Gekippt, nicht gerührt
Der TAS Filmprozessor von Heiland
Zusammenfassung:
Die wenigen verbleibenden Enthusiasten in der klassischen s/w Dunkelkammer müssen mehr und mehr zusammenhalten, um ihr Hobby überhaupt noch ausüben zu können. Das Anbietersterben hat ja mit der Agfa einen traurigen Höhepunkt erlebt. Im Equipmentbereich gibt es kaum noch wirkliche Innovationen.
Wirklich keine? Doch! Ein Mann versorgt die Rotlichtfraktion mit Geräten, die es schon lange hätte geben müssen. Die Rede ist von Jürgen Heiland, Entwickler des Splitgrade Systems.
Hier stellt er uns seinen TAS Filmprozessor vor, ein Gerät, das die lästige Kipparbeit der Entwicklungsdose bei der Filmentwicklung übernimmt. Wir finden seine Entwicklungen so gelungen, dass wir hier ein wenig ganz bewusstes Product Placement in Sachen Dunkelkammer machen wollen.
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Kommentare
es Fehlt mir sooooo
Das Gerät fehlt mir echt. Ist eingeplant für die nächste grössere Investition. Echt Super.
Gruss
Hanspeter Gasser
...nicht gerade günstig!
Aber eine gute Idee, um die Laborarbeit effizienter zu gestalten und den Entwicklungsprozess sehr konstant zu halten.
Gruß Edgar
...nicht gerade unrobust
Ich habe das Gerät in Aktion gesehen und auch damit spielen dürfen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass obwohl der Preis im ersten Moment sehr hoch erscheint, er doch durch die sehr gute Verarbeitung und Durchdachtheit des Produktes gerechtfertigt ist. Dazu kommen noch andere Gründe wie die kleine Auflage und nicht zu vergessen die inländische Produktion. Daher würde ich soweit gehen, den Herrn Heiland als einen Heiland für die Dunkelkammer zu bezeichnen, denn aus wirtschaftlichen Gründen macht es weniger Sinnn so ein Produkt anzubieten. Sowas kann man nur machen, wenn man eine ordentliche Menge Passion mitbringt. Wenn sich das jetzt für manche wie Werbung anhört, so kann ich nur beteuern, dass mir dies fern liegt und mein Kommentar aus reiner Begeisterung über das Produkt und dessen Entwickler entstanden ist. Grüße Florian
tolles Gerät
Besitze den TAS Prozessor und kann nur sagen dass ich den Kauf bis dato noch nie bereut habe. Es hat mir erlaubt eine 100% Konstanz in der Filmentwicklung zu bekommen und somit meine Filme sauber zu kalibrieren. Mit dem JOBO 15xx System kann man 5 Kleinbildfilme oder 6 Mittelformatfilme in einem Durchgang entwickeln. Fuer mich ein absolut tolles Produkt.
Serge aus Luxembourg
Speichermedium?
Ich entwickle selbst keine Filme, aber interessant ist so ein Video trotzdem allemal.
Warum hat man hier bezüglich des Speichermediums eine eigene proprietäre Lösung auf RS-232-Basis entwickelt und nicht auf bestehende Systeme wie Compact Flash, SD oder USB zurückgegriffen? In der bestehenden Form macht es doch irgendwie noch den Eindruck eines vom Amateur zusammengebauten Gerätes.
Gruß Matthias