Themen
HDR mit Belichtungsreihen
Zusammenfassung:
Nachdem Euch Dieter Bethke im letzten Film einen Überblick darüber verschafft hat, welche HDR-Techniken es gibt und wie man HDR's erzeugen kann, werden in diesem Film zwei HDR-Techniken mit Belichtungsreihen näher betrachtet. Hierbei handelt es sich zum einen um den 32-Bit HDR/Tonemapping-Workflow und zum anderen um die Fusion-Technik (direkte Überblendung von Belichtungen).
Ein Motiv mit einem hohen Kontrastumfang wird zunächst mittels Belichtungsreihen so fotografiert, dass jedes Motivdetail in mindestens einem der Einzelbilder korrekt belichtet wird. Diese korrekt belichteten Stellen werden dann zu einem einzigen HDR-Bild zusammengefügt.
Beim klassischen 32-Bit HDR werden die Bilder der Belichtungsreihe mittels der HDR-Synthese kombiniert. Dabei entsteht ein sehr großer Kontrastumfang, den Ausgabegeräte wie Monitor und Drucker nicht darstellen können. Damit dennoch Schatten und Lichter erkennbar sind, wird das Tone Mapping angewendet, welches den Gesamtkontrast der HDR-Datei in ein ausgabefähiges JPEG oder TIFF hineinkomprimiert.
Bei der Fusion-Technik, auch Exposure Blending genannt, werden die einzelnen Aufnahmen wie in Photoshop-Ebenen übereinander gelegt. Hierbei wird durch eine Maskierung aus jedem einzelnen Bild der Belichtungreihe nur der korrekt belichtete Anteil für das fertige Bildergebnis übernommen. Die Fusion Technik eignet sich besonders für Nachtaufnahmen. Die Überblendung der einzelnen Bildinformationen der Belichtungsreihe kann per geeigneter Software aber auch weitestgehend automatisch erfolgen. Dennoch liefert die Fusion Technik zumeist ein Ergebnis, welches sich sehen lassen kann.
HDR - Ein Überblick
Zusammenfassung:
In diesem Film gibt Dieter Bethke einen Überblick über die HDR-Fotografie.
HDR-Bilder weisen einen höheren Kontrastumfang auf, als gewöhnliche Fotos. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Motive mit einem extrem hohen Kontrastumfang, der bei herkömmlicher Fotografie zu ausgebrannten Lichtern und zugelaufenen Schatten führen würde. Sehr verbreitet ist zur Zeit noch die Ausarbeitung mit eher übertriebenem »HDR-Look«, auch Grunge-Look oder Comic-Style genannt, der das Bild nicht mehr natürlich aussehen lässt. Es gibt aber auch HDR-Bilder, denen man das HDRI auf den ersten Blick nicht ansieht.
Die einfachste Methode Fotos mit einem höheren Kontrastumfang (als in JPG-Bildern möglich) zu erhalten, ist mit Hilfe der Raw-Entwicklung. Im Raw-Konverter lässt sich hier noch einiges aus den Lichtern und Schatten rausholen. Aber eben doch nicht alles, was uns die Realität anbietet.
Man kann einzelne Raw-Aufnahmen auch direkt an eine HDR-Software übergeben und dort per Tonemapping ausarbeiten. Auch hierbei geht der volle Dynamikumfang eines kontrastreichen Motivs oft noch verloren, aber man erzielt immerhin einen recht auffälligen Look. Bei solchem Vorgehen spricht man von Pseudo-HDRs.
Echte HDRs, die den vollen Kontrastumfang des Motivs beinhalten, lassen sich dagegen aus Belichtungsreihen und mit der Hilfe eines HDR-Programms, wie z.B. Photomatix, generieren. Mit Hilfe der HDR-Synthese wird die Belichtungsreihe zu einem einzigen HDR-Bild mit hohem Kontrastumfang zusammengefügt. Solche echten HDRs weisen eine Farbauflösung von 32 bit pro Farbkanal auf und können locker Kontrastumfänge von mehr als 14 Blendenstufen speichern. Solche HDRs lassen sich aber leider noch nicht ordentlich auf herkömmlichen Monitoren anzeigen oder gar ausdrucken. Erst im nachfolgenden Arbeitsschritt, dem Tonemapping, werden daraus vom Fotografen dann wieder anzeigbare/druckbare Fotos mit 8 oder 16 Bit Farbauflösung und Kontrastumfängen von unter 8 bis 10 Blendenstufen ausgearbeitet, die er seinem Publikum präsentieren kann.
Die Fusion-Technik, auch Exposure Blending genannt, nimmt zwar ebenfalls Belichtungsreihen zu Hilfe. Hierbei wird aber lediglich durch eine einfache Helligkeitsmaskierung aus jedem Bild der Belichtungsreihe die jeweils am besten passende Bildstelle direkt in das Ergebnis übernommen. Zu keinem Zeitpunkt entsteht dabei eine hochwertige 32 bit HDR-Aufnahme. Der gesamte Ablauf der Fusion-Technik findet mit 8 oder 16 bit pro Farbkanal statt, halt so, wie die Quellbilder aufgenommen wurden.
HDR-Look in Lightroom
Zusammenfassung:
Im letzten Lightroom-Tutorial hat euch Sebastian Ried die Schieberegler im Entwickeln-Modul erklärt. In diesem Workshop zeigt er euch, wie man das erlernte Wissen auf Fotografien anwenden kann.
Aus einem eher flauen Ausgangsbild zaubert Sebastian einen kontrastreichen HDR-Look. Um diesen Look noch zu verstärken, verstärkt er zudem noch die Dynamik und verringert geringfügig die Sättigung. Nachdem das Bild geschärft wurde, wird dem Bild noch ein leichter Vignette-Effekt hinzugefügt.
HDR Tonung in CS5
Zusammenfassung:
In diesem Photoshop Tutorial bedient sich Pavel Kaplun dem in Photoshop CS5 eingeführten Tool "HDR Tonung", um einem wirklich flauen Ausgangsbild zu spektakulären Kontrasten zu verhelfen. Weiter bewirkt er noch eine leichte Farbverschiebung und arbeitet mit Einstellungsebenen, um die Fotografie atmosphärisch abzurunden.
Picturenaut
Zusammenfassung:
Auf der Suche nach einem Programm zur HDR Bildbearbeitung ist Stefan Rasch auf die Software Picturenaut gestoßen. Diese funktioniert nicht nur tadellos, sondern hat auch gegenüber den bekannteren Konkurrenten Photoshop und Photomatix den Vorteil absolut kostenlos zu sein.
Ohne Installation kann der Picturenaut sofort geöffnet und die HDR Bearbeitung gestartet werden. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv zu bedienen und enthält alle Funktionen, die für ein High Dynamic Range Foto benötigt werden.
Am Beispiel einer Belichtungsreihe erklärt Stefan Rasch den Workflow des Picturenaut.
Tonnenschweres Bildcomposing
Zusammenfassung:
In diesem FotoTV.Tech Beitrag wird gebaggert. Das Bauforum24 hat für das Jahr 2010 einen Kalender herausgebracht, welcher als Motive keine zarten weiblichen Rundungen zeigt, sondern tonnenschwere Baumaschinen.
Wer hierbei an langweilige Baggerbilder denkt und sich wundert, wie man bloß soetwas für ein ganzes Jahr an die Wand nageln könnte, sollte zunächst einen Blick in diesen Kalender werfen.
Die Bilder der Baumaschinen haben einen ganz besonderen Look. Vor Ort wurde jede Maschine mit bis zu 20 Belichtungen fotografiert. In Photoshop wurden diese Bilder anschließend partiell zusammengesetzt. Hinzu kommt der Hintergrund, der ebenfalls aus mehreren Bildern gestaltet sein kann. Dateigrößen von mehreren Gigabyte sind da keine Seltenheit und auch der schnellste Rechner kommt hierbei schnell an seine Grenzen.
Wie dieses Kalenderprojekt realisiert wurde, seht Ihr in diesem FotoTV.Tech Beitrag.
Fotoillustration 1 von 3
Zusammenfassung:
Udo Lehmann zeigt in dieser dreiteiligen Workshopreihe, wie man den derzeit aus vielen Foren und Medien bekannten "HDR-Bagger" realisiert. Vorlage hierfür ist allerdings nicht eine Belichtungsreihe aus drei Einzelbildern, sondern ein einziges 16bit Raw Bild.
In vielen kleinen und anschaulichen Arbeitsschritten wird erklärt, wie man einer anfangs recht flach anmutenden Fotografie einen sehr illustrativen Look verleihen kann. Die hierzu genutzen Programme sind Photoshop und Photomatix.
Nach einer kurzen Einführung ins Thema, widmet sich Udo in diesem Teil vor allem dem Tonemapping in Photomatix, also der Angleichung von Helligkeitswerten und der Steigerung von Kontrasten im Bild und der anschließenden Verfeinerung des Bildes in Photoshop.
Er benutzt dazu die DAI Methode, was bedeutet, daß er ein und das gleiche RAW Bild mehrere Male mit dem Photoshop ACR RAW-Converter "ausbelichtet" und die Helligkeitswerte jedesmal auf eine andere Bildstelle optimiert. Die jeweils verschieden belichteten Bildbereiche werden danach in einem Bild zusammengefügt.
Anmerkung: Auf vielfachen Wunsch unserer Zuschauer haben wir die ursprünglich auf sieben Teile angelegte Workshopreihe mit Udo Lehmann auf drei Teile komprimiert. Dieser neue erste Teil enthält die Arbeitsschritte der zuvor veröffentlichten Teile 1-3 der alten Serie. Auch die beiden Folgeteile Fotoillustration 2 und Fotoillustration 3 könnt ihr ab sofort bei FotoTV ansehen.
Euer FotoTV Team!
Fotoillustration 2 von 3
Zusammenfassung:
Im zweiten Teil der Fotoillustrationsreihe zeigt Udo Lehmann, wie man das Bild durch die Anpassung der Farben weiter aufwertet.
Um den Ausdruck der flauen Farben zu intensivieren gibt es bei Photoshop verschiedene Wege. Zum Beispiel kann man die Farbbrillianz mit den entsprechenden Farbreglern hochdrehen. Diese Methode hat jedoch den Nachteil, dass man den Kontrast im Bild nicht ändern kann. Udo Lehmann bevorzugt es die entsprechenden Stellen im Bild mit einer Volltonmaske zu überlagern und zeigt hier in detaillierten Schritten, wie er sich dem Endergebnis nähert.
In einem weiteren Arbeitsschritt führt Udo Lehmann gekonnt vor, wie man Elemente, die mit aufgenommen worden sind, oder Unreinheiten der Linse aus dem Bild retuschiert. Auch hierzu gibt es verschiedene Werkzeuge und Methoden. Udo Lehmann klärt auf, weshalb der Kopierstempel nicht die beste Lösung für die Retuschearbeit am Bild ist und welche Vorzüge das Bereichsreparaturwerkzeug mit sich bringt.
Im dritten Teil der Reihe wird Udo Lehmann auf weitere Details der Farbbearbeitung eingehen, um den grafischen Look des Bildes zu steigern.
Fotoillustration 3 von 3
Zusammenfassung:
In diesem dritten und finalen Teil der Workshopreihe zum Thema Fotoillustration, widmet sich Udo Lehmann der Reduktion von Farbdetails, um den grafischen Look seines Bildes weiter zu steigern.
Zu diesem Zweck benutzt er verschiedene Softfilter, wie etwa "Rauschen reduzieren" oder auch den "Korneffekt". Durch eine gezielte Kombination von Scharf- und Weichzeichnungsfiltern, wobei die Scharfzeichnung der Konturerhaltung und die Weichzeichnung der Detailreduktion dient, wird das Bild finalisiert.
HDR Fotografie Teil 2
Zusammenfassung:
Der dpunkt./mediabook Verlag hat Euch hier die ersten beiden Kapitel seiner DVD über das Thema HDR zur Verfügung gestellt.
In diesem zweiten Teil gibt es eine Einführung in die Software Photomatix Pro. Auf der DVD finden sich dann bei Interesse noch weitere Workshops zur Nachbearbeitung von HDR Bildern, zu HDR Panoramen und vielem weiteren.
Dieter Bethke ist Fotograf und Betreiber der Website "fotofreaks.de". Seine Spezialität sind Panoramen und Techniken der Bildbearbeitung.









