Digitale IR-Fotografie 4 - Praxis 1
Fotografieren mit der DSLR
Zusammenfassung:
Dass durch den Chip in Digitalkameras der Film in analogen Kameras ersetzt wurde, ist längst unumstritten. Doch dass diese Kameras auch noch den Infrarotfilm ersetzen, ist ein Feature, dass uns Christoffer Greiß erklärt.
In diesem vierten Teil der Serie schnappt sich Christoffer eine handelsübliche Kamera und geht zum bezaubernden Malerwinkel in Lübeck.
Da der Einsatz einer DSLR mit entsprechendem Filter zur IR-Fotografie lange Belichtungszeiten impliziert, wird die Kamera auf ein Stativ montiert, und per Fernauslöser gezündet. Das fehlende sichtbare Licht ist auch der Grund, warum Christoffer zunächst ohne Filter das Bild einrichtet. Wie die Fokusdifferenz zwischen normalem Licht und Infrarotlicht auszugleichen ist, ist ebenfalls ein Punkt, auf den Christoffer Greiß eingeht.
Bei manchen Kameras ist die Belichtungszeit so lang, dass man nur mit der BULB-Einstellung arbeiten kann. Man drückt nun den Auslöser, öffnet damit den Verschluss und schließt ihn nach abzählen der Zeit wieder. Es wird empfohlen, eine niedrige Empfindlichkeit zu wählen, da das Bildrauschen so vermindert wird. Eine kamerainterne Rauschunterdrückung bei langen Belichtungszeiten ist ebenso sehr von Vorteil.
Mehr Infos zum Thema Infrarotfotografie auch im FotoTV Blog von Christoffer Greiß
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Kommentare
Okular
Meiner Erfahrung nach empfiehlt, es sich bei Langzeitbelichtungen für Infrarot das Okular zu schließen, da das dort einfallende Licht einen Grauschleier verursachen kann. Ganz besonders wenn man mit der Sonne aufnimmt und Licht direkt in den Sucher fällt.
Bislang der interessanteste Teil der IR Serie!
Danke und freundlichen Gruß
Thomas
Okular
Hallo Thomas, das ist ein guter Tip, steht auch so auf der Seite zu diesem Film in meinem IR-Blog. Ich habe das Okular irgendwann nicht mehr verschlossen, weil ich weder eine negative Bildwirkung hatte noch bei einem Vergleich einen Unterschied festzustellen konnte. Ich habs grade nochmal ausprobiert und der springende Punkt ist, wie Du schriebst, das "direkt in den Sucher", also nicht von oben, unten oder seitlich. Dann ist der Einfluß enorm, also: lieber zumachen! Vielen Dank, lg Chris
Okular
Hallo Chris,
es dürfte auch an meiner D700 liegen, die scheint da wesentlich empfindlicher zu sein als die Kameras meiner Fotofreunde. Sie zeigt schon einen deutlichen Schleier auch ohne direktes Licht in den Sucher.
lg Thomas
Okular
Hi!
Dieser Punkt ist mir auch beim Schauen des Beitrags aufgefallen. Ich hatte enorme Beeinträchtigungen festgestellt beim Fotografieren mit einem 1000x Graufilter, der ja ähnliche fotografische Probleme aufwirft wie der IR-Filter.
Auch hierbei ist der direkte Lichteinfall durch den Sucher eine extreme Fehlerquelle.
Liebe Grüße,
Andreas.
Aktuelles im Blog
Aktuelles zur Infrarotfotografie findet Ihr auch in meinen FotoTv-Blog.