Babyfotografie
Eine Einführung mit Andreas Fischer
Zusammenfassung:
Andreas Fischer führt uns ein in die Welt der Babyfotografie:
Das Wichtigste bei der Babyfotografie ist der Umgang mit den anspruchsvollen Models. Babys können ihren Kopf noch nicht eigenständig halten, so dass man sie entweder zusammen mit einem Elternteil, das sie hält oder liegend auf dem Rücken und einem bequemen Hintergrund ablichten muss. Genügend Unter- und Hintergründe sollte man für den Fall der Fälle auch griffbereit haben.
Außerdem sollte die Temperatur im Studio auf das Baby abgestimmt sein, damit das Risiko eines quengeligen Babys vor der Kamera reduziert wird.
Überhaupt hängt viel während des Shootings von den kleinen Models ab. Deshalb kommt es manchmal ganz anders als geplant...
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Kommentare
sehr toll...
da kann man richtig gut zuhören und zuschauen. macht spass. gut vorgetragen!!!
Dankeschön!!!
lg, viktor
schön dargestellt, aber ...
die quadratischen Spiegelungen der Studioleuchten in den Augen (Bilder, die beim Shooting entstanden sind) finde ich grauenhaft, das Baby mutiert zum Monster. Nix für ungut!
Theo
wirklich gut
Hat mir sehr gut gefallen und wurde besonders gut rüber gebracht!
Danke Andreas.
LG Andreas
prima !
sehr gut erklärt, und sehr symphatisch rübergebracht...ein wirklich guter film...
da ich selbst schon das ein
da ich selbst schon das ein oder andere babyshooting hinter mir habe und von mal zu mal dazulernte, war ich gespannt was mich in diesem beitrag erwartet.
gefallen hat mir hier besonders, dass andreas fischer all die probleme angesprochen hat, auf die man stossen kann, inklusive mehr oder minder verschmutzte untergründe :)
noch ein paar weitere tipps um die kleinen frischlinge etwas zu besänftigen:
in rückenlage eine seitliche begrenzung geben z.B. die Arme der Mutter (vermittelt sicherheit) rückenlage mit sanft herangedrückten und gehaltenen beinen bauchlage mit angezogenen beinen erzeugen von langen gleichmässigen geräuschen prioritär ist die umgebungstemperatur, die kleinen kühlen sehr schnell aus und werden zurecht ungehalten den kleinen vielleicht einen heizstrahler gönnen wenn sie komplett blank gemacht werden versuchen die terminierung mit dem momentanen wach-schlaf rhythmus abzustimmem - sowohl dem des kindes, als auch dem des fotografen :) vielleicht ein stillen/füttern unmittelbar vor dem shooting vermeiden von stress, die winzlinge haben sensible antennen schaukeln oder schnuller nuckeln nicht vergessen letztendlich ruhe, nähe, sicherheit und wärme vermitteln ich glaube das wars dann auch. gruss, der eRiCSuper
Hallo eRiC,
klasse, danke für die Hinweise, das ist genau der Grund, warum so eine Kommentarfunktion Sinn macht.. Gemeinsam sind wir stark ;-)
Gruss MArc
Danke für das tolle Feedback
Es freut mich das der Beitrag so gut ankommt obwohl das Shooting ja ganz anders verlief als geplant. Aber gerade das ist vieleicht besonders interessant.
@ TheoAgaly, Babys werden doch nicht zu Monstern, sie sind immer hübsch ;-)
Selbstverständlich wären andere Spiegelungen durch einen anderen Lichtaufbau, oder andere Pose/Perspektive möglich gewesen (was ich beides für keinen guten Kompromiss halte) und es wäre auch ein leichtes die Spiegelungen in den Augen nachträglich durch eine Retusche zu ändern (was ich bevorzugen würde), aber wenn du dir einmal z.b. das fünfte Foto und besonders den Titel des Bildes anschaust
http://www.art-photographer.de/kinder-baby-fotografie/galerie/05.html
dann verstehst du vieleicht warum die Spiegelungen mit Absicht so ausgefallen sind. Die Assoziation kleine Babyaugen/ Fenster zur grossen Welt wird durch die Spiegelung verdeutlicht.
Die Wahl des Lichtes, Pose und Perspektive wirkt sich immer auf Spiegelungen in den Augen aus aber eben auch auf alles andere. Bei Amateuren ist es oft gesehen/gelesen das "nur der Spiegelung wegen" ein Kompromiss bei diesen 3 Dingen gemacht wird. Und das ist selten der richtige Weg. Der normale Betrachter nimmt solche Spiegelungen ganz anders wahr als der "foto-foren-geschädigte-Amateur". Und manchmal haben"unmoderne Spiegelungen" eben doch einen Sinn.
Riskier doch nochmal einen zweiten Blick, vieleicht kannst du dich mit den Spiegelungen ja doch anfreunden.
Anyway im Studio ist alles möglich und andere Lichtformer, ein anderer Lichtaufbau, eine Veränderung der Pose oder Perspektive oder gar eine Retusche können jedes andere gewünschte Ergebniss erzielen.
@ 0 Breadless-Arts , coole Liste, vieleicht haben andere ja noch weitere Tips die mann hier sammeln kann.
Perfekt!
Einer der besten Beiträge hier. Gefällt mir sehr gut.
Auch wenn mir die großen Spiegelungen in den Augen sofort aufgefallen sind, find ich es nicht all zu störend, im Gegenteil, wie man an dem Titel des Bildes erkennt.
Bitte mehr von dieser Sorte.
Super Ergänzung von eRIC!
Vielen Dank
Nico
Very Nice!
Vielen Dank für den Einblick Andreas. Sehr ehrlich und gut!
Sehr schön!
Super >Beitrag!
Nett und mit einfachen mittel. EIn guter Grund das demnächst mal im Angriff zunehemen. (Also um Fotos zumachen, für ein Baby bin ich noch zu jung;-))
Gruß Matthias
Vielen Dank
Freut mich das der Beitrag so gut ankommt.
@ Mc Nic, du hast das Foto verstanden, freut mich.
@ Rawdy, nichts zu danken.
@ Matthias, einfache Mittel, machen manchmal das Spezielle aus. Der Beitrag zeigt ja, es reicht oft ein Blitz und ein Reflektor, obwohl, so einfache mittel waren das nicht, die meisten Blitzanlagen sind nicht so weit runterregelbar....
Beim Lesen hatte ich jetzt schon fast gedacht es entsteht das erste Foto-Tv Baby...;-)
anyway, einfach mal selbst probieren (das fotografieren), abgesehen davon das Babys nicht immer "einfach" sind, so sind sie wirklich tolle Modelle
Augen-Spiegelungen
Hi Andreas,
ich ging sehr wohl davon aus, dass die Spiegelungen kein handwerkliches Mißgeschick sind, sondern voll beabsichtigt, das ist schon klar, trotzdem erscheint mir das Baby, wenn es direkt in die Kamera blickt und diese Fenster in den Pupillen hat, wie ein "Monster" aus einem Gruselfilm, sorry, auch beim zweiten Blick, und auch mit Deiner zusätzlichen "Fenster zur grossen Welt"-Erklärung. Babies an sich sind natürlich keine Monster! Und sie haben diese großen wunderbaren magischen Augen, die man m.E. nicht "verspiegeln" muß, um sie in einen Sinnzusammenhang zu bringen.
Grüße
Theo
Kein Problem
Hi Theo
kein Problem, jeder hat seinen eigenen Geschmack und jede Meinung diesbezüglich ist ok. Erlaubt ist was gefällt.
Ich beschreibe mal für diejenigen , die es interessiert (auch wenn es kein Film über das Thema ist) wie diese Spiegelungen vermeidbar wären und was zusätzlich bei diesen Kompromissen passiert
.
a- model nimmt eine andere position/pose ein - bildaufbau-aussage, ... alles verändert sich, das licht bleibt gleich
b-fotograf nimmt eine andere position ein - bildaufbau-perspektive...verändert sich, das licht bleibt gleich
c-anderer lichtformer oder andere position des lichtformers - inhalt des fotos wie bildaufbau usw bleibt gleich aber das licht verändert sich komplett
dies sind alles kompromisse, ohne geht es nicht anders
Fein gemacht!
Hi Andreas, so finde ich Dich also hier wieder! Sehr neugierig habe ich mir diesen Film angeschaut, nicht nur des Themas wegen! Da wir über die fc einen Austausch hatten, konnte ich mir hier nun ein kompletteres Bild von Dir machen.
Anyway!
Der Vortrag von Dir gefällt mir sehr gut! Du hast ihn natürlich und sehr zugewandt gehalten. Schön, dass Du darauf geachtet hast, Details zu benennen und entsprechende Tipps zu geben.
Du kommst sehr symphatisch und freundlich dabei rüber.
Weiter so!
Da ich zufällig entdeckt habe, dass Du auch in Hamburg Kurse zur Nachtfotografie "People" gibst, wäre es klasse, wenn hier vielleicht zukünftig auch ein entsprechender Beitrag von Dir zu finden wäre.
Liebe Grüße,
Petra
das hatte ich gesucht...
Da mich aus meinem Bekanntenkreis eine Mutter gefragt hat, ob ich Bilder von ihr und ihrer Tochter machen würde, finde ich das Video sehr hilfreich.
Wirklich klasse gemacht und es macht Spaß zuzuhören, weiter so.
Gruß
Mathias
Hallo Andreas, dein Beitrag
Hallo Andreas,
dein Beitrag hat mich gestärkt auch ohne weiteres eine Babyfotografie durchzuführen. Die kleinen Tipps damit sich der neue Erdbewohner wohl fühlt, finde ich insbesondere interessant, da ich mich sicherlich mehr mit der Technik beschäftigt hätte als das sich das Baby wohlfühlt. SOmit könnte so ein Fotoshooting auch zum Stress werden.
Danke Gruß Thomas
locker der Typ
gefällt mir.....echt locker der Mensch. Klitzekleine Tips die mir doch ein bisschen was gebracht haben.
hoffe bald mehr zu sehen.
sehr humorvoll
Danke für diesen humorvollen Film. :-)
Da ich in ca. 4 Wochen selbst Mama sein werde, bin ich froh, diese Tips gefunden zu haben. Mal sehen, ob ich auch ein paar schöne Bilder hinbekomme. Jedenfalls freue ich mich schon darauf.
gefällt
einer der wenigen beiträge die gut sind
vg
itzek
Was fehlt: Babys ohne Studio fotografieren
Wo soll das Licht hinfallen. Was kann man alles nehmen.
Im Studio ist es langweilig. Zuhause ohne Softbox muss und Großblitz muss man es hinkriegen.
Ich nehme die Leiter für die Aufsicht. Nutze bunte Decken als Hintergrund die jemand hochhält. Nehme auch Duschgardinen vor dem Fenster weil das Licht schön weich wird.
Film
Hallo popfotograf,
das klingt interessant, vielleicht hast Du ja Lust mal einen Film zu machen, in dem Du das zeigst?
LG Marc
Available light und Offenblende
ist zumindest meine Wahl bei der Neugeborenen und Babyfotografie. Da gibt es dann echte Fenster in den Augen zu sehen. Mit ein wenig Geschick kann man wundervolle Posen auch mit einem Neugeborenen hinbekommen. Wenn sie schlafen kann man sehr viel mit Ihnen anstellen. Zeit ist der Punkt, den man braucht. Für ein Newbornshooting gehen locker 3-4 Stunden drauf. Und ich fotografiere on location bei den frischgebackenen Eltern.
5D Mark 2, 50mm 1.4,Heizstrahler, Reflektor, Hintergrundsystem und jede Menge Deko sind meine Begleiter. Vielleicht gibts ja mal ein paar mehr Videos zum Thema available light.
Ansonsten aber ein gutes Video.