufwand zu hoch sei und das "Geschäftsmodell" nicht funktionieren würde. Veröffentlichungen meint er als Künstler vornehmen zu dürfen, ohne die Zustimmung der abgebildeten Personen zu haben.

Die Querverweise auf andere vorsätzliche Rechtsverstöße, z. B. im Straßenverkehr, sind wenig hilfreich. Dort handelt es sich um Verkehrsrecht, bei der unerlaubten Veröffentlichung von Fotos um Privatrecht.

Die Hinweise auf Veröffentlichungen in Facebook gehen fehl. Hier gibt es Bilder, die von den abgebildeten Personen selbst eingestellt worden sind - das entspricht deren Persönlichkeitsrecht, damit wird jedoch nicht die Erlaubnis zur Veröffentlichung anderer Fotos gegeben. Es gibt Bilder, die mit Zustimmung der abgebildeten Person veröffentlicht worden sind - also rechtlich in Ordnung. Und es gibt Bilder, die ohne Zustimmung in Facebook veröffentlicht worden sind - das ist nicht zulässig.

In dem Beitrag "Bildrecht in der Streetfotografie" ist die Rechtslage bereits klar dargelegt worden - eine Veröffentlichung ohne Zustimmung der abgebildeten Person ist rechtlich nicht zulässig.

Warum jetzt in dem Video versucht wird, Sebastians Fotos mit Hilfe der Wikipedia-Definition für den Begriff "Streetfotografie" rechtlich umzudeuten kann ich nicht nachvollziehen. In dem Beitrag "Streetfotografie 1 - Das Weitwinkel im Einsatz" stellt Sebastian noch dar, dass es ihm ganz zentral um den/die Menschen als Motiv geht (ab Min. 7:17, Menschen mit ungewöhnlicher Kleidung, seltsames Verhalten von Passanten, kuriose Körperhaltungen). Im Widerspruch dazu wird im jetzigen Video die abgebildete Person als irrelevant bezeichnet.

Aber auch die Umdeutung in Kunst legalisiert keine Veröffentlichung ohne Zustimmung.

Das sollte jedem "künstlerich ambitionierten Streetfotografen" klar sein, wenn er ungefragt Menschen fotografiert und anschließend feststellt, dass er an einen "prügelnden Prinzen" geraten ist. Oder wenn er ohne Erlaubnis veröffentlicht und anschließend eine Abmahnung bekommt, für die er dann die Kosten tragen muss.

Dieses Video hat nicht zur Erhellung beigetragen. Ich werte es als den missglückten Rechtfertigungsversuch eines Fotografen, der die Persönlichkeitsrechte der fotografierten Personen vorsätzlich missachtet.

Gruß

Ralf

"Schwieriges Thema! (Zitat Marc Ludwig)

Das stimmt wohl, wie den Reaktionen auf den Street-Weitwinkelfilm zu entnehmen war.
Gut, das ihr diesen Film gemacht habt und damit die Intension hinter dieser Art der Fotografie, die sich eben in vielen Fällen in einer rechtlichen Grauzone abspielt,verdeutlicht habt. Ich stimme besonders was den moralischen Ansatz angeht mit Sebastian Schmidt überein. Wie weit man dann bei der Veröffentlichung geht und ob man bereit ist, die daraus möglichen Konsequenzen zu tragen, muss jeder Street-Fotograf für sich selber entscheiden.

Ihr hättet euch wohl einiges an Aufregung erspart, wenn ihr das in Thema in einer anderen Reihenfolge eingeführt hättet. Zunächst eine grobe Beschreibung des Genres, dann die rechtliche und moralische Beleuchtung des Themas. Danach wäre dann reichlich Platz für die eher technischen Betrachtungen wie den Weitwinkwelfilm. Und mit einer entsprechenden Einführung, wären die Reaktionen sicher wesentlich unaufgeregter gewesen, auch wenn Street immer polarisiert.

Wie gesagt, gut, das ihr diesen Film gemacht habt denn er erklärt einiges und ich würde mir wünschen, dass das spannende Thema Street-Fotografie bei euch weiterhin Raum bekommt.

Viele Grüße
Holger

Rechtsbruch mit Vorsatz...

würde das ein befreundeter Rechtanwalt vermutlich nennen und hätte sicher ein Arsenal an Paragrafen dazu parat.

Ich bin nun kein Jurist, finde aber den nonchalanten Umgang mit der rechtlichen Situation zumindest bemerkenswert.
Ich würde gerne mal erfahren wie die Erfahrungen von Profis anderer Metiers sind.
Ein Architekturfotograf, der Aufnahmen veröffentlicht, die unter Missachtung der Panoramafreiheit entstanden.
Ein Werbefotograf, der ein markenrechtlich geschützes Produkt im Bild hat.
Meines Wissens hagelt es hier geradezu Abmahnungen und Strafzahlungen.

Oder wie ist es mit Bildern anderer Fotografen, die ich klaue und selbst veröffentliche?
Ich das auch ein Kavalliersdelikt? Ich finde nicht!

Wenn es dann jedoch um Persönlichkeitsrechte geht, hört der Spass endgültig auf.
Die leicht anmaßende Rechtfertigung für planmäßige Missachtung einer nun wirklich eindeutigen Rechtslage,-von wegen Grauzone- finde ich schon "irritierend".
Ebenso der Verweis auf Kollegen, die es ja ebenso machen.
Was für eine Rechtsauffassung ist das denn?
Wer gibt die Werte vor? Wikipedia, Sabstian, oder das BGB?

Hier unten lese ich übrigens gerade:" Learn photography online":Fototv.com
Super wieder was gelernt!

@HansHermannHuber: Rechtsbruch mit Vorsatz

Hallo Hans Hermann,

hier ist ein Link zu einem Kommentar von MACFOCUS, eines Journalisten/Fotojournalisten (http://www.fototv.de/streetphotography_1#comment-15104), der zu dem ersten Video "Streetfotografie I: Das Weitwinkel im Einsatz" Stellung genommen hat.

Gruß

Ralf

@ingwio

Meine Rede.
Bin zwar kein Fotojournalist, aber ich sehe es auch so. Und Gott sei dank auch die meisten anderen Kommentatoren.
Man darf man sich auch nicht wundern, dass die Leute alle abweisend auf Kameras reagieren, wenn Ihre Persönlichkeitsrechte derart mit Füßen getreten werden.

Moral-Wächter

Ist es nicht schrecklich, wie viele Menschen (Zuschauer von Foto-TV) sich hier zu Moral-Aposteln aufspielen?
Es erinnert so ein wenig an die Politik. Alles das was die Regierung beschließt, wird erstmal von der Opposition nieder gemacht. Eigene Vorschläge meistens Fehlanzeige.
Ich würde auch gerne mal wissen, ob die Kritiker von Sebastian Schmidt sich wirklich in der Praxis mit der Streetfotografie beschäftigt haben?
Und genau das ist unser gesellschaftliches Problem. Es wird erkannt, dass sich jemand etwas abseits von unseren Gesetzen bewegt und sofort wird drauf los geschossen. Das sind unsere Ethik- und Moralvorstellungen!
Nein, danke!
"Der Straßenfotograf schafft nicht etwas, was es ohne ihn nicht gegeben hätte, er macht es nur sichtbar!" Zitat aus Wikipedia.

Streetfotografie abschaffen / verbieten?!

Wenn ich mir diese ganzen Negativ-Kommentare betrachte komme ich rein rechtlich gesehen zu dem Schluß, dass man ein Gestz erlassen sollte, das die Streetfotografie verbietet. Wir leben ja schließlich in Deutschland und da gibts für alles ein Gesetz. Es kann nicht sein was nicht sein darf. Aber macht das Leben dann noch Spaß? Wo bleibt der Spaß an der Fotografie. Oder tun hier ausschließlich Juristen ihre Meinungen Kund? Typisch deutsch. Wo bleibt die Relation? Jeder Mensch bzw. Fotograf ist für sich selbst und das was er anderen "antut" verantwortlich. Punkt aus! Oder doch lieber eine Anzeige (natürlich anonym) gegen Sebastian Schmidt erstatten? Ich gleube nicht, dass hier eine Freigabe zum Gesetztesbruch gegeben wurde.

mit freundlichen Grüßen

Missverständnis

Ich bin ja nur der Moderator, aber hierzu darf ich was sagen:

In dem Beitrag "Streetfotografie 1 - Das Weitwinkel im Einsatz" stellt Sebastian noch dar, dass es ihm ganz zentral um den/die Menschen als Motiv geht (ab Min. 7:17, Menschen mit ungewöhnlicher Kleidung, seltsames Verhalten von Passanten, kuriose Körperhaltungen). Im Widerspruch dazu wird im jetzigen Video die abgebildete Person als irrelevant bezeichnet.

Ich glaube nicht, dass es da einen Widerspruch gibt - Man könnte an all diesen Motiven den Kopf tauschen und die Bildaussage würde sich nicht ändern. Ein Gegensatz dazu wäre z.B. das Portrait eines alten Mannes, vollformatig mit Falten etc.

Da ginge es um eine spezielle Person, in den Fotos von Sebastian aber um allgemeine Beobachtungen von austauschbaren Personen.

Dass es rechtlich ein Problem ist, die Fotos dann zu veröffentlichen hat auch Sebastian nicht abgestritten.

LG MArc

wer bestimmt?

sorry, aber ich finde zahlreiche aussagen von s.schmidt doch sehr egoistisch.
er bestimmt, in welcher situation es passend ist, die person zu fragen.
er bestimmt die grenze, ab wann eine person negativ dargestellt wird. sorry, aber dies kann nur einer bestimmen...die person selbst und kein fotograf. auch wenn der künstlerische wert noch so hoch ist.

@andy nowack: "...Aber macht das Leben dann noch Spaß? Wo bleibt der Spaß an der Fotografie...." ich gönne ihnen den spass an der fotografie. aber nicht auf kosten anderer.

"kunst" zu schaffen ist kein freibrief!

mfg
johannes

HOBBY RECHTSANWALT

ICH FINDE DAS SEBASTIAN SCHMIDT EINEN SEHRWOHL GESUNDEN MENSCHEN VERSTAND HAT UND PROBLEMLOS IN DER LAGE IST GEWISSE ENTSCHEIDUNGEN SELBER ZU FÄLLEN, IM NAMEN FOTOGRAFIERTER PERSONEN. DIE DISSKUSSIONEN SIND LÄCHERLICH IN DENNE IMMERWIDER DIE RECHTLICHE GRUNDLAGE AUSGELEGT WIRD. JA ER VERLETZT PERSÖNLICHE RECHE, ABER HAT NICHT DIE ABSICHT IN IRGEND EINER FORM DEN PERSONEN ZU SCHADEN UND DAS IST DER PUNK WO GEWISSE LEUTE NICHT ZU BEGREIFFEN SCHEINEN. SEIT IHR EIGENTLICH FOTOGRAFEN ODER RECHTSANWÄLTE?

GUTE ARBEIT SABASTIAN
GUTE ARBEIT MARC

GIBT LEIDER VIELZUVIELE HOBBY RECHTSANWÄLTE UNTER DEN FOTOTV ZUSCHAUERN

GRUSS SAM

Kunst bedarf ihrer Freiheit...

...sich ausleben zu dürfen!
Hilfreich wäre es vermutlich den Blick von dem Beispiel "Streetfotografie" abzulenken, um den Hintergrund allgemeinerer Rahmenbedingungen von Kunst, Gesetz und Legitimität auszuleuchten und die "Streetfotografie" auf dessen Grundlage erneut bzw. fundiert einer Wertung zu unterziehen.
Wir laufen hier Gefahr, nur das als Kunst zu aktzeptieren was sich im legalem Rahmen bewegt. Das gesetzliche, moralische und ethische Aspekte eine Rolle spielen sei unbestritten. Kunst als solches was diesen Namen auch verdient hält oder hat sich noch nie nur an Gesetzen oder zeitgemäßen Wertvorstellungen unterwerfend orientiert. Es ist gerade Aufgabe von Künstlern, ihre Werke kritisch zur Gegenwart zu präsentieren. Vielleicht ist es sogar die Königsklasse von Kunst selbst, entgegen der Mainstream zu wirken und Impulse in die Gesellschaft zu geben. Was keinesfalls einem Freibrief gleich kommt oder als Rechtfertigung vorgeschoben werden darf. Wenn Werke den Bereich der Kunst verlassen, sich als Müll präsentieren, dann ist es eben Müll und sollte als solcher auch behandelt werden.
Beispiele dazu kennen wir sicherlich einige. Ein Klassiker den man oftmals begegnet, Armut in herabwürdigender Weise, Gewaltverherrlichung über Uniformen und Militär, sexistische Bildaussagen (die findet man in nahezu jeder Foto-Community, mitunter gar als Massenware) u.v.m. wo in der Regel ein Aufschrei vergleichbar hier zur Streetfotografie ausbleibt. Im Gegenteil weitestgehend, Kritik dazu lädt weniger zum Nachdenken ein, sondern wird oftmals als "Angriff" gewertet, da kann man nochso "einfühlsam" oder "soft" seine Kritik vorbringen.
Wenn ein Bild aus der Streetfotografie den Anspruch als solches erfüllt, also auch unter ein Kunstwerk zu verstehen ist und wir es unter gesetzlicher Regelung nicht veröffentlichen dürften, wirft sich nicht dann endlich mal die Frage zum Gesetz selbst auf?
In unser aller Interesse sollte Kunst den Weg in die Öffentlichkeit finden dürfen, wenn wir Kunst an sich nicht noch weiter oder weiteren Einschränkungen (Verwertungslogik) unterwerfen wollen, was letztendlich zu monotonie und "Verarmung" führt. Hinter jedem Werk oder künstlerischem Werk steckt geleistete Arbeit, in gewisser Hinsicht soziale Arbeit die in der Regel misserabel honoriert wird, aber essistentiel bedeutend für eine lebendige Gesellschaft bleibt. Verurteilen wir Werke z.B. aus der Streetfotografie, da sie unvereinbar mit gesetzlichen Bestimmungen zu sein scheint, entwerten wir indirekt auch die Arbeitsleistung des Fotografen. Ein Irrweg wie ich meine, da ein Werk aus diesem Bereich inhaltlich ein Kunstwerk bleibt, welches in der Schublade verdammt zu verweilen verdonnert ist, da es den gesetzlichen Bestimmungen entgegen läuft.
Um nicht Missverstanden zu werden. Selbstverständlich gibt und gelten weiterhin Persönlichkeitsrechte die auch ein bedeutendes zu schützendes Gut darstellen, die mitunter gar den gesetzlichen Rahmen übertreffen können. Dann ist es vielleicht nicht zeitgemäß diese Bilder zu veröffentlichen, was sich allerdings in ein paar Jahrzehnten völlig anders darstellen könnte. Dann wäre es irgendwo ein Verlust aus der dann vergangenen Zeit keine Bilderzeugnisse, Nachweise, Zeitzeugen in Bild zu besitzen.

Gruß Irrlichtprojektor

mittlerweile echt Spassig

Erst einmal ein riesiges Lob an Marc und Sebasian.Sehr interessant und sehr Praxisnah.
Meiner Meinung.
Dieses ganze Rechtsgeblubber mit Recht am eigenem Bild und Moral und Ethik, finde ich total überzogen und völlig unnötig. Das ganz hat so einen Hauch von Scheiterhaufenromantik.
Warum kann man das den nicht einfach mal wat locker sehen. In andere Ländern gehts ja auch.Ich selbst bin kein allzugroßer Fachman für Steet aber ab und an ziehts mich doch mal auf die Strasse.
Manchmal lernt man jemanden kennen, redet mit dem(hab schon einige interessante Gespäche geführt), manchmal nicht. Dann zeigt man ihm das Foto und ich habe noch nicht erlebt das die Leute mich total zur Sau gemacht haben, ganz im Gegenteil.
Vielmehr habe ich das Gefühl das es ganz andere Einflussfaktoren sind, die die Menschen beeinflussen.(welceh auch immer, jeder kann da für sich selbst späkulieren(MEDIEN???).Fotografier mal heute Kinder am Spielplatz, und stell die vor wie es vor 20 Jahre war.
Um ein Beispiel zu nennen:
ich fotografierte ein Haus: ca 35mm Brennweite. Vor mir aus betrachtet auf 2 Uhr kann ein man zu mir angerannt und beschimpfte mich ich solle ich gefäligst nicht fotografieren. Ich musste nur lachen, haben ihm erklärt wie die Situation aussieht und wir sprachen darüber, was an dem Haus interessant ist.
Also lieben Moralisten...hier vergewaltigt niemand jemanden und umbringen will auch keiner jemanden. Manchmal ist was spass erlaubt macht nicht schwanger und tut nicht weh.

in diesem Sinne

GLG

Jeder hat das gute Recht

auf Streetfotografie zu verzichten. Es gibt so viele andere Gebiete, dass jeder das ablichten kann, was ihn interessiert.
Diese Serie kam exakt in die Zeit, als ich begann, mich mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich finde gut, dass FotoTV hier aktiv wurde und diese Art zu fotografieren beleuchten möchte. Macht unbedingt weiter.
Meine eigenen ersten Versuche in De und im Ausland sind unbedingt positiv. Bei mir bewirkte es eine geschärfte Wahrnehmung im gewöhnlichen Alltagsumfeld. Und ich kam auch mit Menschen in Kontakt, an denen ich früher achtlos vorbeigelaufen wäre. Auch das Besprechen der Bilder ist sehr interessant - ungestellte Menschenbildnisse haben tatsächlich ihrenen eigenen Reiz und eine besondere Wirkung auf den Betrachter.

Gestern bin ich über die Kombination iPhone und Street gestolpert. Es muss nicht immer Hightec sein http://www.youtube.com/watch?v=WUH6DzjBcjI&feature=player_embedded

Gruß
HERVO

echt lustig.....

bin mal gespannt wann die ersten vegetarier und veganer mit in den Ring steigen und dann wars das mit Naturfotos......

PS.

....ich hoffe das war jetzt nicht der Donnerstagsfilm.

Das Kunst-Geblubber

lassen wir einfach mal, da nicht jede heruntergefallene Butter Kunst ist.
Und auch sonst finde ich es fragwürdig, sich auf so einem diffusen Begriff wie Kunst, irgendwelche Rechte (mal nicht im Sinne von Gesetz) für sich in Anspruch zu nehmen.
Und wie schon mal von jemandem hier gesagt, gibt es nur eine einzige Person die berechtigt ist zu sagen ob einem etwas paßt oder nicht - nämlich diese Person selbst. Fertig!

In dieser Hinsicht ist das Verhalten von Herrn Schmidt einfach nur anmaßend.

Was ich aber richtig armselig finde, ist dieses Ausruhen - "sonst komme ICH aus dem Fluss" - Tja, dann halt Pech gehabt. Das zeugt nicht gerade von Achtung gegenüber anderen Menschen. Egoistisch ist für dieses Verhalten, wohl noch eine harmlosere Bezeichnung.

Wie wäre es denn, sich eine pragmatische Lösung dieses Problems zu suchen? Aber dann müßte man ja sich selbst ein wenig ändern und seinen "Fluss" anpassen. Und dazu scheint dieser Herr ja nicht bereit zu sein.

Wie wäre es denn wenn Herr Schmidt sich mal tatsächlich Gedanken darüber macht und beim nächsten mal wenigstens eine Lösung für die veröffentlichten Bilder präsentiert.
Und das ist das, was ich mit pragmatisch meine, denn ein Bild, was am Abend wieder gelöscht wird, wird kaum jemanden stören.

Eine sehr ...

... persönliche Sicht der Dinge. Nachvollziehbar und nicht verwerflich.

Jetzt hat der Topf seinen Deckel bekommen und jeder kann sich rechtlich, moralisch und ethisch dafür oder dagegen entscheiden.

mfg Maik

S/W Sicht

Erstaunlich wie viele Fotografen oder sich für Fotografie Interessierende Probleme damit haben in der Öffentlichkeit fotografiert zu werden. Es geht ja nicht darum bloßgestellt zu werden oder um schöde Effekthascherei.

Man bedenke wie viele Bilder uns vorenthalten blieben wenn man das immer so streng gehandthabt hätte. Vielen mögen mit Streetfotografie vieleicht nichts anfangen können, aber das sind auch Zeitdokumente die in einigen Jahren sicherlich interessanter sind als so manch anderes Bild, das auf rechtlich/moralisch einwandfreier Basis entstanden ist.
http://www.shorpy.com/

Rechtlich muss man auch nicht zwangsläufig eine Einwilligung einholen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kunstfreiheit

http://www.gesetze-im-internet.de/kunsturhg/__23.html

Kontra Nörgler

Alle diejenigen, die hier gegen die Einstellung von Herrn Schmidt wettern, sollten sich vergegenwärtigen, dass bei einem Großteil der Filmberichte in den Nachrichtensendungen illegales Material verwendet wird, denn ich glaube kaum, dass "Personen-Beiwerk" von Unfallszenen oder anderen alltäglichen Geschehnissen (die nicht der Zeitgeschichte zuzurechnen sind) generell Einwilligung eingeholt wird.

Alle Nörgler fordere ich ergo hiermit auf, in Zukunft auf die Konsumierung von Nachrichtensendungen zu verzichten. Ansonsten beginget ihr Beihilfe!

lg, fitzimonsi (kein Streetfotograf)

Hallo Marc, Hallo Sebastian. Respekt

Ich habe großen Respekt davor, wie Ihr mit der ganzen entstandenen Diskussion umgeht. Ich sehe darin kein Herauswinden oder egoistisches Handeln. Hoffentlich ist dieses Hin -und Hergezerre bald vorbei. Hat wahrscheinlich eh keinen Sinn sich noch mehr zu erklären, das wird nur Öl ins Feuer sein.
Das größte Manko in unserer Gesellschaft ist, das sich immer mehr viel zu wichtig nehmen und andere mit ihrem Geplärre einfach nerven.
Was sind wir doch alle lauter arme kleine Würstchen...

Schönen Gruß von cherrywaterking

Unglaublich

Hallo zusammen,

schon zum ersten Film habe ich ja schon meine (von der Mehrheit abweichende) Meinung kundgetan. Aber was hier teilweise von sich gegeben wird, zeigt mir die Doppelzüngigkeit unserer Gesellschaft. Macht euch mal Gedanken darüber, wie ihr Euren Alltag verbringt und wie oft ihr stündlich gegen irgendwelche geschriebenen Gesetze verstoßt. Dennoch fühle ich mich in Deutschland wohl. Eben deshalb, weil es so etwas wie eine "soziale Intelligenz" gibt, wie ich mich verhalten sollte, um anderen nicht zu schaden. Was schadet es mir, wenn mich Sebastian fotografiert und das veröffentlicht? Das schadet mir nur, wenn ich in diesem Moment bei etwas erwischt werden würde, was den sozialen Normen widersprechen würde. Was schadet es mir, wenn ein Hund verbotenerweise in die Wiese "kackt" und ich reintrete? NICHTS... viel schlimmer wäre es für mich, die Wiese nicht mehr betreten zu dürfen. Und mir kommt es so vor, dass wir auf Grund solcher Diskussionen auf dem besten Wege sind, uns in ein vollkommen geregeltes "Gesellschaftsgefängins" zu begeben.

Der Abschuß ist der obenstehende Kommentar von hemaly. Du willst Sebastian nicht mit einem Stasispitzel vergleichen... aber Du tust es doch!! Diese Äußerung halte ich für zigfach verwerflicher als alle Streetfotos, die Sebastian in seinem Leben gemacht hat. Unglaublich, was manche gedankenlos von sich geben.

In diesem Sinne verabschiede ich mich von dieser bescheuerten Diskussion. FotoTV sollte es auch tun und einfach weitermachen wie bisher. Ich finde das Programm größtenteils gut und brauchbar.

Viele Grüße!

Sam

Mal eine Lösung...

Ich fotografiere viel für z.B. Geschäftbericht von Firmen. Da kommt es öfter vor dass z.b. auch Passanten mit auf den Bildern sind welche auch eindeutig zu erkennen sind (Szene im Kaffe oder eine interessante Situation in der Fußgängerzone) Für diese Fälle habe ich entweder ein vorbereiteten einfach Schrieb dabei, welchen ich die abgebildetetn Personen unterschreiben lasse bevor ich sie mit auf dem bild sind.
man muss dann einfach etwas warten. dann gewöhnen sie sich an die kamera und an mich. irgendwann vergessen sie das dann und sind ganz natürlich. man muss halt warten. und wenn man pech hat sind sie weg und man mußß dann quasi die nächsten passanten fragen.
wenn ihc für firmen mit hohem bekanntheitsgrad arbeite dann lasse ich auch gern die freigaberklärung auf deren briefpapier drucken. das mach es oft einfacher.
inwiewit sich dass jetzt auf reine streetfotografie ummünzen läßt weiss ich nicht.
ich fühl mich jedenfalls immer sehr unwohl wenn ich keine unterschirft habe und lass das foto dann einfach weg.

gruß
micha

Re:

@hemaly: Mir fehlen die Worte. Dein Kommentar ist einfach nur daneben.

@Sam0808: Wohltuend! Ich danke dir.

@ich: Schon heute nervt es mich, an jeder Straßenecke angequatscht zu werden von Leuten, die etwas verkaufen wollen, die mir ihre Spendenbüchse oder Umfragebögen unter die Nase halten oder sonst weiß was von mir wollen. Wenn jetzt auch noch die Fotografen dazukämen, die mich um Einwilligung bitten und mir eine Erklärung vorhalten, die ich erstmal lesen müsste, und zwar so genau, dass ich sicher sein kann, nichts "Zwischen-den-Zeilen-Geschriebene" zu überlesen, dann gute Nacht.

lg, fitzimonsi

Sorry !

Um die Gemüter ein wenig zu beruhigen habe ich meine geschriebene Meinung zu diesem Thema wieder gelöscht. Sie wurde offensichtlich doch falsch verstanden. Meine persönliche Meinung zu dieser Art der Fotografie bleibt aber für mich persönlich bestehen.

Wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Gruß hemaly

Kunst ist subversiv - non-conform - undemokratisch

Streetfotografie ist Kunst, darüber herrscht ein weltweiter Konsens.

Kunst ist subversiv - non-conform - undemokratisch.

Wer nur das macht was Zustimmung findet, was grossmehrheitlich akzeptiert ist , wo keiner sich daran stört, der wird ein Leben lang ödes, langweiliges und kleinkarriertes Mittelmass produzieren. Solche Leute sollten besser Gärtner werden oder Buchhalter in einer Bank - aber bitte nicht Streetfotograf.

Ich vertrete in der Kunst eine radikale Sicht. Kunst darf sich nicht nach Mehrheiten richten, nicht um Erlaubnis fragen, darf nicht konform sein, sonst ist sie langweilig und verdient nicht Kunst genannt zu werden. Kunst soll auch provozieren (provozieren=herausfordern) - zum nach- und umdenken anregen.

Wer in seinem Sofa sitzt - nach Ethik ruft und verurteilt, was Künstler machen, der sollten selbst in den Spiegel schauen. ... heute bei der Arbeit für seinen Arbeitgeber einen Posten Jeans eingekauft der in Kinderarbeit produziert wurde? Ein Warentermingeschäft getätigt, obschon jaden Tag Menschen die diese Weren produzieren verhungern, weil die sich keine Schale Reis leisten können? Bei Aldi ein Schnäppchen gekauft - und dabei vergessen, dass Kinder die diese T-Shirts färben im alter von 11 Jahren an den Folgen der Vergiftungen erblinden (Kinderarbeit/Kindersklaverei)?

Hört auf nach Ethik und Moral in der Kunst zu schreien und schaut selbst in den Spiegel. Wendet eure honorigen Ethik- und Moralansprüche konsequent in euerm eigenen Alltag an. Ja dann wird die Welt eine Bessere werden.

Es lebe die Kunst - subversiv - non-conform - undemokratisch.

Noch ein Gedanke

Wir haben den Beitrag ja extra mit Moral/Ethik betitelt. Einen zum Thema Recht gab es ja schon.

Dass die beiden durchaus auseinanderfallen können, ist nicht neu.

Ohne jetzt das ganz grosse Geschütz rauszuholen mal kurz auf Onkelchen Kant und den kategorischen Imperativ hingewiesen:

„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

Oder anders: Tue nur das, wovon Du möchtest/akzeptierst, dass andere es auch mit Dir tun.

Dass hier unterschiedliche Meinungen kommen, die sich zudem nicht mit rechtlichen Gesetzen decken müssen ist ganz normal und der Austausch darüber fruchtbar.

Aber keine Sorge, ich glaube filmtechnisch haben wir das Thema jetzt abgehakt und selbst wenn das unbequem ist, hat es doch viele zum Nachdenken gebracht und das per se find ich gut :-)

LG! MArc

Gemeinsamkeiten erkennen...

...auf deren Grundlage Interessenkonflikte austragen, statt künstlich Fronten aufzubauen wo keine sind.
Ich bin überhaupt kein Freund von Harmoniesoße des Friedens Willen`s, welches schlussfolgernd einer Unterdrückungshandlung bzw. -Absicht salopp gesprochen gleich kommt.
Interessenkonflikte sollten ausgetragen werden, sofern sie sich auf einer sachlichen Ebene bewegen. Man kann es als Chance verstehen mit Problematiken umzugehen, weiterführend gar Toleranz zu fördern oder ausweichend, unterwerfend, einknickend vermeintlichen Missständen aus dem Weg zu gehen.
Für mich gibt es keine befriedigende Lösung zum Thema Streetfotografie. Beführworter oder Kritiker davon bringen ihrerseits stichhaltige Argumente vor, die man nicht einfach so im schwarz/weiß Denkmuster vom Tisch wischen kann. Den eigentlichen Konflikt in seiner Ursache oder Urspünglichkeit verorte ich persönlich in den gegenwärtigen Gesellschaftsverhältnissen. Das Gesamtbild bzw. eine Vorstellung davon erachte ich für einen beachtenswerten Maßstab. Und dann gestaltet es sich ebenso nach meiner Ansicht, ....ja wir müssen Grenzen übertreten wenn wir uns am Leben orientieren oder daraus unsere Bildideen anerkenend generieren.
Der Bereich der Kunst, einschließlich der Fotografie war geschichtlich betrachtet weitestgehend auch eine Art "Rückzugsgebiet"; in verschiedenster Form Gesellschaftskritik Ausdruck zu verleihen unter "Umgehung", eingehender Inkaufnahme oder Entziehung von "Gesetz und ihrer wirkenden Mächtigkeit".
Für Foto-TV ist dies nachvollziehbar ein Spagat der erstmal gemeistert werden darf. Überwiegen kommerzielle Interessen bzw. driftet ein inhaltlicher Interessenkonflikt unter Einbeziehung etwaiger durchaus vorhandener Risiken den Konflikt in den Mittelpunkt? Zugegeben, keinesfalls eine leichte Aufgabe... ;)
LG

@Spoerry

Deine Gedanken klingen wie Musik in meinem Ohr.
Aber "undemokratisch" ?...sorgt ein wenig für Verwirrung meinserseits, daher bitte ich dich um eine Erläuterung des Begriffes.
Gruß Dir...

Sachlich - Persönlich

Viel ist kommentiert worden – zu diesem Clip und zu „meinen“ vorangegangenen. Ich bin sehr dankbar dafür. Gerade die Darstellung unterschiedlicher Standpunkte finde ich wichtig. Unterschiedliche Standpunkte bringen Entwicklung in einer Sache und fördern in diesem Fall die Aufmerksamkeit des Themas Streetfotografie.

Leider muss ich aber feststellen, dass einige Kommentare die Sachebene – teils deutlich – verlassen haben. Mir fällt es schwer zu verstehen, warum das der Fall ist. Ist es der Sache dienlich „unter der Gürtellinie zu argumentieren“? Ist die Angst vorhanden, ohne „derbe Formulierungen“ weniger ernsthaft zu erscheinen?

Ich zitiere aus einem Kommentar:
„Das zeugt nicht gerade von Achtung gegenüber anderen Menschen. Egoistisch ist für dieses Verhalten, wohl noch eine harmlosere Bezeichnung.“

Ich bin ganz offen: dieser Kommentar widerstrebt meiner Einstellung zur Fotografie und zum Leben im Allgemeinen. Mein Versuch, mit diesem Interview meine persönliche Einstellung und Leidenschaft zur Fotografie klarzustellen scheint gescheitert zu sein. Habe ich meinen Standpunkt zur Streetfotografie tatsächlich so primitiv und „menschenverachtend“ dargestellt?

Sebastian Schmidt, der Streetfotograf

Streetfotothema

Überwachungstechnik und Alltag
Wir wissen alle, das Menschen welche sich beobachtet fühlen oder auf denen eine zur Kenntnis genommene Kamera gerichtet ist, sich anders verhalten als sie es in einem unbeobachteten Moment tun würden. Der Streetfotograf rückt aber seltsamer Weise in den Fokus der Kritik und von den vielen Überwachungskameras spricht kein Mensch bzw. stören sich daran nur die wenigsten. "Dagegen kann man nichts machen...", aber so en kleinen Fotografen darf ich runterziehen. Dabei sucht der Fotograf ja geradezu den unbeobachteten Moment, es liegt ihm fern auf die Situation Einfluss zu nehmen. Überwachungstechnik hingegen nimmt bewusst und gezielt Einflussnahme auf menschliches Verhalten in Kauf. Der Kriminalität soll damit begegnet werden, mit nachweislich fragwürdigen Ergebnissen.
Warum stören sich Menschen weniger an dieser Technik, welche bewusst oder unbewusst verändertes Verhalten von Menschen reproduziert? Die Folgen davon sind weit umfangreicher bis schädlicher als man es sich im ersten Moment evtl. ausmalen würde.
Dem Fotografen menschenverachtendes Verhalten vorzuwerfen, mit der Stasikeule zu schwingen oder gar noch Vegetarier und Veganer mit in`s Feld zu führen, zeugt nicht gerade von einem Willen sich ernsthaft oder etwas tiefergründiger mit dem Thema auseinanderzusetzen. Zensur und Überwachung schränkt Freiheit ein, defenitiv und absolut! Aber einem Streetfotografen der nun mehrfach seine Absichten niemanden schaden zu wollen äußerte, Verstöße gegen Persönlichkeits- und Menschenrechte anzudichten oder gar unterzujubeln, lässt sich am ehesten vielleicht als unkollegial umschreiben.

Gschaftlmeier

Nein, ich bin kein Streetfotograf, soviel vorne weg. Ja, auch ich habe, wie wohl JEDER hier schon mal Fotos gemacht auf dem auch Menschen sind, die ich nicht gefragt hatte. Somit gehört das schon mal zum Alltag, oder vor die eigene Haustüre, vor der hier jeder kehren sollte. Was regt Ihr euch auf, über das was andere fotografieren. natürlich kann jeder es gut oder schlecht finden, aber das was Ihr (Antit-Streetfotografie-Blogger) hier macht ist wichtigtuerei. Miteinander leben ist besser als aufeinander ein zu hacken. Also, wenn euch ein Streetfotograf ablichtet, dann könnt Ihr euch drüber beschweren, ruft euch dass aber immer dann ins bewußtsein, wenn ihr mal wieder für ein Foto illegal übern Zaun klettert, oder eure Zigarettenkippe auf die Straße schnippt... usw.

Also, lieber mal vor der eigenen Haustüre kehren als andere zu kritisieren. Noch dazu, wenns einen nichts angeht.

Danke Foto TV fürs beleuchten und die Informationen über die Streetfotografie. Ist zwar nicht mein Thema aber die Diskussion hier mit so manchen Wichtigtuer hier nervt eher als eure Berichterstattung zum Thema.

Mein Eindruck ist

das Herr Schmidt als Prügelknabe herhalten muss. Es ist bis jetzt viel wahres geschrieben worden. Aber ist es nicht auch so, dass in zwischen alles und jedes in Deutschland beobachtet oder überwacht wird? Selbst Staatstrojaner wurden kreiert. Für wen und was auch immer. Michel wurde nicht (nie)gefragt. Michel kann es nicht verhindern. Jetzt aber wenigstens bei der Strassenfotografie einmal im Leben gefragt werden wollen, scheint legitim. Denn hier ist der "Feind" ja sichtbar.
Am Ende eine "Schnauzevollreaktion" vom rund um die Uhr gefilmt und beobachtet werden?
Auf Kosten einer eigentlichen tollen Kunst...

Weltfremd

Vielen Dank für eure spannenden Beiträge zur Streetfotografie. Thomas Leutard kannte ich noch nicht. Könnt ihr da nicht auch mal ein Portrait bringen? Mich würde das Thema vor allem von der inhaltlichen und künstlerischen Seite interessieren. 'Urban Moments by 85mm' finde ich einfach nur genial!

Die juristische Problematisierung kommt mir dagegen weltfremd und heuchlerisch vor. Wenn ich damit ein Problem hätte, dürfte ich in Hamburg nicht mehr auf die Strasse gehen, mit oder ohne Kamera. Das muss sich doch heute auch in der Rechtsprechung widerspiegeln? Schliesslich geht es nicht mehr um den toten Bismark...

So schlimm

Unter dem Deckmantel des Kunstschaffens kann ich nicht gesetzesbrecherisch durchs Leben gehen. Meine Freiheit hört dort auf, wo die der anderen anfängt. Darüber können wir auch froh sein. Leider vergessen wir aber viel zu oft, dass diese Regel auch zu unseren Gunsten wirkt und respektieren fremde Interessen nicht.

Um es auf gut Deutsch zu sagen: Veröffentliche ich ein Bild meines Nachbarn gegen seinen Willen, weil ich der Meinung bin, ich könne die Kunst der Welt nicht vorenthalten, wird der Nachbar zum Aktionskünstler und scheißt mir vor die Haustür. (Ich kann's ihm dann schlecht übelnehmen!)

Im Falle der Streetfotografie hat man dabei ja noch das Glück, Kunst schaffen zu können. Nur veröffentlichen geht halt nicht ohne Zustimmung des Betroffenen. Ist das denn sooo schlimm?

Mehr Aktionskünstler

Freiheit die sich der Gesetzgebung unterwirft, ist die Freiheit Privilegierter; ist letztendlich keine Freiheit. (Luxemburg - „Liberty“)
Wir haben in unserem Alltagsleben unzählige Beispiele wo unsere persönliche Freiheit beschnitten wird, da sich andere Menschen auf Gesetze (Macht) berufen dies tun zu dürfen. Denken wir beispielsweise an HartzIV oder Leiharbeit - Sanktionen, Unterdrückung und Ausbeutung. Interessiert sich da irgendwer um meine Freiheit, die der Selbstbestimmung, Entfaltung, Bedürfnisse?

Selbst unter Einhaltung von Gesetzen kann ich Freiheitsrechte einschränken. Die Dresdner Handyaffäre ist wohl die derzeit bekannteste mit, die nun nachweislich selbst das Gesetz nicht so genau nimmt bzw. missachtet. Aus dieser Zeit besitze ich noch belanglose Bilder die „unnütz“ auf meinem Rechner liegen, da ich sie nicht veröffentlichen kann, obwohl sie einwandfrei im rechtlichen Rahmen liegen, weil die Repression des Freistaates Sachsen`s vermeintlich auf Einschüchterung abzielt, ein verbrieftes Recht auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit auch in Zukunft auszuüben. Anmerkung: die berühmten Pixel- oder Balkenbilder
Nicht alles was unter dem Diktat des Gesetzes steht ist gleichbedeutend mit Freiheit, bei weitem nicht! Die Gesetzgebung stellt daher kaum ein brauchbares Handwerkzeug dar, Kunst und Freiheit unter dieser Prämisse ihren Ansprüchen gerecht werden zu lassen. (Es sei denn wir sind die Fanliga von "Der Untertan")

Ein Blick in die Geschichte sollte für die meisten von uns erhellend sein, wie Kunst und Freiheit zu jeweiliger Zeit hofiert oder diskriminiert wurde. „Stählerne Arbeiter“ waren gern gesehene Motive von Mächtigen aus beiden vergangenen Epochen. Erhoben zum Ideal, die lohnabhängige Arbeit zu heroisieren ungeachtet der Bedürfnisse von den abgebildeten Personen selbst, denn es ging um Ausbeutung bzw. einer Legitimation dazu. So wie jede Epoche ihr eigenes Deckmäntelchen sich leistet, bedient sich auch die Gegenwart ihrer Kutte von Freiheit und Demokratie.

Das verklärte Zitat von Luxemburg zur Freiheit, besagt „es tun zu dürfen!“ Nicht um Einschränkungen zu rechtfertigen, das war nicht die Intention der Verfasserin. Im Gegenteil soll es dazu ermutigen im Sinne eines Demokratieverständnisses gerade entgegen einer vorherrschenden Meinung die kritische Stimme nicht verstummen zu lassen. So wie die Kunst in ihrer Sprache oftmals Ausdruck verleiht, weniger bekümmert (dem Interessenkonflikt bewusst) von einer Gesetzgebung oder Mainstream. Das Zitat begegnet mir meist im Zusammenhang mit einem Verbot, da es sich als Totschlagargument weitestgehend „bewährt“. Der Freiheitsbegriff selbst oder was wir darunter verstehen könnten ist da schon weitestgehend ausgeblendet. Würde man die Last aufsichnehmen den vermeintlichen Interessenkonflikt von Streetfotograf und abgelichteter Person umfassend auszuleuchten, bin ich mir sicher rasch eine Erkenntnis zu erlangen das dieser Konflikt viel weniger zwischen den 2 Parteien existiert, sondern die Problematik viel tiefgründiger sich in der Gesellschaft verortet. Ein Konflikt der sich für die 2 Parteien als unlösbar herausstellt unter Einhaltung von Regeln, Gesetzen usw, da Kunst und Gesetz - unsere Rahmenbedingungen - gelegentlich miteinander kollidieren.

Ich fasse es ja nicht...

was hier von einigen Gegenern der Streetfotografie geschrieben bzw. vorgeworfen wird!
Seit Ihr etwa auch diese Sorte Meckerer,die gegen Google-Street View klagen, aber in ihrem Facebook-Account jede private Lebenssituation breitlatschen? Lächerlich!

In der Streetfotografie lebt das Bild vom Moment der Ereignisse, wenn ich da alle auf dem Bild befindlichen Personen vor oder nachher persönlich ansprechen soll, brauche ich mindestens 10 Helfer, die die Leute dann aufhalten und fragen ob das gerade gemachte Bild denn ok wäre. Was ist denn das für ein Schwachsinn? Nicht nur das man das in den meißten Situationen gar nicht realisieren kann, es gäbe bei derartiger Arbeitsweise zB. heute keine Meisterwerke ala' Cartier Bresson.

Dann müßte man ja heute jedes Bild mit schwarzen Balken über Gesichter, Werbung, Straßenschilder, Nummernschilder usw. belegen, nur damit sich Kleinkarierte nicht in Ihren persönlichen Rechten beeinträchtigt fühlen, oder wie möchten das einige hier?

Wenn ich jemanden mit offenen Hosenstall, oder beim Popeln ablichte und dann diese Aufnahmen veröffentliche, dann verletze ich die Würde dieser Menschen, weil ich sie der Lächerlichkeit ausliefere - aber nicht wenn ich sie in Ihrer täglichen Lebenssituation abbilde!
Dann hätte man ja Heinrich Zille für seine Zeichnungen in den Knast stecken müssen, die besten Künstler dieser Welt haben sich selten an das gehalten, was Andere getan haben, sonst wären sie ja auch nicht einzigartig und berühmt geworden.

Ich kenne Kollegen, die heute mehr Zeit damit verbringen sich Akkreditierungen besorgen zu müssen, als überhaupt zum eigentlichen Fotografieren zu kommen.
Früher waren die Menschen stolz auf einem Foto zu erscheinen was überall ausgestellt wurde - heute wittert jeder gleich das große Geld mit einer Klage gegen den Fotografen oder die Zeitung.
Abschließend kann man nur sagen, viele der heute berühmtesten Bilder von Fotografen wären nie enstanden, wenn man hätte auch noch jeden fragen müssen!

Weltfremd II

Bundespräsident Christian Wulff sprach passend zum Thema:

"Nicht alles, was juristisch rechtens ist, ist auch richtig".

In Zeiten, in denen Telefone auch Kameras sind, wird es schwerer und schwerer ein Foto zu machen, in dem nicht jemand anderes zu sehen ist, der selbst wiederum ein Foto macht.

Hoch lebe die Streetphotography

Ich bin keine Streetfotografin, liebe aber diese Disziplin über alles.
Es ist Worscht wer da abgelichtet ist, es interessiert mich nicht! Mir geht es um die Szenen oder die Aussage des Bildes. Die Strasse lebt und wir alle gehören dazu. Einfach Augen aufmachen und miterleben. Wenn man eine Kamera dabei und den Mut hat, es abzubelichten....Hut ab!