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Film

Das Fotografische Quartett

Analog oder Digital?

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Laufzeit: 44m33s
Schwierigkeitsgrad: -,-

Zusammenfassung:

Doc Baumann, Martin Blume, Uli Staiger und Ruth Marcus nehmen sich des Themas "Bild oder Foto? Digitalisierung der Fotografie als künstlerische Befreiung oder Fluch?" an.

Vier Gäste - vier völlig unterschiedliche Köpfe:

Ein Guru der digitalen Bildbearbeitung, ein Vertreter der analog-klassischen Grossformatfotografie, ein Profi in Sachen Digital Composing und eine Fotokünstlerin, die emotional fotografiert, sich aber digitaler Techniken bedient.


Kommentare:

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Fein...

Eine interessante (wenn auch leider zum Schluß nicht allzu sehr in die Tiefe gehende) Diskussion über Analog vs Digital.
Zuerst dachte ich: "wow - 44 Minuten. Nicht schlecht". Aber diese gehen wie im Flug vorbei. Das spricht ja für alle Beteiligten :)
Vielleicht könnt ihr hier ansetzen und weitere Diskussions-Runden über verschiedenen Photographie-Themen ins Leben rufen.

Ich fand die verschiedenen Argumentationen sehr spannend und interessant.

Lg

Patrick
www.blende1.net

Schöne Idee

war intressant den "Experten" mal zuzuhören. Allesdings sind die Argumente schon sehr schwammig. Da wird etwas argumentiert und das Gegenargument wiederholt genau die selbe Aussage.

Da muss sich jeder selbst sein Urteil bilden. Meine Meinung ist, das Manipulation jeglicher Art ok ist, solange dies nicht im journalistischen Bereich geschiet.

Vorsicht.....

@DigitalArtcore: Im Bereich der Naturfotografie tobt zum Beispiel eine riesen Debatte ob Manipulation OK ist. Da warten Fotografen stundenlang auf ein bestimmtes Verhalten, eine FLugformation o.ä. und sind sehr sehr böse, wenn die digital erzeugt wird.

Oder: Ist das Bild einer Landschaft aus der Häuser oder Stromleitungen entfernt werden noch ein valides Landschaftsfoto?

Analog oder Digital

Hallo,

ich finde die ganze Diskussion über Analog oder Digital akademisch.
Wichtig ist doch letztendlich das man sich eine Definition seines Sehens und Darstellens entwickelt und diese dann umsetzt. Das was die dig. Fotographie sehr stark unterstützt ist das man diese Definition garnicht mehr angeht sondern einfach drauflos schießt und dabei vergisst was man eigentlich darstellen will oder dies im schlimmsten Fall eben garnicht weis. Die Kernaussage ist meines Erachtens doch die dass man das Bild was man machen will vorher im Kopf hat. Dabei ist es egal ob man hierfür erst Strukturen sammelt (Doc Baumann) oder zig Aufnahmen macht (Ruth Marcus) oder soviel handwerkliches (analoges) Geschick beweist wie Martin Blume. Was schlussendlich zählt ist doch das Resultat was mich zufriedenstellt. Und ob dass dann der andere Betrachter für gelungen hält ist doch eine ganz andere Baustelle.
Ich, für meinen Teil, arbeite noch an meiner Bildsprache. Und dabei kommt mir die dig. Fotographie sehr entgegen weil sie einfach schneller Resultate produziert.
Was mich persönlich an der analogen Fotographie fasziniert ist die Möglichkeit der Bildkomposition sowie ich sie mit den großen Plattenkameras machen kann. Nämlich die Freiheit um mit der Objektiv-Ebene die Dinge zu realisieren welche ich eben (noch) nicht so einfach mit den digitalen Kameras hinbekomen würde.

Ich finde die Idee des Fotographischen Quartett sehr gelungen weil hier Themen wie die Auseinandersetzung mit der Fotographie an sich angesprochen werden und nicht so sehr diskutiert wird wie ich was mit welcher Technik realisieren kann.
Darum bitte so weitermachen...

MfG

Bernd

Klasse Beitrag

Fand den Beitrag wirklich super.
Ist sehr gut gelaufen und klasse auch geführt vom Moderator.

Danke für den Beitrag

lg Calvin

Zu kurz

Mal vom Inhaltlichen weg, fand ich die 45 Minuten zu kurz gewählt für dieses Format. Ich hatte, so wie Marc es ja selbst in der Moderation sagt, den Eindruck dass die Diskussion ab der 35. Minute erst so richtig in Fahrt gekommen war, bzw. weitergeführt werden sollte. Bis dahin war ja viel Grundlagenfindung, sprich Definitionsklärung und Beschreibung von möglichen Workflows.

Den sehr lagen Vorspann fand ich übrigens etwas nervig. Ich dachte zuerst das wär der Abspann und es stimmt was mit dem Videostream nicht. Ich könnt mir vorstellen, dass euch das gleich zu Begin auch einige Zuschauer "gekostet" hat.

Die Grundidee der Sendung einer Diskussionsrunde finde ich gut.

Herzliche Grüße,
Dieter

Alles gut - aber…

Keine Frage - Das Format und der gesamte Beitrag sind wirklich prima- ich finde die zurückhaltende Moderation ausgesprochen angenehm und auch die Diskussion so, das sie nachvollziehbar ist und auch eine Parteinahme ermöglicht - so soll es doch sein - in einer guten Diskussionsrunde.
Aber…
was der Kommentar zur Manipulation in der Naturfotografie angeht ; sind die Naturfotografen etwas Besonderes ? Models sind auch natürlich und da ist es selbstverständlich das manipuliert wird- und wenn Die ´rumzappeln wer käme auf die Idee sie mit Eisspray ruhig zu stellen - Das ist für mich ein Bereich wie jeder Andere auch - wer mag soll manipulieren und gestalten und der Rest soll die Aufnahme rein fotografisch lösen. So ist das bei Stills auch und ich bin ein Vertreter der nicht nachbearbeiteten Aufnahme- aber es gibt doch kein gut oder böse, es gibt nur gut oder schlecht und eine Moral in die nicht journalistische Fotografie hereinzureden ist naiv.
Meine Meinung - viele Grüße E.Schuy

Sehr interessant!

Eine sehr interessante Debatte! Die Kommentare erlaubten mir neue Einblicke und Sichtweisen. Es wäre eine gute Idee, weitere Folgen dieses Quartetts (auch mit Gästen) aufzuzeichnen!

Persönlich nutze ich die digitalen Möglichkeiten eher konventionell und freue mich über das Arbeiten bei Tageslicht. Für mich muss das Ergebnis schlüssig sein und stimmen. Erst wenn ein (zu sehr) manipuliertes Foto als „natürlich“ beschrieben wird ist für mich die Grenze (der Glaubhaftigkeit) überschritten. Kontrast- oder Farbanpassung sind okay (wie auch einiges andere). Wenn, z. B. weitere Blüten auf die Frühlingswiese geklont werden (digital oder analog) darf man nicht mehr von einem Foto sprechen sondern einem künstlerisch manipuliertem Bild. Das Bild mag wunderschön sein, und das darf es auch, jedoch bitte nicht als tatsächliche Natur „verkaufen“. Das Problem ist uralt, die digitalen Möglichkeiten erlauben es heute jedem mit leichtigkeit.

Beinahe eingeschlafen

bin ich. Leider war das fast einzigste Thema analog vs. digital und "sind Manipulationen erlaubt?" bzw. was ist in definition Manipulation?
Alle vier fahren ihre eigene schiene und das ist gut so. Den das zeigt ja, das die Fotografie breitgefächert ist- von der "Königsdiziplin" Grossformat und den weitverbreiteten Photoshop-ver-/bearbeitungen.
In meiner Familie benutzt niemand Photoshop- aber das ist wiederrum ein anderes Thema ;-))

Ruth Marcus hat es angedeutet und es wurde auch darüber (zu kurz!) diskutiert, "wenn Du fühlst, siehst Du auch".

Ich finde, die Technik ist eigentlich primär beim entstehen eines Fotos/Bildes (wie auch immer ;-))
Natürlich hilft die technik leichter und effiezienter zum ergebnis zu kommen- und genau da hat jeder sein eigenes Ding. Sowas kann man gerne zeigen, Doc bringt das in seiner Zeitschrift ja gut rüber (ich hab da noch nie ein Heft gekauft, aber gelesen schon). Und genau das ist es ja, man zeigt anderen seine Arbeitsweise, so kann man sich ja selbst einen Kopf darüber machen, wie man am besten seine Fotos erstellt. Und das was man sich aneignet und perfektioniert gibt man wiederrum weiter. So sollte es sein.......aber leider sind die Communitys voll mit Grabenkämpfen, welches system das beste ist, ob analog oder digital das beste ist oder oder oder.....
Das bringt nix!!
Wichtiger, sehr viel wichtiger ist es doch, sein eigenes Auge für den ureigensten Blick zu schulen. Jeder Mensch ist doch einzigartig, oder? Darum finde ich, es gibt noch viel Platz für viele Bilder (und auch Fotos :-) ), und natürlich viel zu Diskutieren- über das ergebnis, wie mans gemacht hat und auch darüber das es andere Wege gibt.

Noch ein letztes Wort zu digital...:
Mir scheint manchmal, das die meisten "nur" analogen vergessen (Martin Blume nehme ich mal explizit aus) das Digitla nicht unbedingt leicht ist, zumindest nicht für ein gutes ergebnis! Der Weg ist immer noch mühsam, er erleichtert manches, aber er ist mühsam. Hehehe! Denn wo ein analoger wohlüberlegt EINEN schuss macht, macht oft genug der (rein) digitale vielleicht mehrere und verpasst dabei zwischendurch DEN entscheidenden augenblick! Also, immer aufpassen- manche Chancne kommen nur einmal und dann nie wieder!

Achso, als nachschlag noch eine Idee die mir gerade so eingefallen ist, warum nicht einmal das fotografische quartett (von mir aus auch in anderer besetzung) zusammen arbeiten lassen? Ich kann mir dabei denken das da was grossartiges rauskommt ;-)
vg
andy

Also das Format

Also das Format "Fotografisches Quartett" find ich gut aber das Thema...au Backe!

Dieses Thema ist so scheinheilig wie wie es alt ist.

Wenn es einen Dunkelkammerroboter geben würde (einen mit Armen und kein Minilab), dem man eingibt, was er wie zu tun hat, würde auch dieser verdammt werden, weil damit die Beliebigkeit der Ergebnisse verloren geht.

Meine Einstellung ist da simple:
Jeder so, wie er mag. Wenn Dogmatiker an veralteten Mitteln festhalten wollen...bitte...ich hindere sie nicht daran. Wenn aber genau diese Dogmatiker dann auf Leute verbal eindreschen und alles jenseits ihrer Arbeitsweisen als minderwertig betiteln...dann lächel ich nett, grinse und denk mir meinen Teil.

Ich betreibe keinen Journalismus mit meinen Bildern und erlaube mir daher jeden Griff, der gefällt...jeden! Und wenn ich Lust hab setze ich 3D eine Gänsestaffel in eine Landschaft aus der ich vorher 4 Häuser und ne Autobahnbrücke genommen haben und nenne das wie ich es grade will Bild, Foto, Retusche, etc. Der Prozess der Fotografie ist nur ein Handwerk, die Kunst entsteht zwischen den Ohren der Fotografen/EBVler!

Ich schließe mit einem Fotozitat:

Es gibt nur eine Regel in der Fotografie : Entwickle niemals einen Film in Hünchensuppe. - Freeman Patterson

Ich denke, dass die digitale

Ich denke, dass die digitale Fotografie eine Perfektion ermöglicht, die damals so gar nicht möglicht war. Diese Perfektion finde ich sogar sehr gut, eben "perfekt". =)

Alte (analoge) Bilder haben auch was magisches, wenn ich mir alte Bilder ansehe, die Spiegeln auch in irgendeiner Weise die Zeit wieder, in der sie gemacht wurden, gehört halt alles dazu.

Nur "passt" die analoge Fotografie eben nicht mehr in so eine Zeit, wo Perfektion verlangt wird. Große Unternehmen wollen ihre Werbung perfekt haben, da darf das Model keine einzige Falte haben, die Erdbeeren im Joghurt müssen frisch und glasklar aussehen ... =)

Demjenigen, der analoge Fotografie mag, werde ich in keiner Weise etwas vorwerfen, er mag halt dieses "Feeling", was analoge Fotos rüberbringen. Es gibt halt solche und solche Menschen.

Aber ich denke, dass die heutige Welt (vielleicht auch zu sehr) nach Perfektion strebt, deshalb wird die analoge Fotografie in spätestens 10 Jahren nicht mehr existieren. (Ich möchte mich darauf jetzt nicht festlegen, aber irgendwann wird keiner mehr eine analoge Kamera besitzen...)

Es zählt wohl nicht mehr, was das Model ausstrahlt, sondern wie wenig Falten es hat und wie gleichmäßig die Hauttöne sind... Schade eigentlich... Mir wäre manchmal Nicole Kidman ungeschminkt auf einer Titelseite lieber, als ein Model der Agentur "Photoshop". Natürlich versuche ich in meinen (digital fotografierten) Fotos auch die Perfektion weitestgehend hinzukriegen, ich gehöre aber auch zu dieser Generation, die damit quasi "aufgewachsen" ist.

Jeder soll fotografieren, wie und was er möchte. Ich bin sicherlich ein Fanatiker der digitalen Fotografie und Bildbearbeitung und der damit verbundenen Makellosigkeit. Fotografie ist eine Kunst und Kunst kennt ja (fast) keine Grenzen.

In diesem Sinne,

Merlin

Warum entweder/oder?

Es ist sehr schade dass diese Diskussionen immer wieder in eine entweder/oder Entscheidung ausarten. Es hat in der Runde eine Person gefehlt die beides macht, oder besser noch, analog und digital vereint. Wenn es wirklich nur ums Bild geht dann sollte man die Vorteile der beiden Methoden vereinen und sich nicht auf nur ein Medium beschränken.

1839 wurde die Fotografie zum Patent angemeldet. Obwohl vorhergesagt ist dadurch die Malerei nicht verschwunden. Ebenso wird Digitalfotografie der traditionellen Fotografie nicht den Garaus machen können. Warum auch? Nicht gegeneinander, sondern miteinander wird Fortschritt gemacht.

Interessant ist aber das die digitale Fotografie den Weg zur Malerei zurück zu finden scheint. Das war der traditionellen Fotografie verwehrt. Malerei, Fotografie, Photoshop... Wahrscheinlich ist dem Künstler sowieso jedes Mittel Recht um aus einer Idee ein Bild zu machen. Es kann aber sein dass man dazu Fotografie in Zukunft gar nicht mehr braucht.

Regards

Ralph W. Lambrecht

http://www.darkroomagic.com

Ewige Diskussion. Doch was dran?

Der Beitrag zeigt, dass die Argumente und Gegenargumente sich nicht wirklich treffen. Und tatsächlich zeigt die Praxis meiner Arbeit mit Studenten an der Fachhochschule, dass es in der Tat nicht wirklich wichtig ist, ob digital oder analog fotografiert wird. Gute Fotografie macht sich am Konzept und an der Umsetzung fest. Das gilt für analog und digital. Und schlechte Fotos gab es immer und wird es immer geben.
Aber eine Tendenz gibt es doch, und die wurde meines Erachtens nicht richtig rübergebracht, spielt aber eine entscheidende Rolle: Durch die sofortige Sichtbarkeit des Bildes auf dem Display und die scheinbare totale Kontrolle des Ergebnisses sinkt die Bereitschaft drastisch, sich mit Licht und Gestaltung auseinanderzusetzen. Und da liegt der Knackpunkt. Das senkt die allgemeine Qualität der Arbeiten. Insofern ist da ein Unterschied. Bei den jüngeren Leuten und Studierenden klar zt erkennen. LG Rüdiger

Austausch ist gute Sache

Hatte den Drang mitzudiskutieren so lebendig war die Runde gestaltet und die Themen interessant vorgebracht um unbedingt noch eine weitere Sicht auf die Dinge hinzuzufügen.
Beruhigend, dass sich die "Experten" genauso widersprüchlich zeigen im Umgang miteinander wie es in Fotoforen auch üblich ist bei solchen Themen.
Meine Lösung auf die Restunzufriedenheit bei digitaler Fotografie, die es zweifellos begründet gibt und auch selbst erlebt habe, ist die analoge Praxis nicht zu Vergessen und zu den freien Möglichkeiten der digitalen Technik hinzuzufügen. Eine stark technisch einschränkende aber emotional völlig freie analoge fotografische Arbeit kann dieses Manko ausfüllen.
So ist mein Fazit heute und aus dieser Sendung, Auftragsarbeit digital und künstlerische Fotografie analog miteinander verbunden.

gruß fluuu
www.fluuu-bilder.de

Perfektion...

...war das Stichwort, welches mich sehr berührt hat!
Ich habe früher analog fotografiert, auch die Dunkelkammer war schon mein Werkzeug. Perfektt waren meine Bilder selten -aber emotional ansprechend, für meinen "Alltagsgebrauch" mehr als gut...
Über Workshops und die Auseinandersetzung mit Photoshop sowie viele Auseinandersetzungen in der fc bin ich in genau diese Schiene (und den Irrglauben!?) geraten: Gute Bilder sind nur die perfekten Bilder!?!?!?...
Ich habe alles dafür getan - und spürte, wie ich das Gefühl, die Kreativität beim Fotografieren und meinen Blick für die Situation zu sehr verlor. Denn die technische Auseinandersetzung, das auptziel "Perfektionismus" trat in den Vordergrund...
Inzwischen habe ich mich daraus befreit!
Ich persönlich mag gerade die unperfekten Bilder - und deren gibt es viele. Da werden unscharfe, rauschende Bilder in namhaften Zeitschriften eingesetzt, ausgestellt. Und man kann sie lieben!
Sofern man spürt, dass sie eine Seele haben, dass da jemand ein Gefühl mit eingearbeitet hat!
Ich sehe eine Tendenz, die mir nicht gefällt: Jeder x-beliebige kauft sich eine DSLR, knipst darauf los - bearbeitet bis zum "geht-nicht-mehr", Hauptsache das Ergebnis kommt perfekt rüber... Und beurteilt anderer Menschen Fotos nach diesen Aspekten!
Es gibt immer mehr von vergleichbaren Bilder: Gleiche Situationen werden dargestellt und man überschlägt sich darin, wer es perfekter macht!
Dabei finde ich, liegt eine große Herausforderung gerade darin, dass man besondere Momente/ Kompositionen findet und gestaltet - gegen die Konventionen!
Liebe Grüße,
Petra

sehr gelungen

Ein wirklich sehr interesante Runde. Ich dachte auch anfangs 44 min. sind eine Menge, aber die gingen sehr schnell vorbei. Das Thema hat mich gepackt. Ich denke auch, dass das streben vieler digitalfotografen nach perfektion dafür sorgt, dass diese abgewertet wird. Die Ansichten von Martin und Uli verstehe ich voll und ganz. Dieses emotionale von dem Martin spricht kann ich gut nachvollziehen. So sollten viele Fotografen denken. Alles in allem ein tolles Video und es lohnt sich, es sich anzuschauen.

Grüße Thomas

Weiter so :-)

"Gott sei Dank" gibt es FotoTV, dank der Idee von Marc Ludwig. Sonst hätten die Fotografen keine Geheimnisse preisgegeben.
Die Schulen & Kurse sind ziemlich teuer.
Wenn man nicht verstanden hat, geht der Kurs weiter ,weil die Zeit drängt. Ob man nachkommt interessiert keinem.
Bei FotoTV kann man es 100 Mal... sehen bis man es versteht.
Mein Wunsch ist die Studiofotografie allg. Lichttechniken Kameratechnik wie man ein Belichtungsmesser benutzt, experimentelles...
weiter so :-)

Gruss

Kurzweilig

Die Auswahl und Mischung der Teilnehmer fand ich sehr gelungen, was man u.a. auch daran erkennt, weil jede Position nachvollzogen werden konnte.

Nur eine kleine Kritik: Marc, bitte beim nächsten Mal die Diskussion etwas mehr „führen“, damit in den 45 Minuten etwas mehr in die Tiefe gegangen werden kann. Dann bin ich gerne wieder dabei!

Liebe Grüße

Michi

Ein Thema das mich sehr interessiert!

Sehr nette Diskussion, wobei mir das entscheidende Argument für eine der beiden Seiten gefehlt hat. Ich hatte eher das Gefühl dass es hier um Fotografie gegen Retusche geht. Ich persönlich bin Retuscheur in einer Litho mit Fotostudio und für meinen Geschmack sind dies zwar ganz unterschiedliche Paar Schuhe. Sicher gibt es eine gewisse Grenze ab der ein Foto zu einer Retusche wird, aber ich finde dies beginnt erst ab dem Moment in dem wirklich in die Materie des Bildes eingegriffen wird und Dinge, sprich Gegenstände entfernt oder hinzugefügt werden. Dinge wie Abwedler oder der Kopierstempel, zum entfernen von Staub oder sonstigem, wurden auch in der analogen Fotografie verwendet, nur hat sich halt das Werkzeug hierfür verbessert.

Meine persönliche Erfahrung ist die, dass ich anfangs sehr viel mit Photoshop gearbeitet habe und mich immer mehr an der Analogfotografie orientiere. Durch Retuschen habe ich immer mehr gemerkt was ich eigentlich erreichen will und durch die arbeit mit PS sogar ein Gefühl dafür entwickelt wie ich mit der Kamera arbeiten muss um mir diese retuschen bzw. digitale Aufwertung zu ersparen.

Letztendlich führt und das ist irgendwie auch schade, kein Weg mehr an der Digitalen Fotografie vorbei da ich finde dass die Analogfotografie einen gewissen Stil und Charme ausmacht, der irgendwann vielleicht mal als Unfähigkeit betitelt werden könnte.

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