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Development Time Test

Fred Picker's Photographic Technique 3/4

3.5625

Zusammenfassung:

Im dritten Teil von Fred Picker’s Photographic Technique geht es um die korrekte Filmentwicklung.

Durch Variationen der Entwicklungszeit, lässt sich die Kontrastwiedergabe eines Films beeinflussen. Die hellen Bereiche im Negativ werden nur bis zu einem bestimmten Punkt entwickelt, während die Schwärzung der Lichter mit zunehmender Entwicklung ansteigt. So nehmen die Kontraste mit intensiverer Entwicklung zu.

Anhand des Zonensystems veranschaulicht euch Fred Picker, wie Ihr die Entwicklungszeit für einen optimalen Kontrastumfang bestimmen könnt.

Kommentare

Development Time Test: Fred Picker

Sehr geehrte Damen und Herren, es wäre für mich sehr hilfreich wenn es für fremdsprachige Videos eine Übersetzung ins deutsche gäbe. Ansonsten finde ich die Beiträge in gut. Mit freundlichen Gruß Dieter Reineke

Untertitel

Hallo, danke für das Feedback und besonders für das Lob. Die meisten unserer fremdsprachigen Beiträge haben schon Untertitel. Das Schöne an FotoTV ist ja, dass die Zuschauer mitbestimmen und so werden wir uns bemühen auch diesen Wunsch wahr werden zu lassen, umso mehr, je mehr Stimmen diesbezüglich vernehmbar werden. Allerdings verschlingt so eine Übersetzung auch eine Menge Ressourcen wie Manpower und Zeit und daher ist schwer zu sagen, ob bzw. wann wir diese Beiträge übersetzen werden. Gruß Florian Engel

Film abschnittsweise entwickeln, wie das?

Wenn ich diesen Beitrag richtig verstehe, soll ich zunächst die Testaufnahmen mit dem von mir gewünschten Film durchführen.

Danach soll ich den noch unentwickelten Film in vier Teile schneiden und davon drei zur späteren Verwendung zurücklegen.

Mal davon abgesehen, dass es im Dunklen schon schwierig genug ist einen Film auch nur für die Entwicklung aufzuspulen, wie soll ich dann auch noch die genauen Punkte treffen an denen ich den Film zwischen Zwei Bildern teilen soll. Selbst wenn dies nur grob geschehen soll, so kann ich doch ohne den Film zu sehen kaum die Maße abschätzen???

Vielen Dank für eine Erleuchtung

Moongate

Film abschnittsweise entwickeln, wie das?

Hallo moongate,

so wie ich das verstanden habe, hat Fred Picker in Film 2 (film speed test) zunächst die reale Filmempfindlichkeit für die Schatten (Zone 1- schwarze Testtafel) ausgetestet.
In Film 3 (development time test) möchte er nun eine passende Entwicklungszeit für das Negativ bestimmen, um in den Lichtern des späteren prints, also von Zone 8, noch einen Hauch Zeichnung zu haben.
Den Beli-Meßwert (auf die weiße Karte) verschiebt er daher von Zone 5 durch Öffnen von 3 Blenden auf Zone 8. Mit dieser Zeit/Blenden-Kombi belichtet er den gesamten (!!) Film.
Danach entwickelt er den ersten Filmstreifen der 4 Teilbschnitte lt. Herstellerangaben.
Hierbei wurde die Schwärzung des Filmes so sehr entwickelt, daß im print leider jede Zeichnung für Zone 8 fehlte (entspricht also Überentwicklung).
Daher hat er die Entwicklungszeit des zweiten Filmabschnitts um 25 % verringert.
Nun wurde der Film leider unterentwickelt, da sich im print deutlich dunklere Grauwerte entsprechend Zone 7 zeigten.
Beim dritten Filmabschnitt hat er die Entwicklungszeit nur um 12,5 % verringert und damit einen hauchfeinen Grauton (entsprechend Zone 8) erreicht, welcher noch nicht rein weiß war.

Nun zu Deinen Anmerkungen:

Da der gesamte Testfilm die gleichen „Bilder“ hat, ist es nicht entscheidend diesen Film mm-genau zu schneiden oder gar einen Zwischenraum treffen zu wollen. Man benötigt ohnehin nur ein einziges Negativ zum printen. 35mm-Film ist ca. 165cm lang. Davon ¼ ist grob über den Daumen 40cm lang. Anders gerechnet: ¼ von 36 Aufnahmen ergeben 9 Einzelbilder. Also mehr als genug „Platz“ um eins davon vollständig zu treffen. Praktisch geht das sicher auch mit kürzeren Filmen.
In totaler Dunkelheit genau arbeiten zu wollen ist immer problematisch und ohne Vorüberlegung und passende Hilfsmittel nicht erfolgreich zu bewältigen.
Ich würde entweder ein passendes 40cm-Lineal benutzen oder aber schlicht den ganzen Film halbieren und anschließend die beiden Hälften erneut halbieren.
Das Thema Filme einspulen ist ohne Frage unerschöpflich. Ich kenne nur 2 Dosentypen wo Film ohne jegliche Klemmung wie von allein „rein fällt“. Eine Bakelit-Dose von Carl Zeiss, die leider nicht mehr produziert wird… aber meine heutigen Lieblinge sind die neuen AP-Compact Spulen, die auch in die Paterson- Dosen (System 4) passen. Damit macht es wieder Spaß!